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Thema: Terminierung und Anzahl OLM im DP

  1. #1
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    Hallo,

    haben auf unserer Anlage eine Masterstation mit 3 Slavestationen (alle S7-3..) mittels Profibus verbunden über LWL-Glasfaser und psi-mos-profib fo 850 T von Phoenix-Contact als OLM. Die OLM sind in Reihe geschalten, wobei der letzte terminiert ist.

    In meiner Unkenntnis habe ich nun einfach einen zusätzlichen OLM vor der letzten Station zwischengeschaltet. In der Folge war die letzte Station nicht mehr erreichbar.
    Erst später habe ich gesehen, dass man in den DP-Eigenschaften in Step7 die Anzahl der OLM eingeben muss.

    Meine Frage: Wozu muss man dann die letzte Station in der Reihe terminieren, wenn das Ende durch Step7 konfiguriert wird?
    Zitieren Zitieren Terminierung und Anzahl OLM im DP  

  2. #2
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    Zitat Zitat von xstef Beitrag anzeigen
    Meine Frage: Wozu muss man dann die letzte Station in der Reihe terminieren, wenn das Ende durch Step7 konfiguriert wird?
    Wäre mir neu, daß man in Step 7 das Ende konfiguriert. (Macht man auch nicht!) Der Abschlusswiderstand hat etwas mit der Physik des Profibus zu tun. Ohne bestromten Abschlusswiderstand kommt es zu unerwünschten Reflexionen am Bus. Das von Dir beschriebene eintragen von OLM, LWL-Strecken usw. im HW-Konfig dient eher zum Berechnen von Busumlaufzeiten für die CPU.
    Terminiert werden immer die Cu Segment-Enden. Übrigens macht es bustechnisch immer Sinn, die Master-CPU in der Mitte des Profibus-Stranges anzusiedeln.
    Gruß Approx
    Geändert von Approx (25.12.2010 um 21:48 Uhr)
    Nihil est in cpu, quod non fuerit in intellectu" - Nichts ist in der CPU, was nicht (zuvor) im Verstand war.

  3. #3
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    Danke für die Info. Womit kann dann das Problem der dann nicht mehr erreichbaren letzten Slavestation zusammenhängen?

  4. #4
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    Ich kenne die Anlage ja nicht. Hast Du vielleicht am vorletzten TN die Terminierung eingeschaltet? (dumme Frage, ich weiß). Vielleicht nen Dreher in der LWL? Sieht mir jedenfalls stark nach nem Hardware-Problem aus.

    Gruß
    Nihil est in cpu, quod non fuerit in intellectu" - Nichts ist in der CPU, was nicht (zuvor) im Verstand war.

  5. #5
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    Zitat Zitat von xstef Beitrag anzeigen
    Hallo,

    haben auf unserer Anlage eine Masterstation mit 3 Slavestationen (alle S7-3..) mittels Profibus verbunden über LWL-Glasfaser und psi-mos-profib fo 850 T von Phoenix-Contact als OLM. Die OLM sind in Reihe geschalten, wobei der letzte terminiert ist.

    In meiner Unkenntnis habe ich nun einfach einen zusätzlichen OLM vor der letzten Station zwischengeschaltet. In der Folge war die letzte Station nicht mehr erreichbar.
    Erst später habe ich gesehen, dass man in den DP-Eigenschaften in Step7 die Anzahl der OLM eingeben muss.

    Meine Frage: Wozu muss man dann die letzte Station in der Reihe terminieren, wenn das Ende durch Step7 konfiguriert wird?
    Die Anzahl der OLM's in den "DP-Eigenschafen" beeinflusst nur das Timing des Profibus, bei 4 Stück aber nicht massgeblich.
    Ich denke, da ist ein Fehler im Aufbau der LWL-Linie.
    Sind die DIP-Schalter gleich, welche OLM's sind in Verwendung?

  6. #6
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    Als OLM nutze ich wie bereits oben schon erwähnt die LWL Umsetzer von Phoenix-Contact (PSI-MOS-PROFIB/FO 850 T).
    Das LWL System ist sternförmig aufgebaut und in Linie verschaltet. Also von der Zentrale (Kasten, um die einzelnen Enden mittels Steckverbindungen zu verknüpfen) geht je ein LWL-Kabel zu den Einzelstationen. 2 Adern als TX 1 und RX 1 hin und 2 Adern im selben Kabel als TX 2 und RX 2 zurück.
    Ebenso ist die Masterstation hieran mit einem LWL-Kabel angeschlossen. Von der Masterstation kommend werden 2 Adern zur Anbindung des DP-Stranges genutzt, die anderen 2 zur Anbindung des FDL-Stranges.
    Vor der Umstellung waren am FDL-Strang 6 S5 als Slave angeschlossen und am DP-Strang 3 S7 als Slave. Nun wurde eine S5 mit einer S7 ersetzt. Hierzu trennte ich die Steckverbinder dieses LWL-Kabels aus dem FDL-Bus ohne Probleme raus. Jedoch bei der Zwischenschaltung in den DP-Strang war anschließend die letzte CPU des DP-Stranges nicht mehr erreichbar.
    Angehängte Datei zum Verständnis. Die CPU (jetzt S7-3) war zwischen Zentrale FDL und S5-1 zwischengeschaltet.
    Möchte noch erwähnen, dass ich bisher die CPU noch nicht mit dem LWL-Umsetzer verbunden habe. Eventuelle Änderungen in der HW Konfig habe ich noch nicht durchgeführt.
    Angehängte Dateien Angehängte Dateien

  7. #7
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    Zitat Zitat von Approx Beitrag anzeigen
    Ich kenne die Anlage ja nicht. Hast Du vielleicht am vorletzten TN die Terminierung eingeschaltet? (dumme Frage, ich weiß). Vielleicht nen Dreher in der LWL? Sieht mir jedenfalls stark nach nem Hardware-Problem aus.

    Gruß
    Die Terminierung ist nicht drin, die LWLsind ordnungsgemäß verbunden. An den DIP-Schaltern habe ich nichts gestellt, da es ja vorher auch funktionierte.

  8. #8
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    Hallo
    Eine Möglichkeit.
    Wenn dein OLM S7-3 vorher die Position S5-6 hatte, dann endeten früher die Fasern 15/16 unangeschlossen in der "Zentrale"(Kasten, um die einzelnen Enden mittels Steckverbindungen zu verknüpfen)
    Damit die Faserbrucherkennung nicht eine Störung ausgibt wurde bei diesem OLM:

    Auszug Handbuch
    8.6 Abschalten des zweiten LWL-Ports DIP 8
    Wird bei T-Kopplern PSI-MOS-PROFIB/FO ... T der zweite
    LWL-Port (B) nicht genutzt, muss dieser abgeschaltet werden.
    Andernfalls leuchtet die rote LED „ERR“.
    • Schalten Sie hierzu DIP 8 auf „ON“ (END).


    DIP 8 müsste nun wieder auf OFF geschaltet werden
    (bei OLM Betriebsspannung aus)

    Mit Profibusterminierung hat das aber noch nichts zu tun ,das ist nur die OLM Betriebsart

    Handbuch:http://select.phoenixcontact.com/cgi-bin2/pcdwlfile3.sh/db_de_psi_mos_profib_fo__101972_de_08.pdf?fct=dwl&from=eshop〈=de&UID=2708261&pro did=&asid=1918364

    MfG

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