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Thema: Problem QVZ Siemens S5

  1. #1
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    Wer hat eine Idee?
    Habe sporalische Stopps der CPU S5 946/947. Im UStack steht dann QVZ
    (Quittungsverzug) Adresse 13CB0
    Die S5 kann nur per Neustart gestartet werden, wenn zuvor die Spannung weggenommen wurde.
    Allerdings kommt es vor, daß der Fehler tagelang nicht auftritt- dann aber wieder alle paar Minuten. An Hardware ist schon einiges getauscht worden: Rack, CPU, Speichermodul und Speicherkartuschen (RAM) H1 Busmodul, CP525,
    Spannungsversorgung, usw. >>keine Veränderung.
    Kann dies auch ein Softwareproblem sein? Beschreiben einer Speicheradresse???

    Wer kann helfen? Benötige dringend Hilfe!
    Zitieren Zitieren Problem QVZ Siemens S5  

  2. #2
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    Könnte auch ein Softwareproblem sein, wenn von einer falschen Adresse gelesen bzw. auf eine falsche Adresse geschrieben wwird. Was steht denn für ein code an der stelle?
    Mit F1(bzw. Shift-F1, weiss ich jetzt gerade nicht genau) kannst du die Adressen einschalten. Im USTACK sollte auch noch der Baustein stehen, wo der Fehler aufgetreten ist

  3. #3
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    Hallo JoKu,
    habe mal im Buch "Automatisieren mit S5-115U" nachgelesen. Daraus kann man schließen:
    - Der OB23 wird aufgerufen, wenn der QV bei einem Direktzugriff auf die Peripheriebaugruppen auftritt. Die den QV auslösenden Anweisungen sind LPB/PY, LPW, TPB/PY, TPW, LIR, TIR und TNB.
    - Der OB24 wird aufgerufen, wenn der QV beim Aktualisieren des Prozessabbildes oder der Koppelmerker auftritt.
    - Sind OB23 und OB24 nicht programmiert, geht die CPU in Stopp. Soll trotz QV weitergearbeitet werden genügt es, die OB23 und OB24 nur mit der Anweisung BE zu programmieren.
    - Die den QV verursachende Anweisung wird dann allerdings nicht ausgeführt (!!!), stattdessen der OB23 bzw. OB24 (und dort steht ja dann nur BE). Zusätzlich wird im BS103 die absolute Adresse hinterlegt, bei der der QV festgestellt wurde.
    Beispiel:
    Der auslösende Befehl laute TPY16 und es gibt den OB23.
    Dann geht die CPU nicht in Stop sondern im BS103 steht KH=F010, bedeutet: 16. Byte im Peripheriebereich macht Probleme.
    Aus dem Gesagten ließe sich eine entsprechende Fehler-Suchstrategie entwickeln.

    MfG
    eNDe
    Zitieren Zitieren Fehlersuche  

  4. #4
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    Hallo Joku,

    hatte so ein ähnliches Problem schonmal mit einer 135 U. Habe auch Ewigkeiten nach dem Fehler gesucht. Letztendlich hatte einer bei der Siemes Hotline die Idee, jeweils einen Jumper auf den Eingangs- und Ausgangskarten zu entfernen. Leider kann ich dir nicht mehr genau sagen welcher Jumper das war. Der Hintergrund war aber, dass die Spannungsversorgung der einzelnen Karten sporadisch zu Problemen führen kann. Vielleicht weiss einer bei der Hotline was genaueres, wenn man ihn gezielt auf diese Jumper anspricht. Bei mir ist der Fehler jedenfalls nicht mehr aufgetreten. Viel Erfolg!

  5. Folgender Benutzer sagt Danke zu Tholu für den nützlichen Beitrag:

    JoKu (09.03.2010)

  6. #5
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    Hallo,

    das mit dem Jumper betrifft wohl die Freigabespannung F+ / F-. Das findet man im Handbuch.

    André
    www.raeppel.de
    mit innovativen SPS-Tools schneller ans Ziel ....
    Zitieren Zitieren Freigabespannung  

  7. Folgender Benutzer sagt Danke zu sps-concept für den nützlichen Beitrag:

    JoKu (09.03.2010)

  8. #6
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    Ja genau das war es.
    Steht im Systemhandbuch 135U/155U wie André schon richtig angemerkt hat.
    Vielleicht hilft das ja weiter.

