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Thema: Tendenzregelung,AGP3300, Vipa 313SC

  1. #1
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    Guten Morgen,
    Hardware:
    HMI, Proface AGP3300
    CPU: Vipa 313SC
    Schneckendosierer angetrieben mit 2,2KW 3Ph Motor über Hitachi SJ200 FU.
    Kraftschluss zur Dosierschnecke über eine elektromagnetisch
    betätigte Brems/Kupplungseinheit.
    Im Auslauf eine Waage mit Tendenzregelung die mir über 2 Koppelrelais
    einfach 2 Signale bereitstellt. (bei Untergewicht +, und bei Übergewicht -)
    Ablauf:
    Die Füllmenge (ca.800g) möchte ich über die Dosierzeit steuern, hierzu
    gebe ich über mein TP eine Zeit im S5 Format an einen DB in meiner S7 vor.
    Z.B. S5t#1s.
    Die Drehzahl der Dosierschnecke möchte ich nicht verändern.
    Meine Frage:
    Wenn nun meine Waage mir Untergewicht meldet und ich nun über diesen Impuls
    meine vom TP vorgebene Zeit jeweils Pro Impuls um 100ms erhöhen bzw. verringern möchte,
    wie schreibe ich das in den DB?
    Beispiel:
    E0.0 = + 100ms auf die vom TP vorgebene S5t# in meinem DB.
    E0.1 = - 100ms von der vom TP vorgebenen S5t# in meinem DB.
    Vielleicht hat jemand einen Denkanstoß für mich.
    Vielen Dank.
    Zitieren Zitieren Tendenzregelung,AGP3300, Vipa 313SC  

  2. #2
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    Du kennst sicher diesen Beitrag in der FAQ: http://www.sps-forum.de/showthread.php?t=2942

    Ausgehend davon mußt du also ein wenig rechnen, um Zeiten zu addieren.

    Ich würde aber ein wenig anders vorgehen.

    1.1. Zeit im ms oder Sek mit Komma am Panel eingeben, je nachdem, was mit Proface am einfachsten geht.

    1.2. Werte Addieren/subtrahieren

    1.3. immer im Netzwerk vor dem Zeit-Aufruf im Programm, das Format (wie in der FAQ beschrieben) in eine S5-Zeit wandeln.

    oder

    2.1 Zeit im Timeformat in Proface eingeben

    2.2 Zeiten Addieren/subtrahieren

    2.3 Als Zeit den Standard-Baustein aus der Standard-Library einsetzen, der nutzt das normale Time-Format, da kann man Werte einfach addieren und subtrahieren.
    Gruß
    Ralle

    ... there\'re 10 kinds of people ... those who understand binaries and those who don\'t …
    and the third kinds of people … those who love TIA-Portal

  3. Folgender Benutzer sagt Danke zu Ralle für den nützlichen Beitrag:

    Lebenslang (28.12.2010)

  4. #3
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    wie lange benötigt dein "Füllvorgang"?
    eventuell kannst du das auch mit einem Zähler der mit dem Taktmerker der SPS arbeitet lösen.
    Elektrotechnik und Elektronik funktioniert mit Rauch (Beweis: Tritt Rauch aus, funktioniert auch das Bauteil nicht mehr)

  5. Folgender Benutzer sagt Danke zu winnman für den nützlichen Beitrag:

    Lebenslang (28.12.2010)

  6. #4
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    Hallo,
    wenn die Waage eine Tendenzreglung hat so gibt die Waage doch die Füllzeit vor über Plus bzw. Minus. Normalerweise sind diese Waagen doch selbst lernend. Die Waagen die ich kenne kann man so parametrieren dass sie eine Grob und Feindosierung ausgeben. Kommt das Grobsignal (schnelle Drehzahl FU-vorgabe) bei Fein (langsame Drehzahl). Nach ein paar Durchläufen hat sich die Waage selbst justiert. Die Mengenangabe wird in der Waage gemacht.

