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Thema: Gegentaktausgang

  1. #1
    Anonymous Gast

    Standard


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    Hallo zusammen,

    ich hab ein kleines Problem! Ich werde demnächst einen Drehgeber mit Gegentaktausgang einsetzen! Dem Datenblatt konnt ich entnehmen, dass ich diesen Ausgang direkt auf die SPS (S7) geben kann! Nun meine Frage wie kann ich diesen Ausgang auswerten bzw. was kommt an der SPS an? Ein High-Low- Signal? Wenn ja schafft das die CPU dieses Signal zu verarbeiten? Sind immerhin 500 Impulse pro Umdrehung! Oder lieg ich vollkommen falsch? Ein Analoges Signal als Ausgang kann ich mir nicht vorstellen, weil das Highsignal Ub-2,5 V beträgt. Das wäre ja zuviel für einen Analogeingang bei Ub=24V.
    Irgendwie steh ich momentan total auf dem Schlauch und weiss nicht weiter. Vielleicht hab ich ja auch einen grundlegenden Denkfehler. TTL ist schon lange her bei mir!

    Danke schonmal im Voraus für alle Antworten!

    Stephan
    Zitieren Zitieren Gelöst: Gegentaktausgang  

  2. "
    Zitat Zitat von Homer
    ...dass ich diesen Ausgang direkt auf die SPS (S7) geben kann! Nun meine Frage wie kann ich diesen Ausgang auswerten bzw. was kommt an der SPS an? Ein High-Low- Signal?
    Ja
    Wenn ja schafft das die CPU dieses Signal zu verarbeiten? Sind immerhin 500 Impulse pro Umdrehung!
    Siehe die anderen Antworten
    Ein Analoges Signal als Ausgang kann ich mir nicht vorstellen, weil das Highsignal Ub-2,5 V beträgt. Das wäre ja zuviel für einen Analogeingang bei Ub=24V.
    Genau. Und der Analogeingang hätte ja auch keinen Sinn, nur um high und low zu messen.

    Also was ist Gegentakt? Wenn du einen Schalter vor einen SPS-Eingang hängst, liefert er normaler 24V oder nix. Du könntest aber auch einen Wechsler anschließen und bei aus 0V draufgeben. Für einen normalen Schalter macht das keinen Sinn, aber bei einigen kHz Schaltfrequenz wird es irgendwann sinnvoll, die Kabelkapazität aktiv zu entladen. Dafür der Gegentaktausgang.
    Während du beim einfachen Kontakt mehrere Kontakte parallel auf einen Eingang schalten könntest ("wired or" = Oder Verknüpfung durch Verdrahtung), darf man das mit Gegentaktausgängen keinesfalls."


  3. #2
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    Hallo,
    jetzt mußt Du mir helfen was genau für einen Drehgeber hast Du?wieviel Umdrehungen wird der Drehgeber pro Minute machen? bei 500 Impulse/U wirst Du wohl eine schnelle Zähler Karte brauchen, die können auch die Signale von Inkremental-Drehgeber direkt verarbeiten, und Du brauchst dich nicht um die Decodierung zu kümmern.
    aber hier mal Grundlagen:
    http://www.baumerelectric.com/de/105.html
    also wenn man davon ausgeht eine Eingangskarte kann 50Hz verarbeiten( wenn es dieZykluszeit hergibt) macht das 3000 Imp./min, also max. 6U/min, aber genau gleich verteilt auf eine Minute,


    mfg

    dietmar

  4. #3
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    die strichzahl des gebers ist nicht unbedingt masgebend...
    wenn er langsam genug dreht dann erfasst die impulse auch noch die lamste sps...

    was für drehzahlen sollen den gemesen werden?

    dann kommt es noch daruf an wie der geber ausgewertet wird.

    schlechtester fall wäre die einfachauswertung, dabei zählst du nur die pulse einer spur. (also hast du in deinem fall dann nur noch 250 pulse pro umdrehung)

    dann gibt es noch die 2 fachauswertung, du zählst also die pulse beider spuren die nacheinander kommen. also 500 pulse pro umdrehung.
    damit hat du eben eine genauere auflösung wenn das benötigt wird.

    dann wäre da noch die vierfachauswertung, dabie werden positive und negative flanken beider spuren ausgewertet.
    damit verdoppelst du die pulszahl auf 1000 pulse pro umdrehung.

    klarer vorteil bei der vierfach auswertung ist die genaue auflösung und man kann damit die drehrichtung auswerten, das geht bei den anderen beiden nicht...

    sag uns doch mal was du vorhast, dann kann man die frage besser beantworten...
    "Es ist weit besser, große Dinge zu wagen, ruhmreiche Triumphe zu erringen, auch wenn es manchmal bedeutet, Niederlagen einzustecken, als sich zu den Krämerseelen zu gesellen, die weder große Freude noch großen Schmerz empfinden, weil sie im grauen Zwielicht leben, das weder Sieg noch Niederlage kennt." Theodore Roosevelt - President of the United States (1901-1909)

  5. #4
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    Zitat Zitat von Homer
    ...dass ich diesen Ausgang direkt auf die SPS (S7) geben kann! Nun meine Frage wie kann ich diesen Ausgang auswerten bzw. was kommt an der SPS an? Ein High-Low- Signal?
    Ja
    Wenn ja schafft das die CPU dieses Signal zu verarbeiten? Sind immerhin 500 Impulse pro Umdrehung!
    Siehe die anderen Antworten
    Ein Analoges Signal als Ausgang kann ich mir nicht vorstellen, weil das Highsignal Ub-2,5 V beträgt. Das wäre ja zuviel für einen Analogeingang bei Ub=24V.
    Genau. Und der Analogeingang hätte ja auch keinen Sinn, nur um high und low zu messen.

    Also was ist Gegentakt? Wenn du einen Schalter vor einen SPS-Eingang hängst, liefert er normaler 24V oder nix. Du könntest aber auch einen Wechsler anschließen und bei aus 0V draufgeben. Für einen normalen Schalter macht das keinen Sinn, aber bei einigen kHz Schaltfrequenz wird es irgendwann sinnvoll, die Kabelkapazität aktiv zu entladen. Dafür der Gegentaktausgang.
    Während du beim einfachen Kontakt mehrere Kontakte parallel auf einen Eingang schalten könntest ("wired or" = Oder Verknüpfung durch Verdrahtung), darf man das mit Gegentaktausgängen keinesfalls.
    Zitieren Zitieren Re: Gegentaktausgang  

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