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Thema: Lüfterregelung mit PWM

  1. #1
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    Hallo SPS Profis,

    ich würde gerne einen 24V DC Lüftermotor (25cm Durchmesser) mit einer 313C drehzahlregeln. Jetzt meine Frage, funktioniert das mit dem SFB49, und welche Periodendauer ist bei einer Lüftersteuerung sinnvoll? Hat da jemand Erfahrungswerte?

    Danke für eure Antworten
    Klaus
    Zitieren Zitieren Lüfterregelung mit PWM  

  2. #2
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    Zitat Zitat von slk230-power Beitrag anzeigen
    ich würde gerne einen 24V DC Lüftermotor (25cm Durchmesser) mit einer 313C drehzahlregeln. Jetzt meine Frage, funktioniert das mit dem SFB49, und welche Periodendauer ist bei einer Lüftersteuerung sinnvoll?
    willst du nur die drehzal vorgeben oder tatsächlich regeln, also mit drehzahlrückmeldung (tacho) ?

    ich habe z.b. einen DC-Motor mit Bürsten per PWM angesteuert. keine regelung. volle leistung kann man vergessen.

    bei deiner Lüftersteuerung könnte ich mir vorstellen erstmal für ein paar sekunden volle 100% zu geben damit der motor hochdreht.
    und dann in 5% schritten runter.

    auch noch zu bedenken:
    eventuell eine funkentstörung. du schaltest ja eine induktivität dauernd ein und aus.
    eine freilaufdiode, wie beim schütz, wäre auch nicht schlecht.

    achja und die ansteuerung des motors könnte je nach stromaufnahme noch einen transistor, mosfet oder igbt (kühlung) erfordern.
    ggf. wegen störspannungen einen optokoppler und separates netzteil.
    Kabelsalat ist Gesund
    (vom CCC abgekupfert)

    Prognosen sind schwierig,
    besonders wenn sie die Zukunft betreffen.
    (Ursprung nicht wirklich bekannt)



  3. #3
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    ich will nur eine Drehzahl steuern, welche nicht exakt sein muß, also kein Regelkreis. Wollte die Sache über einen Optokoppler lösen, welcher 6A aushält. Aber kann mir einer was zur Frequenz sagen, was bei solch einem Vorhaben sinnvoll ist. Nimmt man lieber viele kurze oder wenig lange Impulse. Was habt ihr für Erfahrungswerte?

  4. #4
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    Hallo,
    ich würde wenigere lange Impulse verwenden. Dadurch hast du eine geringere Schaltfrequenz und somit weniger Spannungsspitzen. Bei großer Schaltfrequenz brauchst du auch eine Schottkydiode zum Schutz, anstatt einer Standartdiode. Andererseits läuft der Lüfter bei höherer Schaltfrequenz runder. Welche Nenndrehzahl hat denn der Lüfter? In welchem Drehzahlbereich willst du die Geschwindigkeit regeln?
    Gruß
    Geändert von vinylsucker (28.11.2010 um 01:44 Uhr)

  5. #5
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    ich meine der Motor hat 1500 1/min Umdrehungen und ich möchte ihn von ca. 20%-100% Steuern.

  6. #6
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    Blinzeln

    Ich würde an deiner Stelle so vorgehen:
    Lüfter an einem Netzteil anschließen und die Spannung nach unten regeln bis die Gewünschte Mindestdrehzahl erreicht ist. Dann den Spannungswert notieren und mit follgender Formel das Tastverhältnis für Drehzahl min berechnen.

    Gemessene Spannung / Netzspannung (24V) = Tastverhältnis.

    Wenn du das tastverhältnis nun hast kannst du die Puls-, Pausezeitenberechnen.

    Tastverhältnis = Impuls Ein / (Impuls Ein +Impuls Aus)

    Wenn du die Impulszeiten dann errechnet hast kannste mal ein Programmierversuch starten. Beim beschleunigen wird das Tastverhältnis logischerweise größer bis zum Wert 1, also 100%

    Hoffe das hat dir ein wenig geholfen.

  7. #7
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    Hallo,

    ich bin kein ausgebildeter Elektroniker, aber ich habe schon eine Menge Sachen gebaut und gebe jetzt mal meinen Senf dazu:

    Die Ansteuerung des Lüfters müßte unterschiedlich sein, je nachdem ob das ein "brushless" Motor ist (also ist das dann eigentlich ein Drehstrom-Asynchronmotor mit integrierter Elektronik, so wie z.B. PC-Lüfter) oder ob es ein klassischer Gleichstrom-Nebenschlußläufer ist.

    Die elektronischen mögen lieber variable Spannung. Da du ihm die nicht anbieten kannst, würde ich mit sehr hoher Schaltfrequenz (15-20 kHz) schalten und das ganze über eine Glättungsdrossel laufen lassen.

    Bei einem "normalen" Gleichstrommotor kannst Du mit der Schaltfrequenz ziemlich weit runtergehen. Wie weit hängt letztlich von der Massenträgheit des Lüfters ab, damit er mit einer konstanten Geschwindigkeit läuft. Alles andere stört dein Gehöhr, wenn er dauernd an- und abschwillt.
    Je nach Motor kann aber auch hier die PWM störende Geräusche im Rotor erzeugen, so daß man auch hier mit der Schaltfrequenz über die Hörschwelle hinausgeht (> 15 kHz). Die Impedanz des Rotors glättet das alleine, so daß hier auf eine Motordrossel verzichtet werden kann.

    Als Treiber würde ich einen einfachen Power-MOSFET mit Freilauf-(Schottky)-Diode hernehmen. Der ist spannungsgesteuert und den kannst Du (evtl. über einen Spannungsteiler) direkt an einen 24V-Ausgang deiner SPS hängen.

    Ich hoffe, daß ich ein paar Anregungen geben konnte.

    Liebe Grüße
    Peter

  8. #8
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    [QUOTE=peter-vt;296372

    Die elektronischen mögen lieber variable Spannung. Da du ihm die nicht anbieten kannst, würde ich mit sehr hoher Schaltfrequenz (15-20 kHz) schalten und das ganze über eine Glättungsdrossel laufen lassen.


    [/QUOTE]

    Das ist schon richtig so, blos wenn er den sfb49 verwenden will kann er meines Wissens mit max. 2,5 KHz arbeiten, da der Baustein nicht mehr kann.

    Gruß

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