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Thema: Steuerung für solarthermische Demonstratoranlage (TU Wien)

  1. #1
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    Liebe Automations-Experten,
    wir möchten eine Demonstrationsanlage für solarthermische Energiegewinnung mit Direktverdampfung (110 bar, 300°C, 40kW thermische Leistung) aufbauen und brauchen hierzu eine Steuerung.
    Folgende Feldbuskomponenten sind notwendig:
    1 SPS-Controller
    24 digitale Eingänge
    24 digitale Ausgänge (24V 0.5 A)
    8- RTD –Eingänge (16Bit, 4-Leiter)
    16 analoge Eingänge (4-20mA, 16Bit)
    8 analoge Ausgänge (4-20mA, 12Bit)

    Die Steuerung wird in einem Schaltschrank (Außeneinsatz) aufgebaut. Sie ist über Ethernet (oder mit anderem Feldbus) mit einem PC (im Container) verbunden. Dort wird die Visualisierung, Archivierung und Programmierung durchgeführt.
    Anforderung an die Steuerung:

    • Kostengünstig, da Forschungsanlage (Laufzeit 3 Jahre)
    • Hohe Ausfallsicherheit
    • Möglichst lizenzfreie Visualisierung am PC
    • Möglichst lizenzfreie Programmierung des SPS-Programms am PC (für nicht gewerbliche Zwecke)
    • Zugriff auf die SPS-Variablen mit C# oder anderen modernen Hochsprachen
    • Hochsprachen ähnliche Programmierung der SPS

    Jetzt unsere Fragen:


    1. Ist für diesen Einsatz Beckhoff (Embedded IPC, z.B. CX9xxx) oder Siemens S7 zu empfehlen?
    2. Welche Vorteile bietet Step7-Programmierung gegenüber Codesys, bzw. TwinCat?
    3. Allgemein: Ist Beckhoff für so ein System hinreichend zuverlässig?

    Schon jetzt vielen Dank für eure Antworten!!
    Motz
    Zitieren Zitieren Steuerung für solarthermische Demonstratoranlage (TU Wien)  

  2. #2
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    Zitat Zitat von tiefel00 Beitrag anzeigen
    Jetzt unsere Fragen:


    1. Ist für diesen Einsatz Beckhoff (Embedded IPC, z.B. CX9xxx) oder Siemens S7 zu empfehlen?
    2. Welche Vorteile bietet Step7-Programmierung gegenüber Codesys, bzw. TwinCat?
    3. Allgemein: Ist Beckhoff für so ein System hinreichend zuverlässig?

    Schon jetzt vielen Dank für eure Antworten!!
    Motz
    Zu 1:
    Für S7 gibt es sogenannte Siplus-Varianten für erweiterte Umweltbedingungen (Temp. Luftfeuchtigkeit). Ich denke dies wäre hierfür eine gute Lösung.

    Zu 2:
    Einfache Antwort: Keine, ausser dass Step 7 weiter verbreitet ist. Jedes System hat gegenüber dem anderen gewisse Vor- und Nachteile.

    Zu 3:
    Nachdem Beckhoff ja gerade auf dem Gebiet HLK und Gebäudetechnik weit verbreitet ist, sollte es für eure Anforderungen auch genügen

    Gruß
    Dieter

  3. #3
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    Lizenzfrei und Siemens ist ja schonmal nen Wiederspruch an sich.
    Wenn du denkst du denkst, dann denkst du nur, dass du denkst, denn beim Denken der Gedanken, kommt dir der Gedanke, dass das Denken der Gedanken ein gedankenloses Denken ist

  4. #4
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    Da Beckhoff IPCs verwendet, ist das Abgreifen der Variablen mit C# dort recht einfach möglich. Bei Siemens wird ne PN CPU benötigt (damit keine zusätzlichen Hardwarekosten entstehen) und ein Rechner mit nem OPC-Server (Kosten) oder dem guten alten Libnodave (kostenlos, aber Aufwand).

    Ausserdem hat Beckhoff auch eine lizenzfreie Visu in der Software (TwinCat) mit drin. TwinCat ist allerdings nicht kostenlos.

  5. #5
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    Kostengünstig und Siemens ist auch schonmal ein Widerspruch an sich.

    Ich arbeite mit beiden und würde hier klar zu Beckhoff raten.

    TwinCAT ist zum Programmieren kostenlos, nur die Runtime funktioniert halt nach 30 Tagen nicht mehr. Aber zum Programmieren des CX90xx reicht das.

  6. Folgender Benutzer sagt Danke zu Graph&SCL_Freak für den nützlichen Beitrag:

    tiefel00 (08.10.2010)

  7. #6
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    Hallo,

    mich stört das "110bar / 300° / 40kW" und eine "einfache CPU etwas

    Passt das zusammen?


    MfG

  8. #7
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    Zitat Zitat von Sockenralf Beitrag anzeigen
    Hallo,

    mich stört das "110bar / 300° / 40kW" und eine "einfache CPU etwas

    Passt das zusammen?


    MfG
    wenn man die prozesssicherheit durch geeignete thermische, pneumatische und hydraulische hardware erreicht, dann ja, dann brauch es keine F-CPU...
    [SIGNATUR]
    Ironie setzt Intelligenz beim Empfänger voraus.
    [/SIGNATUR]

  9. #8
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    Hier gäbe es die Entwicklungsumgebung quasi umsonst dazu:

    http://www.ibhsoftec-sps.de/

    CX-315 oder die PCI-315

    Bei der Visu würde ich an eurer stelle selbst Hand anlegen. Für die Kommunikation bietet sich Modbus/TCP an; die CX hat das onboard. Für die Visu proggt man sich das Protokoll selbst oder bedient sich der freien nmodbus.dll
    "Man kann auf seinem Standpunkt stehen, aber man sollte nicht darauf sitzen" - Erich Kästner

  10. Folgender Benutzer sagt Danke zu Lars Weiß für den nützlichen Beitrag:

    tiefel00 (08.10.2010)

  11. #9
    tiefel00 ist offline Neuer Benutzer
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    Zitat Zitat von vierlagig Beitrag anzeigen
    wenn man die prozesssicherheit durch geeignete thermische, pneumatische und hydraulische hardware erreicht, dann ja, dann brauch es keine F-CPU...
    Vielen Dank für Eure Antworten.

    Um die Komponenten des thermischen Kreislaufes (Pumpe, Luftkühler, Heizungen, Sicherheitsventile, Sensoren, ...) mache ich mir weniger Sorgen. Das wird von einem EVU gebaut. Die wissen, wie das geht.

    Für die Steuerung sind aber wir verantwortlich und unsere Befürchtung ist, dass wir aus kostengründen Beckhoff verwenden, aber Beckhoff zu wenig zuverlässig ist. Dann wäre es schade um die viele Arbeit....

    Ich freue mich über weitere Vorschläge.... Danke im Voraus.

    Lg aus Wien, Motz

  12. #10
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    1. Gibt es auch eine Bewertung des Preises der Arbeitsleistung zur Erstellung der Software oder ist die auf einer TU sowieso gratis?

    2. Wenn man keine Ahnung von der Programmierung hat, wird man viel Fragen müssen und dann wäre Siemens vermutlich die bessere Wahl, weil das mehr Menschen kennen.

    Die Hardware der S7 kostet in der nicht- Siplus-Ausführung knappe 4k Euro. Ob da eine große Ersparnis im Bezug auf die Gesamtkosten möglich ist mag ich bezweifeln.

    lG
    Karl

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