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Thema: Eine Frage zu Flankenmerkern...

  1. #51
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    Zitat Zitat von anne Beitrag anzeigen
    Aber auch dann sollte doch eigentlich Nichts passieren, da im Automatikbetrieb Schritt 1 ja nur ausgeführt wird, wenn Zylinder 1 auch wirklich in GS steht. Und wurde z.B. Zylinder 2 im Handbetrieb in AS gefahren, so wird im Automatikbetrieb der Schritt 2 nicht ausgeführt werden, da Zylinder 2 nicht in GS steht, usw.

    Oder hab ich da jetzt nen Denkfehler?
    Je nachdem wie das programmiert wurde.

    Bsp..

    Schritt 1 --> Zylinder 1 Horizontal in AS
    Schritt 2 --> Zylinder 2 Vertikal in AS (nach unten)
    Schritt 3 --> Zylinder 3 Greifer in AS (greifen)
    Schritt 4 --> Zylinder 2 Vertikal in GS (nach oben)
    Schritt 5 --> Zylinder 4 Zwischenanschlag in AS
    Schritt 6 --> Zylinder 1 Horizontal in MS (Mittenstellung)

    Wenn nun jemand im Schritt 5 die Automatik stoppt und in Hand den Zylinder 2 Vertikal wieder in AS senkt, dann könnte, nach Wiedereinschalten der Automatik, der Horizontalzylinder losfahren, wenn keine zusätzliche Freigabe dies sperrt. Man kann und will ja auch nicht in jedem Schritt alle anderen Vorbedingungen mitprüfen, dann werden die Abfragen in den Schritten ellenlang, außerdem wird man garantiert irgendwann etwas vergessen oder einen Fehler machen.

    Daher habe ich an jedem Zylinder selbst nochmals eine Freigabe, die definiert, unter welchen Bedingungen (andere Zylinder etc.) er nun auch wirklich fahren darf. Ist also der Zylinder 2 Vertikal in Arbeitsstellung, hat der Zylinder 1 Horizontal keine Freigabe, was immer die Schrittkette oder die Handbedienung auch sagen.
    Gruß
    Ralle

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  2. #52
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    Zitat Zitat von Ralle Beitrag anzeigen
    Daher habe ich an jedem Zylinder selbst nochmals eine Freigabe, die definiert, unter welchen Bedingungen (andere Zylinder etc.) er nun auch wirklich fahren darf. Ist also der Zylinder 2 Vertikal in Arbeitsstellung, hat der Zylinder 1 Horizontal keine Freigabe, was immer die Schrittkette oder die Handbedienung auch sagen.
    Danke für die Erklärung Ralle - ja das ist wohl eine gute Idee!

    Eine Frage(n) noch dazu:

    Diese zusätzliche Freigabe an den Zylindern, die du für jeden Zylinder einzeln definiert hast ist ja dann vermutlich weder Bestandteil des Automatik- noch des manuellen Betriebs, oder?

    Anders gefragt, wie und an welcher Stelle wird dann diese zusätzliche Freigabe definiert?

    Es muss ja dann im Automatikbetrieb jeweils auch diese zusätzliche Freigabe geprüft werden, ohne dass diese eine Bedingung für einen Schritt darstellt, oder verstehe ich das falsch?

    Lieben Dank!
    Grüße
    anne

  3. #53
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    @anne

    Ja, die zusätzliche Freigabe gilt allgemein, kann aber natürlich bei Bedarf auch für Hand- oder Automatikbetrieb getrennt werden. Das ist im Prinzip ein Netzwerk vor dem Baustein mit der Beschaltung der Ausgänge des Zylinders. Darin werden in KOP/FUP/AWL (je nach Vorliebe) die Bedingungen angegeben, unter denen sich der Zylinder bewegen darf. Die Freigabe ist dann eine Temp-Vat, die anschließend an dem Zylinder-Baustein als Freigabe-Input eingetragen ist. Diese Freigabe sperrt die Bewegung des Zyinders. Je nach Ventiltyp ist das etwas unterschiedlich, ein Monoventil soll ja z.Bsp. auch in seiner Arbeitsstellung verbleiben, wenn die Freigabe weggeht usw.

