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Thema: Eine Frage zu Flankenmerkern...

  1. #41
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    Zitat Zitat von anne Beitrag anzeigen
    Danke für deine Erläuterungen Harald.

    Ja, ist sicher schwer etwas zu sagen, wenn man die Anlage nicht kennt. Die Zylinder nach NOTAUS zunächst manuell in die GS zu fahren ist vermutlich die sicherste Variante.

    Nur so aus Neugierde...

    Gibt es denn keine Möglichkeit, nicht mit einer zweiten Schrittkette, sondern ähnlich dem Vorschlag des Users Michael Müller, über einen OB oder Ähnlichem die Zylinder in ihre GS fahren zu lassen, nachdem z.B. ein Taster (Grundstellung) gedrückt wird?
    Hallo Anne,
    mann kann im Anlauf OB einen Initalisierungsmeker setzen und dann im
    Zyklischen Programm damit irgendwie in die Grundstellung fahren.
    Dieses muß aber geordnet passieren, dazu muß Mann bzw. Frau den Aufbau der Anlage kennen.
    Wenn sich da Einrichtungen oder Aggregate beim Grundstellung fahren in
    die Quere kommen, ist die Schrittkette schon der richtige weg.
    Die gestaltung der Schrittkette kann so sein das diese in der Ablauf-
    schrittkette intregiert ist oder sie ist eine separate.
    Grundsätzlich wird aber die GS-Fahrt nicht über einen separaten OB
    ausgeführt, dann schon lieber ein eigener FC oder FB, der im zyklischen
    Programm ausgeführt wird.

    gruß helmut
    - - -
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  2. #42
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    @anne

    Die Variante der geordneten Grundstellungsfahrt über einen Initialisierungsteil (z.Bsp. Schritt 1-10) der Schrittkette kenne ich auch, verwende das allerdings sehr selten. In meinen Maschinen verriegele ich ohnehin alle Antriebe/Zylinder, die sich ins Gehege kommen können nochmals gegeneinander, so daß auch bei einer Handbetätigung nichts zerstört werden kann. Es hat also ein Horizontalzylinder nur dann eine Bewegungsfreigabe, wenn alle Vertikalzylinder in Grundstellung sind usw, unabhängig von der Schrittkette. Wird dann eine Grundstellungsfahrt ausgeführt, wartet jeder Zylinder seine Freigabe ab, woraus dann ein "nacheinander fahren" resultiert. Nur in ganz seltenen Fällen, wenn Zylinder sich gegenseitig freifahren müssen, also einer der Zylinder z.Bsp. erst in Arbeitstellung fahren muß, damit der andere Zylinder in Grundstellung fahren kann, muß auch mal eine Schrittkette her.
    Gruß
    Ralle

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  3. #43
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    Richtig sinn macht eine Schrittkette, nur so als beispiel, wenn ein Bohrer
    oder Fräser in einen Werkstück ist. Dann darf z.b. das Werkstück erst
    entspannt werden wenn der Bohrer wieder in Grundstellung ist. Sonst
    könnte ein herumschleudern des Werkstückes erfolgen.

    Oder Bei einen Portal, wenn ein Werkstück von A nach B gefahren wird.
    Da kannst du betimmt nicht das Werkstück zurück zum Aufnahmeplatz
    fahren oder einfach das Vakuum lösen, bevor das Werkstück abgelegt ist.

    Wie gesagt die Maschine bzw. Aufgabenstellung gibt vor was wie zu
    machen ist. Vlt. beschreibst du einfach mal was du da so hast, dann
    kann man zielgerichteter hilfestellung geben.
    - - -
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  4. #44
    anne ist offline Erfahrener Benutzer
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    Dank‘ euch!

    Die Anlage, an der ich mich grad zu schaffen mache…

    In einem großen Lager gibt es einen Kettenförderer, an dem in regelmäßigen Abständen Haken angebracht sind. An den einzelnen Haken sind Verpackungen angehängt. Bei Anforderung fährt ein vertikal angebrachter Zylinder 1 nach oben in die AS - danach fährt ein Horizontalzylinder 2 nach vorne in die AS und somit in den Haken am Förderer, während ein Schwenkzylinder die Verpackung vom Haken nimmt und an eine Waage übergibt. Drei weitere Zylinder übergeben die Verpackung dann anschließend an weitere Anlagenteile.