  9. Folgender Benutzer sagt Danke zu Tholu für den nützlichen Beitrag:

    JoKu (09.03.2010)

  10. #7
    JoKu ist offline Neuer Benutzer
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    Zitat Zitat von marlob Beitrag anzeigen
    Könnte auch ein Softwareproblem sein, wenn von einer falschen Adresse gelesen bzw. auf eine falsche Adresse geschrieben wwird. Was steht denn für ein code an der stelle?
    Mit F1(bzw. Shift-F1, weiss ich jetzt gerade nicht genau) kannst du die Adressen einschalten. Im USTACK sollte auch noch der Baustein stehen, wo der Fehler aufgetreten ist
    Ist zwar meistens die gleiche Adresse (13BC0) aber in dem Baustein sind nur ein paar logische Verknüpfungen. Die können es nicht sein.

  11. #8
    JoKu ist offline Neuer Benutzer
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    Zitat Zitat von eNDe Beitrag anzeigen
    Hallo JoKu,
    habe mal im Buch "Automatisieren mit S5-115U" nachgelesen. Daraus kann man schließen:
    - Der OB23 wird aufgerufen, wenn der QV bei einem Direktzugriff auf die Peripheriebaugruppen auftritt. Die den QV auslösenden Anweisungen sind LPB/PY, LPW, TPB/PY, TPW, LIR, TIR und TNB.
    - Der OB24 wird aufgerufen, wenn der QV beim Aktualisieren des Prozessabbildes oder der Koppelmerker auftritt.
    - Sind OB23 und OB24 nicht programmiert, geht die CPU in Stopp. Soll trotz QV weitergearbeitet werden genügt es, die OB23 und OB24 nur mit der Anweisung BE zu programmieren.
    - Die den QV verursachende Anweisung wird dann allerdings nicht ausgeführt (!!!), stattdessen der OB23 bzw. OB24 (und dort steht ja dann nur BE). Zusätzlich wird im BS103 die absolute Adresse hinterlegt, bei der der QV festgestellt wurde.
    Beispiel:
    Der auslösende Befehl laute TPY16 und es gibt den OB23.
    Dann geht die CPU nicht in Stop sondern im BS103 steht KH=F010, bedeutet: 16. Byte im Peripheriebereich macht Probleme.
    Aus dem Gesagten ließe sich eine entsprechende Fehler-Suchstrategie entwickeln.

    MfG
    eNDe

    Habe im OB23 und 24 jeweils einen Merker programmiert, die würden gesetzt werden wenn diese Bausteine angespungen werden würden.
    Ist aber nicht der Fall?!

  12. #9
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    Zitat Zitat von Tholu Beitrag anzeigen
    Hallo Joku,

    hatte so ein ähnliches Problem schonmal mit einer 135 U. Habe auch Ewigkeiten nach dem Fehler gesucht. Letztendlich hatte einer bei der Siemes Hotline die Idee, jeweils einen Jumper auf den Eingangs- und Ausgangskarten zu entfernen. Leider kann ich dir nicht mehr genau sagen welcher Jumper das war. Der Hintergrund war aber, dass die Spannungsversorgung der einzelnen Karten sporadisch zu Problemen führen kann. Vielleicht weiss einer bei der Hotline was genaueres, wenn man ihn gezielt auf diese Jumper anspricht. Bei mir ist der Fehler jedenfalls nicht mehr aufgetreten. Viel Erfolg!
    Danke! Vielleicht ist es das, werde ich kontollieren.

  13. #10
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    Zitat Zitat von eNDe Beitrag anzeigen
    Hallo JoKu,
    habe mal im Buch "Automatisieren mit S5-115U" nachgelesen. Daraus kann man schließen:
    - Der OB23 wird aufgerufen, wenn der QV bei einem Direktzugriff auf die Peripheriebaugruppen auftritt. Die den QV auslösenden Anweisungen sind LPB/PY, LPW, TPB/PY, TPW, LIR, TIR und TNB.
    - Der OB24 wird aufgerufen, wenn der QV beim Aktualisieren des Prozessabbildes oder der Koppelmerker auftritt.
    - Sind OB23 und OB24 nicht programmiert, geht die CPU in Stopp. Soll trotz QV weitergearbeitet werden genügt es, die OB23 und OB24 nur mit der Anweisung BE zu programmieren.
    - Die den QV verursachende Anweisung wird dann allerdings nicht ausgeführt (!!!), stattdessen der OB23 bzw. OB24 (und dort steht ja dann nur BE). Zusätzlich wird im BS103 die absolute Adresse hinterlegt, bei der der QV festgestellt wurde.
    Beispiel:
    Der auslösende Befehl laute TPY16 und es gibt den OB23.
    Dann geht die CPU nicht in Stop sondern im BS103 steht KH=F010, bedeutet: 16. Byte im Peripheriebereich macht Probleme.
    Aus dem Gesagten ließe sich eine entsprechende Fehler-Suchstrategie entwickeln.

    MfG
    eNDe
    OB23 und 24 werden nicht angespungen, muß noch was anders sein. Trotzdem Danke!

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