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Thema: Sicheres Erkennen von Signalen

  1. #31
    eugen ist offline Neuer Benutzer
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    Danke für die zahlreiche Antworten.
    Die klausur ist hienter mir die Frage ist nicht vorgekommen

    Es hät sich folgendes ergeben. Zum sicheren Erkennen eines Signals (z.B. 24V an einer digitalen Eingangsgruppe), müsste das Signal um sicher erkannt zu werden mindestens 20ms anliegen, also eine Zykluszeit. Es gibt viele Faustformeln, die interessieren aber in der Klausur nicht, da die Faustformel mit "wenn und aber" begründet werden.
    Das PAE wird alle 20ms neu abgespeichert, d.h. das Signal muss auch maximal so lange anliegen bis dieser erkannt wird.
    Die max Reaktionszeit ist aber 20ms.

    Trotzdem danke, und streitet euch doch nicht so!

  2. #32
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    Zitat Zitat von Paule Beitrag anzeigen
    Ja, da war das Wort Angst drin. Du zerpflückst sogar meine Wörter, na ja.

    Sind das Deine fundierten Kenntnisse?
    Seige mir doch einfach Anhand meines Beispiels wo der Fehler ist.
    Ich stelle jetzt auch mal eine Faustformel in den Raum:
    Zykluszeit_Max + 10% Zykluszeit + 1 Millisekunden == Mindestdauer des Signals.
    Damit sollte alles geschlagen sein.
    Prinzipiell spricht nichts gegen diese Formel:
    Das Problem wird sein, die max.Zykluszeit zu ermitteln.
    Dies muss der absolute worst-case sein.
    Ich denke da zB an dynamische Einflüsse wie Diagnose oder Kommunikation.
    Natürlich kann ich über einen (längeren) Zeitraum die Zykluszeit beobachten, 10 oder 20 % zuschlagen, und gut.

    Zu bedenken ist auch die Filterfunktion der Eingangskarten.
    Die typ.Verzögerung liegt bei einer "normalen" Karte bei bis zu 5ms.

    Wie oben schon erwähnt, ist bei der Betrachtung der min. Signallänge
    dieses Signal als Impuls zu sehen, den es sicher zu erfassen gilt.

    Ja, die "Alten" gibt es noch. Nicht alle sind bereits ausgestorben.

    Für die einfache Ermittlung der SICHEREN Signalerfassung wurde mir bei
    meinem ersten S5-Kurs im Jahre 1979 eben die 2-fache Zykluszeit genannt.
    Dies hat als Daumenwert bis heute immer geholfen.
    Bei zeitkritischen Signalen ist natürlich immer eine Einzelbetrachtung angesagt.

    @ LG
    @ Paule
    Ich wollte unter keinen Umständen einen "Kleinkrieg" anzetteln.
    Das Thema war doch:
    Warum auch doppelte Zykluszeit für die sichere Signalerfassung, oder so ähnlich. Und diese Frage scheint aus einer Schulungunterlage zu sein.
    (Sind da auch "alte Hasen" am Werk)

  3. #33
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    Hallo eugen,
    finde auch, dass dieser Streit hier nichts bringt.

    Ich muss aber nochmal auf deine max. Reaktionszeit von 20ms eingehen.

    Die kürzeste Reaktionszeit setzt wie folgt zusammen:
    - Prozessabbild der Eingänge lesen
    - Betriebsystem bearbeiten
    - Programm bearbeiten
    - Prozessabbild der Ausgänge schreiben
    - Bearbeitungszeit der S7-Timer
    - Verzögerung der Eingänge und Ausgänge
    Dies entspricht der Summe aus Zykluszeit und Verzögerung der E und A.

    Wird das Signal kurz nach dem Einlesen des PAEs logisch 1,
    so wird dieses Signal erst im nächsten Zyklus erkannt.
    Die Reaktion darauf erfolgt daher erst in diesem nächsten Zyklus.
    Folge: Die min.Reaktionszeit kann 1 Zyklus (20ms), die max. 2 Zyklen (40ms) dauern.

    Wünsche dir viel Erfolg bei deiner Klausur.

  4. #34
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    Zitat Zitat von Der Pfälzer Beitrag anzeigen
    Hallo eugen,
    finde auch, dass dieser Streit hier nichts bringt.

    Ich muss aber nochmal auf deine max. Reaktionszeit von 20ms eingehen.

    Die kürzeste Reaktionszeit setzt wie folgt zusammen:
    - Prozessabbild der Eingänge lesen
    - Betriebsystem bearbeiten
    - Programm bearbeiten
    - Prozessabbild der Ausgänge schreiben
    - Bearbeitungszeit der S7-Timer
    - Verzögerung der Eingänge und Ausgänge
    Dies entspricht der Summe aus Zykluszeit und Verzögerung der E und A.

    Wird das Signal kurz nach dem Einlesen des PAEs logisch 1,
    so wird dieses Signal erst im nächsten Zyklus erkannt.
    Die Reaktion darauf erfolgt daher erst in diesem nächsten Zyklus.
    Folge: Die min.Reaktionszeit kann 1 Zyklus (20ms), die max. 2 Zyklen (40ms) dauern.

    Wünsche dir viel Erfolg bei deiner Klausur.
    @All Wer streitet denn hier?
    Wir diskutieren lediglich,ok manchmal Beinhart, um Dinge wie sie sich uns immer wieder in der freien Wildbahn vor die Flinte kommen und manchmal hat man eben mal Ledehemmung und sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht. Jeder hat irgenwie recht und auch wieder nicht, weil er/sie sich in anderer Art und Weise mit dem Problem auseinandersetzt und auch anderes betrachtet.

    Wichtig in Zusammenhang mit dem aktuellen Thema ist, wie bereits richtig erkannt, dass es bei zeitkritischen Signalen immer eine Einzelbetrchtung ist.

    Gruß Rolf

  5. #35
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    wer sich noch weiter langweilen lassen will:
    Die S7-200 verfügt über die Funktion "Impulsabgriff" für einige oder alle integrierten digitalen Eingänge. Mit der Funktion Impulsabgriff können Sie hohe oder niedrige Impulse erfassen, die eine so kurze Dauer haben, dass sie von der CPU leicht übersehen werden könnten, wenn die Digitaleingänge zu Beginn eines Zyklus gelesen werden.
    Ist die Funktion Impulsabgriff für einen Eingang aktiviert, wird ein Signalwechsel an dem Eingang so lange gehalten, bis die Aktualisierung des nächsten Zyklus stattfindet. Dadurch wird sichergestellt, dass ein Impuls, der nur kurze Zeit anhält, erfasst und gehalten wird, bis die S7-200 die Eingänge liest.
    ... und nachdem ich einen kurzen Moment nachgedacht habe, bin ich auch drauf gekommen, was hohe und niedrige Impulse sind. Man muss halt mal wieder zurückübersetzen ...

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