    Für den Horizylinder sieht die Freigabe dann einfach so aus:

    Code:
    U E 7.3  //(Vertikal in GST)
    UN E 7.2 //(Vertikal in AST)
    = #FRG
    Am Baustein steht dann #FRG am Input für die Freigabe.

    In der Schrittkette wird immer nur das abgeprüft, was gerade ausgeführt wird. Wenn also in Schritt 3 der Greifer schließt, ist die Weiterschaltbedingung, daß der Greifer zu ist. Da wird normalerweise nicht nochmals abgefragt, ob der Vertikalzylinder auch unten ist, das hat ja der Schritt davor erledigt. Bei besonders gefährdeten Sachen kann man aber auch in der Schrittkette nochmals zur Sicherheit ein paar Abfragen einbauen, wenn man es für nötig hält.
    Gruß
    Ralle

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  4. #54
    anne ist offline Erfahrener Benutzer
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    Hm, also ich versuche mal zusammenzufassen:

    - Ich habe in einer FC1 einen Automatikbetrieb programmiert
    - Ich habe in einer FC2 einen manuellen Betrieb programmiert

    Im ersten Netzwerk der FC2 wird nun z.B. für jeden Zylinder eine Freigabe #FRG programmiert und #FRG als Temp-Variable deklariert.


    Zitat Zitat von Ralle Beitrag anzeigen
    Am Baustein steht dann #FRG am Input für die Freigabe.
    Hier habe ich jetzt noch ein kleines Problem... ist #FRG dann ein Teil der Bedingung für das manuelle Schalten (also Handbetrieb) eines Zylinders?

    Also beispielsweise

    Code:
    U #FRG
    U M_Man     // manueller Betrieb
    U M 10.0    // Button auf dem Panel schaltet Zyl. in GS
    R A 2.0     // Rücksetzen (AS) von Zyl. 1
    S A 2.1     // Setzen (GS) von Zyl. 1
    War das so gemeint - oder wo muss #FRG stehen?
    Geändert von anne (27.05.2010 um 12:45 Uhr)
    Grüße
    anne

  5. #55
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    Zitat Zitat von anne Beitrag anzeigen
    Hier habe ich jetzt noch ein kleines Problem... ist #FRG dann ein Teil der Bedingung für das manuelle Schalten (also Handbetrieb) eines Zylinders?

    Also beispielsweise

    Code:
    U #FRG
    U M_Man     // manueller Betrieb
    U M 10.0    // Button auf dem Panel schaltet Zyl. in GS
    R A 2.0     // Rücksetzen (AS) von Zyl. 1
    S A 2.1     // Setzen (GS) von Zyl. 1
    War das so gemeint - oder wo muss #FRG stehen?
    Hi anne,

    ja ich denke so hat Ralle das gemeint. Somit würde dann der Zylinder in deinem Beispiel per Hand nur dann geschalten werden können, wenn eben die Freigabe #FRG erfüllt ist.


    Eine Frage noch dazu:

    Im Grunde könnten doch dann die Bedingungen, unter denen ein Zylinder schalten darf, für jeden Zylinder als ODER-Verknüpfung eingepflegt werden, so dass man auch bei mehreren Zylindern mit nur einer Freigabe auskommt, oder?

    Also beispielsweise so:

    Code:
    U  E0.0
    UN E 0.1
    O
    U  E 0.2
    UN E0.3
    = #FRG
    Geht das?

    Danke, pinolino

  6. #56
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    #FRG verwende ich so, daß vor jedem Ventilbaustein eine nur für diesen Zylinder geltende Freigabe definiert wird. Man kann das auch im NW1 des FC machen, dann muß man aber #FRG_01, #FRG_02 ... bilden, halt für jeden Zylinder bzw. Motor.