    Mit freundlichen Grüßen
    Joe

  7. Folgender Benutzer sagt Danke zu JoeJo für den nützlichen Beitrag:

    Lebenslang (28.12.2010)

  8. #5
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    So weit ich das verstanden habe gibt es keinen Einfluss auf die Geschwindigkeit der Förderschnecke, sondern es muss rein über die Zeit gelöst werden.
    Elektrotechnik und Elektronik funktioniert mit Rauch (Beweis: Tritt Rauch aus, funktioniert auch das Bauteil nicht mehr)

  9. Folgender Benutzer sagt Danke zu winnman für den nützlichen Beitrag:

    Lebenslang (28.12.2010)

  10. #6
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    Also ich kenn den Aufbau nicht, wäre aber versucht, das Ganze so zu verstehen, dass Du mit den +/- Eingängen die Drehzahl rauf und runterfahren sollst.

    Dazu würde ich einfach einen Rampenbaustein nehmen, dessen Zeitverhalten einstellbar ist.....

    Solange + ansteht Drehzahl nach oben fahren, bei - umgekehrt.

    Falls Du keinen fertigen Baustein hast oder findest:
    In einem ZeitOB (zB 100ms) einfach einen bestimmten Wert zur Solldrehzahl addieren/subtrahieren in Abhängigkeit von den Eingängen +/-.
    Obergrenze/Untergrenze beachten.

    lG
    Karl

  11. Folgender Benutzer sagt Danke zu borromeus für den nützlichen Beitrag:

    Lebenslang (28.12.2010)

  12. #7
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    lest Ihr eigentlich die ursprüngliche Nachricht des TE?
    Die Drehzahl der Dosierschnecke möchte ich nicht verändern.
    Elektrotechnik und Elektronik funktioniert mit Rauch (Beweis: Tritt Rauch aus, funktioniert auch das Bauteil nicht mehr)

  13. #8
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    Ja habe ich gelesen, der Grund liegt nur nicht auf der Hand....

  14. #9
    Avatar von Lebenslang
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    Wir benutzen aus Erfahrungswerten zu bestimmten Dosierschnecken
    immer annähernd die gleiche Drehzahl und Rampe weil:

    bei kristallinen Zuckerhaltigen Produkten bei zu hoher Drehzahl
    schnell Puderzucker entsteht und somit sich viel Staub in der Verpackung befindet
    was dem Schüttgewicht nicht zuträgt.

    bei stark Fetthaltigen Produkten z.B Cappuccino, die Dosierschnecke wie ein Bohrer
    eine Art Loch durch den Produktbehälter bohrt und das Produkt dann stockt.

    die Ausbringung der Schnecke nicht unbedingt proportional zur Drehzahl ist.

    Haben wir dann eine Schneckendrehzahl gefunden die hohe Ausbringung bei geringer
    mechanischer Belastung des Produktes erwirkt, ändern wir nur noch die Dosierzeit zur
    Gewichtsanpassung.

    Das die Waage die komplette Vorgabe der Dosierzeit übernimmt, kenne ich so nicht.
    Unsere Waagen werden auf eine bestimmte Totmenge von Dosen eingestellt, z.B.20Stck.
    nach dem sie dann mit einem Impuös sagen "Mehr oder weniger" Gewicht.
    Dann messen sie wieder 20 Dosen lang, beobachten die Gewichtsänderung und geben ein
    neues Signal. usw,usw, daher auch der Begriff Tendenzregelung.

  15. #10
    Avatar von Lebenslang
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    @winnman die Taktzahl soll ca.55 Dosen a.400g/min betragen. Also ca. 1s Dosierzeit.

    @borromeus mit einem Rampengenerator oder einer Art "Motorpoti" über Eingänge am FU die Drehzahl zu regeln, fällt aus oben schon beschriebenen Gründen aus. Der Hauptgrund ist aber die nicht proportionale Erhöhung der Dosierleistung zur Drehzahl, irgendwann dreht die Schnecke dann so schnell das sie weniger fördert als bei geringer Drehzahl.
    Daher: bei optimal eingestellter Drehzahl wird nur noch die Dosierzeit geändert.

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