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Thema: Ereignis ID 16#6524 - Urlöschanf. d. Fehler im Bausteinkopf

  1. #1
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    Bei einer Anlage mit einer SPS vom Typ 315-2DP kam es beim Kunden nach zwei Jahren zu einer Urlöschanforderung. Nachdem ich die Software mit dem Teleservicemodul per Modem wieder aufgespielt habe, scheint wieder alles einwandfrei zu laufen.
    Ich frage mich jetzt nur, wodurch wurde das ausgelöst, und wie kann ich das in Zukunft vermeiden?
    Im Diagnosepuffer der CPU war die Meldung
    Ereignis ID 16#6524
    Urlöschanforderung durch Fehler im Bausteinkopf

    Leider war die Anlage vom Kunden zu oft ein- und ausgeschaltet worden, so dass das ursprüngliche Ereignis jenseits der 100 gespeicherten Meldungen zurückliegt.

    Gruß
    emtewe
    Zitieren Zitieren Ereignis ID 16#6524 - Urlöschanf. d. Fehler im Bausteinkopf  

  2. #2
    Anonymous Gast

    Standard

    Hier ein Auszug aus dem Diagnosepuffer, diese Reihenfolge von Meldungen wiederholte sich mit jedem Ein- und Ausschalten:

    Ereignis 92 von 100: Ereignis-ID 16# 494E
    Netzausfall
    Bisheriger Betriebszustand: STOP (Urlöschen)
    Angeforderter Betriebszustand: SPANNUNGSLOS
    externer Fehler, kommendes Ereignis
    02:53:59:448 17.07.05

    Ereignis 93 von 100: Ereignis-ID 16# 4546
    STOP durch CPU-Speicherverwaltung
    Bisheriger Betriebszustand: STOP (Eigeninitialisierung)
    Angeforderter Betriebszustand: STOP (intern)
    interner Fehler, kommendes Ereignis
    02:45:34:796 17.07.05

    Ereignis 94 von 100: Ereignis-ID 16# 4546
    STOP durch CPU-Speicherverwaltung
    Bisheriger Betriebszustand: STOP (Eigeninitialisierung)
    Angeforderter Betriebszustand: STOP (intern)
    interner Fehler, kommendes Ereignis
    02:45:34:296 17.07.05

    Ereignis 95 von 100: Ereignis-ID 16# 6524
    Urlöschanforderung durch Fehler in Bausteinkopf
    Betriebszustand: STOP (Urlöschen)
    interner Fehler, kommendes Ereignis
    02:45:34:296 17.07.05

    Ereignis 96 von 100: Ereignis-ID 16# 4300
    NETZ-EIN gepuffert
    Bisheriger Betriebszustand: SPANNUNGSLOS
    Angeforderter Betriebszustand: STOP (Eigeninitialisierung)
    kommendes Ereignis
    02:45:33:908 17.07.05

    viele Grüße
    Michael

  3. #3
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    Hallo Michael,

    beim Ausschalten werden doch remanente Daten auf der MMC gesichert. Möglicherweise hat die MMC oder das Netzteil einen Fehler?


    Gruss, Onkel
    Es gibt viel mehr Leute, die freiwillig aufgeben, als solche, die echt scheitern.
    Henry Ford

  4. #4
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    In dem System ist keine Memory Card. Das war auch der häufigste Hinweis den ich in Handbüchern und im Internet gefunden habe, die Urlöschanforderungen entstehen meistens im Zusammenhang mit den Memory Cards, nur hier fällt diese Option weg.
    Die Anlage lief gestern nach Neuaufpspielen der Hardwarekonfiguration und der Bausteine für 4 Stunden, und ging dann mit folgender Meldung auf STOP:

    Ereignis 10 von 100: Ereignis-ID 16# 4304
    STOP durch PG-Stop-Bedienung oder wegen SFB 20 "STOP"
    Bisheriger Betriebszustand: RUN
    Angeforderter Betriebszustand: STOP (intern)
    kommendes Ereignis
    11:38:49:525 03.08.05

    Das war alles, keine andere Meldung im Diagnosepuffer. Die SPS stand auf RUN und der Schlüssel war abgezogen, softwäremäßig ist kein STOP-Befehl programmiert. Immerhin gabs diesmal keine Urlöschanforderung, trotzdem scheint irgendwas nicht in Ordnung zu sein...

    Gruß
    Michael

  5. #5
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    Hast Du denn schon mal in den BausteinStack geschaut.
    Dort wird doch angezeigt, in welchem Baustein der Stop ausgelöst wurde.
    Vielleicht ergibt sich daraus ein Hinweis.

    Gruß
    raika

  6. #6
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    Die Ereignisbeschreibung sagt eigentlich eindeutig, daß entweder ein PG den Stopbefehl gab, oder der SFB20. Hängt an der SPS noch etwas anderes am MPI- oder Profibus? Können dort Störungen, oder falsche Befehle erzeugt werden. Wenn das nicht der Fall ist wird die CPU evtl. einen Schaden haben.
    Gruß
    Ralle

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  7. #7
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    Ja, an der SPS hängt gelegentlich ein Datenlogger zur Prozessdokumentation, verbunden über die MPI-Schnittstelle. Der Datenlogger ist ein Standard Windows PC mit einer speziellen Software. Die Datenlogger-Software ist im Funktionsumfang auf das Aufzeichnen des Inhalts eines bestimmten Adressbereichs von 20 Worten, in einem einstellbaren Takt, eingeschränkt.
    Die CPU befand sich in der Position RUN, und nicht auf RUN-P.
    Könnte die CPU auch in der Schalterstellung RUN einen STOP Befehl oder gar eine Urlöschanforderung empfangen?

    Gruß
    Michael

  8. #8
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    Die CPU befand sich in der Position RUN, und nicht auf RUN-P.
    Könnte die CPU auch in der Schalterstellung RUN einen STOP Befehl oder gar eine Urlöschanforderung empfangen?
    Im Prinzip JA.
    Im Hardwarekonfigurator kann bei den Eigenschaften der CPU im Register Schutz die Schutzstufe der Schlüsselschalterstellung mittels Passwort aufgehoben werden.
    Jedenfalls bei den meisten CPUs.
    Ob das der PC auch konnte?

    Gruß
    raika

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