Mein Vorschlag wäre die Signallaufzeit (Klemme-Klemme) mit dem Oszi zu messen. Du gibts z.B. über einen Taktgenerator Pulse (f ~ 50Hz) auf einen Digitalen Eingang. In deinem Anwenderprogramm (OB1) hast du einen Zweizeiler:
L PAB 0 (Digitale Eingabebaugruppe)
T PAB 0 (Digitale Ausgabebaugruppe)
Somit kannst du deine Programmlaufzeit vernachlässigen, da dein Zyklus minimal ist und auch die Ein-/Ausgänge sofort gelesen bzw. geschrieben werden.
Mit dem Oszi misst du die steigende Flanke auf deinem Eingang und auf deinem Ausgang. Die Differenz wäre jetzt deine komplette Klemme-Klemmezeit. Im Normalfall ist das, das was dem Anwender interessiert. Wie schnell kann ich auf ein Eingangssignal reagieren. Wenn du jetzt noch ein Speicheroszi hast, kannst du auch den Jitter messen.
Was du jetzt natürlich noch nicht hast ist die reine Laufzeit am Rückwandbus... denn in dem gemessenen Wert steckt noch die Verzögerungszeiten der digitalen Baugruppen drin (bei Standard-Eingangsbaugruppen ~3ms).
Wenn du die reinen Rückwandbuszeiten messen willst, musst du schon am Rückwandbus messen , oder aber dem handbuch vertrauen .

So, viel Spass beim messen und nicht vergessen
Wer misst misst Mist!!