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Thema: Sinumerik 805 wieder zum Laufen bringen

  1. #11
    toolmaker75 ist offline Neuer Benutzer
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    Hallo!

    @TobiasA
    Deine Beschreibung von Aufbau der Maschine ist 100% korrekt und es läuft auch im Hintergrund die "ganz normale" 805. Deshalb konnte ich auch über die Standardunterlagen von Siemens schon relativ viel erfahren. Nur beschränken sich meine Originalunterlagen über die Voest/Weiler-Bedienoberfläche nur auf die Anwenderbedienung (Keine Serviceanleitung oder ähnliches). Ich denk man muss für diese spezielle Kombination nur eine paar Punkte berücksichtigen um die zusätzlichen Hürden zu nehmen.

    Ich hab vor dem ersten Einschalten beide Achsen und die Spindel über die Riemen mit der Hand bewegt (Prüfung auf Leichtgängigkeit) – Alles o.k. (gibt auch keine Bremsen).
    Als Antriebsmodul ist ein SIMODRIVE 611 System eingebaut (E/R-Modul + HSA-Modul + 2x VSA-Modul). Als Achsmotoren sind Siemens Drehstrom-Servomotoren (1FT5-Reihe) mit Tacho und Geber verbaut.
    Ich werde da die von dir erwähnten Punkte prüfen (Freigabe – Antriebsmodul usw.) – DANKE

    Bin gerade beim mech. Sanieren und möchte dieses zuerst fertig bringen bevor ich mich an den Hersteller bezüglich MD wende.
    Der Antriebsriemen (HTD) der X Achse ist ziemlich mit eingetrocknetem Kühlmittel und Späne versaut.
    Frage: Beim Riemenwechsel auch immer Riemenscheiben erneuern?

    Meine Vermutung dass bei den Maschinenparametern einiges nicht in Ordnung ist kommt daher, dass bei vielen MD „für mich“ sinnlose Werte eingetragen sind. (Ich denke auf original Sinumerik Standartwerte zurückgesetzt) Möchte noch mal auf das Beispiel „Verfahrweg für variable Inkrementbewertung“ zurückkommen (MD 368*)

    X Achse:
    MD 5002 ist auf 00100010 gesetzt (Lageregelfeinheit) also b = 0,5*0.001
    ROD-Geber (Puls 1000) ist direkt am Motor. Motor mit HTD-Riemen auf Kugelrollspindel verbunden (Übersetzung 1:1) also r = 1
    Steigung Kugelrollspindel: 5mm also l = 5

    Berechnung lt. Sinumerik 805 Inbetriebnahmeanweisung:
    MD 3680 = l*r/b = 5*1/0,0005 = 10.000

    MD 3640 = 4000 (Geberpulszahl * 4)

    Ich hab die beiden MD auf die berechneten Werte geändert, ursprünglich war bei beiden MD der Wert 1 eingetragen. Was meiner Meinung nicht stimmen kann, deshalb auch die Vermutung dass die MD nicht an die Maschine angepasst sind.
    Mir wäre da viel geholfen wenn ihr mir meine Überlegungen bezüglich MD bestätigen/korrigieren könntet. Um in die richtige richtung zu "ermitteln"
    Danke!

    Gruß toolmacker75

  2. #12
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    Zitat Zitat von toolmaker75 Beitrag anzeigen
    Frage: Beim Riemenwechsel auch immer Riemenscheiben erneuern?
    Nur wenn sie beschädigt sind.
    Zitat Zitat von toolmaker75 Beitrag anzeigen
    Ich denke auf original Sinumerik Standartwerte zurückgesetzt
    Sieht so aus. Du hast ja die IBN-Anleitung, da stehen ja die Standardwerte drin.
    Zitat Zitat von toolmaker75 Beitrag anzeigen
    Mir wäre da viel geholfen wenn ihr mir meine Überlegungen bezüglich MD bestätigen/korrigieren könntet.
    Deine Ermittlung halte ich für korrekt. In MD3640 wird eine (im Prinzip beliebige) Inkrementanzahl (4-fach wegen der 4-fach-Auswertung des Gebers) und in 3680 der dieser Inkrementanzahl entsprechende Weg (als Vielfaches der Lageregelfeinheit) eingegeben. Die Werte dürfen nicht größer als 65000 sein und können gekürzt werden.
    In deinem Beispiel kannst du auch MD3640=4 und MD3680=10 eintragen.
    Bevor ich mir aber diese ganze (Neu-) Inbetriebnahme antue, würde ich noch etwas Energie in die Beschaffung der Daten investieren.
    Meiner Erfahrung nach bekommt man die vom Hersteller, bezahlt habe ich dafür bisher auch noch nie etwas, in deinem Fall passen die locker auf eine Diskette bzw. als Anhang an eine email.

    Grüße von HaDi

  3. #13
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    Naja, hier hört meine Kenntnis von der 805'er auch schon wieder auf... Die 611'er analog kenne ich noch, allerdings von der Heidenhain 410/426.
    Das Prinzip bleibt sich aber gleich. Mit Maschinendaten kann ich dir aber leider so nicht weiterhelfen, da müsste ich selbst im Buch nachgucken.

    Du solltest parallel dazu schon mal probieren, eine Datensicherung zu bekommen. Nachdem die MD's alle durcheinander waren, vermute ich fast mal, dass da ähnliche Probleme sind, wie vorher schon vermutet worden sind, nämlich dass u.U. auch solche Parameter wie der Regelsinn der Achse falsch sind, was ähnliche Effekte zur Folge haben könnte. Und die Kiste komplett neu in Betrieb zu nehmen, ist möglicherweise eine echte Herausforderung selbst für gestandene Techniker... Vielleicht ist auch die PLC weg und daher fehlt irgendeine Freigabe, ich weiß nicht, wie das damals bei der 805'er war.

    Die Riemenscheiben würde ich auch drauflassen, normalerweise gehen die nie kaputt... Es sei denn, die sind zerfressen. Aber die Schmierleitungen solltest du nachschauen, manchmal hängt da ein Ventil von der Schmierung. Nichts hält ewig, und bei den Ventilen merkt man das meist nicht. Die Nockenschalter für den Referenzpunkt und die Achsendlage hängen auch öfter mal, gerade die Achsendschalter, die ja so gut wie nie betätigt werden. Bei den Balluff wirkt ein bisschen WD40 und drücken-loslassen-drücken manchmal Wunder, aber es ist nie verkehrt, die vorher mal auszuprobieren, bevor man auf den Endschalter drauffährt und nicht wieder runterkommt, weil das blöde Teil hängt.

    Solltest du die Anleitung für die 611'er analog brauchen: https://www.automation.siemens.com/D...&pagemode=none

    Und: Das beste Mittel gegen altes, vertrocknetes und verkeimtes Kühlmittel ist frisches Kühlmittel. Aber das ist ja wahrscheinlich bekannt

    Viel Spaß noch damit, und bei Fragen einfach melden.

    Gruß, Tobi
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