    @Anne
    Für jede Betriebsart einen FC mache ich ohnehin nicht. Es werden Merker/Datenbits gebildet, die die Bewegung in Hand oder Automatik auslösen. Diese Merker/Datenbits kommen ebenfalls als Input an den Ventilbaustein, dazu noch die Merker für die Betriebsart Hand und Automatik. Aber das ist eine Sache der Philosophie, das kann jeder so halten, wie er es will oder auch vom Chef vorgeschrieben bekommt.
    Gruß
    Ralle

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  7. #57
    anne ist offline Erfahrener Benutzer
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    Zitat Zitat von Ralle Beitrag anzeigen
    #FRG verwende ich so, daß vor jedem Ventilbaustein eine nur für diesen Zylinder geltende Freigabe definiert wird.
    Danke Ralle!

    Ich nehme an, mit Ventilbaustein meinst du eine FUP-Box. Dann kommt also in NW1 die Freigabe #FRG und in NW2 die zugehörige FUP-Box des ersten Zylinders. Entsprechend dann in NW3 die nächste Freigabe #FRG und in NW4 die zugehörige FUP-Box des zweiten Zylinders, usw.

    Habe ich das so richtig verstanden?

    Falls ja, beeinflussen sich dann die einzelnen #FRG's nicht im Programm - sie stehen dann ja alle in der selben FC?

    Sorry, könntest du zur Verdeutlichung evtl. mal für zwei Zylinder beispielshaft so einen Code mit Ventilbaustein posten - natürlich nur, wenn es nicht zu aufwendig für dich ist. Ich kann mir das im Moment noch nicht ganz vorstellen...

    Lieben Dank für deine Beantwortung meiner dummen Fragen - aber ich habe so etwas echt noch nie gemacht!
    Geändert von anne (28.05.2010 um 07:18 Uhr)
    Grüße
    anne

  8. #58
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    Hallo,

    ich denke er meint einen Baustein (FB) den er für mehrere Zylinder verwendet.

    Dieser hat dann Eingänge wie z. B.:

    Endlage GS
    Endlage AS
    Freigabe
    Start Bewegung AS
    Start Bewegung GS
    Zeitwert für Überwachung
    ...

    und Ausgänge z.B.

    Bewegung nach AS
    Bewegung nach GS
    Fehlerausgänge (Endlagenfehler, Paarüberwachung..)

    IN diesem Baustein ist dann die Logik zur Steuerung und Überwachung des Zylinders. Der Baustein wird dann mit den Eingängen Ausgängen und Merkern für einen Zylinder beschaltet.

    Gruß Marco

  9. #59
    anne ist offline Erfahrener Benutzer
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    Zitat Zitat von Marco77 Beitrag anzeigen
    Hallo,

    ich denke er meint einen Baustein (FB) den er für mehrere Zylinder verwendet.

    Gruß Marco
    Hallo Marco,

    aber dann müsste dieser Baustein (FB) ja für jeden einzelnen Zylinder im OB1 mit einem extra Instanzdatenbaustein aufgerufen werden, oder?

    Das wäre in meinem Fall bei sechs Zylindern ja gerade noch überschaubar, aber bei mehr Zylindern...

    Oder habe ich das Ganze falsch interpretiert?
    Grüße
    anne

  10. #60
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    Zitat Zitat von anne Beitrag anzeigen
    Hallo Marco,

    aber dann müsste dieser Baustein (FB) ja für jeden einzelnen Zylinder im OB1 mit einem extra Instanzdatenbaustein aufgerufen werden, oder?

    Das wäre in meinem Fall bei sechs Zylindern ja gerade noch überschaubar, aber bei mehr Zylindern...

    Oder habe ich das Ganze falsch interpretiert?
    Ja, hast du denke ich.
    Du kannst einen FB mit DB als Multiinstanz verwenden, diesen im OB1 aufrufen und in diesem dann deine einzelnen Zylinderbausteine aufrufen.
    Hat jedoch den Nachteil, wenn bei laufender Anlage der FB und DB geändert werden und du beide übertragen musst, dass nach dem Übertragen der Inhalt des DB nicht mehr gültig ist, bis er wieder mit Aktualwerten überschrieben wird.

    Wird es jetzt klarer?

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