    In meinen Maschinen verriegele ich ohnehin alle Antriebe/Zylinder, die sich ins Gehege kommen können nochmals gegeneinander, so daß auch bei einer Handbetätigung nichts zerstört werden kann.
    Hättet ihr evtl. mal so eine "Verriegelungs-Programmierung" für mich, damit ich mir das mal durchsehen kann, wie man das in der Praxis bewerkstelligen kann? *weißschonichbinlästig*

    Vielen Dank für eure Geduld mit mir...
    Grüße
    anne

  5. #45
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    das musst du natürlich für deine Anlage anpassen

    Code:
     
    U(
    U #Einrichten
    U #Taster_drehen_Grundstellung
    O
    U #Automatik
    U #irgendetwas
    )
    U #Freigabe_Not_Aus
    U #Vertikal_Ruhestellung
    = #Ventil_drehen_Grundstellung_fahren
     
     
     
    U(
    U #Einrichten
    U #Taster_Horizontal_einfahren
    O
    U #Automatik
    U #irgendetwas
    )
    U #Freigabe_Not_Aus
    U #Vertikal_Ruhestellung
    U #Drehen_Ruhestellung
    = #Ventil_Horizontal_einfahren
    - - -
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  6. #46
    anne ist offline Erfahrener Benutzer
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    Aja ok Helmut, vielen Dank.

    Dein geposteter Code entspricht dann sozusagen einer manuellen Grundstellungsfahrt mit Verriegelung, oder?

    Das kann bei mehreren Zylindern aber auch sehr schnell kompliziert werden, wenn man immer im Auge haben muss, welche Zylinde sich irgendwie ins Gehege kommen können...
    Grüße
    anne

  7. #47
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    Deshalb war der Ansatz von Harald, das über eine Schrittkette zu machen
    die es für dich kontrolliert macht. Wenn mann Handbetriebsart, Initalisierung
    und Automatikbetrieb berücksichtigt, sieht es vlt. so ähnlich aus.
    Bei den Weiterschaltbedingungen für die einzelnen Fahrten muß du in den
    Schrittketten natürlich auch die entsprechenden Grundpositionen über-
    wachen.

    Code:
    U(
    U #Hand
    U #Taster_drehen_Grundstellung
    U #Vertikal_Ruhestellung
    U #Horizontal_Ruhestellung
    O
    U #Ini
    U #Schritt_Ini_irgendwas
    O
    U #Automatik
    U #Schritt_Automatik_irgendwas
    )
    U #Freigabe_Not_Aus
    = #Ventil_drehen_Grundstellung_fahren
     
     
     
    U(
    U #Einrichten
    U #Taster_Horizontal_einfahren
    U #Vertikal_Ruhestellung
    U #Drehen_Ruhestellung
    O
    U #Ini
    U #Schritt_Ini_irgendwas
    O
    U #Automatik
    U #Schritt_Automatik_irgendwas
    )
    U #Freigabe_Not_Aus
    = #Ventil_Horizontal_einfahren
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  8. #48
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    Zitat Zitat von Helmut_von_der_Reparatur Beitrag anzeigen
    Bei den Weiterschaltbedingungen für die einzelnen Fahrten muß du in den
    Schrittketten natürlich auch die entsprechenden Grundpositionen über-
    wachen.
    Dabei müsste es im Automatikbetrieb doch eigentlich reichen, dass ich als Bedingung für den Schritt 1 den Initiator für die GS des 1. Zylinders programmiere. Entsprechend dann für Schritt 2 den Initiator für die GS des 2. Zylinders, usw.

    Dann kann doch im Grunde nichts schiefgehen, oder?
    Grüße
    anne

  9. #49
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    Zitat Zitat von anne Beitrag anzeigen
    Dabei müsste es im Automatikbetrieb doch eigentlich reichen, dass ich als Bedingung für den Schritt 1 den Initiator für die GS des 1. Zylinders programmiere. Entsprechend dann für Schritt 2 den Initiator für die GS des 2. Zylinders, usw.

    Dann kann doch im Grunde nichts schiefgehen, oder?
    Außer, es schaltet jemand in Hand um, fährt einen Zylinder in die falsche Stellung und schaltet dann die Automatik wieder ein!!! Dann verhindert eine Allgemeine Verriegelung, daß es kracht. Natürlich gehört dann auch eine Fehlermeldung, wie "Laufzeitüberschreitung" dazu, sonst "schläft" die Maschine einfach ein. Ich habe für Motore/Zylinder eigenen Standardbausteine, die haben das alles gleich drin. Da gibt es dann einen Input für die Freigabe, extra noch einen für die Grundstellungsfahrtfreigabe usw.
    Gruß
    Ralle

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  10. #50
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    Zitat Zitat von Ralle Beitrag anzeigen
    Außer, es schaltet jemand in Hand um, fährt einen Zylinder in die falsche Stellung und schaltet dann die Automatik wieder ein!!!
    Aber auch dann sollte doch eigentlich Nichts passieren, da im Automatikbetrieb Schritt 1 ja nur ausgeführt wird, wenn Zylinder 1 auch wirklich in GS steht. Und wurde z.B. Zylinder 2 im Handbetrieb in AS gefahren, so wird im Automatikbetrieb der Schritt 2 nicht ausgeführt werden, da Zylinder 2 nicht in GS steht, usw.

    Oder hab ich da jetzt nen Denkfehler?
    Grüße
    anne

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