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Thema: FB58 und negative/positive Regelung ?

  1. #1
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    Hallo Freunde ich habe folgenden Anwendungsfall:

    Ein Behälter, der sowohl beheizt werden kann als auch gekühlt, also eine Temperaturregelung.

    Das Teil wird Temperiert entweder über 1. Mantel d.h ein Regler schafft nur über den Mantelkreislauf. Die Regelung (ein eigener FB5 arbeitet mit dem Sensor des Mantelkreislaufs. Diese Regelung passt eigentlich.

    Es kann nun umgeschaltet werden :

    Die andere Regelstrecke ist der 2. Kesseltemperaturfühler er regelt (ein eigener FB5 auf die selben Stellglieder wie der Mantel. Mit dem Unterschied, dass die Regelung Quasi kaskadisch mit 1FB58 funktioniert.

    Verschaltung :

    Mantel: Soll+IST(Mantelfühler) wirken auf FB58 des 1. Regelkreises
    der Ausgang LMN vom FB58 wird auf den FB43 (pulsgen) geklemmt. Er steuert die Pulse für kühlen und heizen.

    Kessel: Soll+IST(Produktfühler) wirken auf FB58 des 2. Regelkreises
    der Ausgang LMN vom FB58 wird auf den FB43 (pulsgen) geklemmt. Er steuert die Pulse für kühlen und heizen.

    Benutzte Bausteine : 1x FB58 für Mantel ; 1x FB58 für Kessel ; 1xFB43 (pulsgen) für die Stellglieder. alle im OB35 vorhanden.

    Einstellungen an den FB58

    Hardware (Ex !! ) :

    Die Eingänge werden eingelesen über einen Temperaturwandler. Er legt das Signal des PT100 um in ein 4-20mA Signal. die Temperaturspanne am Trennverstärker ist auf -100°C bis +250°C normiert (dass macht der TV selbst)

    Ich skaliere nun das Signal in -100% bis +100% und stelle es dem FB58 zur Verfügung.
    Der Sollwert wird ebenfalls in -100% bis +100% vorgegeben.

    Die Begrenzung (QLMs) für den Ausgang LMN am FB58 habe ich auf -100% bis +100% festgelegt.

    Der Ausgang des FB58 (LMN) wirkt nun auf den FB43 er pulst nun entweder auf ein Heizmodul (Halbleiterschütz) oder auf ein Kühlmodul (Ventil mit Plattenwärmetauscher) beide haben die identische Leistung.

    So nun kommt mein Problem: Hin und wieder blässt sich der I-Anteil (sichtbar am LMN_I) so auf und bleibt ab und zu hängen, dass der Regler absolut überschwingt oder ca 8°C unter Sollwert festklemmt. Da kann der P-Anteil hochlaufen so viel er will, er kommt nicht gegen den negativen wert vom I an.

    Kann dieser Tolle FB58 eigentlich +/- Signale verarbeiten ?
    Muss ich den I-Anteil beim übergang von + nach - (oder - nach +) neu initialisieren ?

    Die Umschaltung vom 1. zum 2. Regler macht keine Probleme.

    PS: eine kaskade aus den beiden FB58 habe ich auch schon probiert mit dem erfolg, dass der Produktregler den Mantelregler zum schwingen bringt.

    Genug erzählt ich hoffe irgendwer hat eine Lösung für meine Schauklerei.

    MfG Micha
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  2. #2
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    Hallo,
    wenn ich das richtig verstanden habe kühlst und heizt Du mit dem FB58, hier mal ein Auszug aus der Hilfe zum FB 58ie Arbeitsweise basiert auf dem PID-Regelalgorithmus, der mit zusätzlichen Funktionen für Temperaturprozesse ausgestattet ist. Der Regler liefert analoge Stellwerte und pulsbreitenmodulierte Stellsignale. Der Regler versorgt ein Stellglied, d. h. Sie können mit einem Regler entweder nur heizen oder nur kühlen.
    Der letzte Satz sagt wohl alles.
    Kann ja sein das ich deine Ausführung falsch verstanden habe .

    mfg

  3. #3
    Avatar von Waelder
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    Ich hab das nicht umsonst so ausführlich aufgeschrieben.
    wie gesagt ich fahre von -100% bis +100% mit der Regelung.

    Welcher S7 Baustein kann dan Plus und minus im PID?
    Zitieren Zitieren Nochmals..  

  4. #4
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    wenn wir eine heizen/kühlen regelung projekieren dann teilen wir die "range vom regler" z.b. 0-50% kühlen und 51-100% heizen. wir verwenden aber auch immer den fb41 zum regeln. diese spilttrange-regelung funktioniert auf jeden fall.

    ich bin mir nicht 100%ig sicher ob es einen reglerbaustein gibt der das mit plus 100% bis minus 100% realisieren kann.

    gruss
    justus

  5. #5
    Avatar von Waelder
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    d.h du fährst am Eingang des Reglers auch von 0% bis 100% ??
    Zitieren Zitieren FB41  

  6. #6
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    ja der eingang ist von 0-100%
    die heizen und kühlen ventile haben jeweils einen analogenausgang

    mal ein beispiel

    CALL "CONT_C" , "CONTR_15_DB"
    COM_RST :=#COM_RST // complete restart
    MAN_ON :="CONT-PAR-DB".c_ma_15 // 1 = manual setpoint on
    PVPER_ON:="LOW" // 1 = read periphery word
    P_SEL :=#on_off_c[15] // 1 = P-action on
    I_SEL :=#on_off_c[15] // 1 = I-action on
    INT_HOLD:=
    I_ITL_ON:=
    D_SEL :=#on_off_c[15] // 1 = D-action on
    CYCLE :=#CYCLE // sample time
    SP_INT :="CONT-PAR-DB".c_SPC_15 // --> automatic setpoint
    PV_IN :="CONT-PAR-DB".c_ACT_15 // actual value input (°C)
    PV_PER :=
    MAN :="CONT-PAR-DB".c_MAN_15 // --> manual setpoint
    GAIN :="CONT-PAR-DB".c_P_15 // P (proportional gain)
    TI :="CONT-PAR-DB".c_Itm_15 // I (reset time)
    TD :="CONT-PAR-DB".c_Dtm_15 // D (derivative time)
    TM_LAG :=T#2S
    DEADB_W :=
    LMN_HLM :=1.000000e+002 // Y high limit
    LMN_LLM :=
    PV_FAC :=1.000000e+000 // process variable factor (PT100)
    PV_OFF :="CONT-PAR-DB".c_OFFS_15
    LMN_FAC :=
    LMN_OFF :=
    I_ITLVAL:=
    DISV :=
    LMN :="CONT-PAR-DB".c_Y_15 // Y value = 0-100%
    LMN_PER :=
    QLMN_HLM:=
    QLMN_LLM:=
    LMN_P :=
    LMN_I :=
    LMN_D :=
    PV :=
    ER :=


    U #on_off_c[15] // heating on
    SPB OU15

    L 5.000000e+001 // --> Y value = 0%
    T "CONT-PAR-DB".c_Y_15

    OU15: L "CONT-PAR-DB".c_Y_15
    L 2.000000e+000
    *R
    L 1.000000e+002
    -R
    L -1.000000e+000
    *R
    T #cool_valve // cooling valve

    L "CONT-PAR-DB".c_Y_15
    L 2.000000e+000
    *R
    L 1.000000e+002
    -R
    T #heat_valve // heating valve

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