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Thema: S7 300 im Schaltschrank Testen

  1. #1
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    Hallo liebe Forum Mitglieder!

    Da ich in der Vergangenheit schon so viele weise Ratschläge bekommen habe bitte ich nochmals um ein paar Tips.

    Ich muss morgen einen Schaltschrank auf richtige Verdrahtung kontrollieren. In dem Schaltschrank befindet sich eine S7-300 CPU314 mit CP 343-Lean 64 DI, 16 DO, 3x8AI und 8 AO. Es ist das erste mal das ich eine S7 im Schaltschrank habe und würde gerne von euch wissen ob ich auf irgendetwas achten muss.

    Zu teste: Gesamte Peripheri der Steuerung von S7 Program bis zu Klemmleiste am Schaltschrank.

    - DI: Würde ich in der Klemmleiste die Anschlüsse kurzschließen und per Variablen Tabelle schauen ob das Signal kommt.

    - DO: In einer Variablen Tabelle den Ausgang ansteuern und entsprechendes Reelle (mit LED anzeige) kontrollieren ob es angezogen hat.

    - AI: mA-Geber auf Simulation stellen (bekommt dann die Spannung aus der AI Karte) an die Klemmleiste anschließen und in einer variablen Tabelle die PEW's beobachten.Frage: Sind die Karten kurzschlusssicher ??? Kann ich irgendwas machen was die AI Karte nicht verträgt?

    - AO: mA-Messer an den Ausgang anschließen . Frage: Muss ich da einen Wiederstand zwischen klemmen damit die Karte keinen Schaden nimmt??

    Freue mich über jeden Ratschlag!
    Grüße, das Greenhorn!
    Zitieren Zitieren S7 300 im Schaltschrank Testen  

  2. #2
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    Zitat Zitat von SPSGreenhorn Beitrag anzeigen
    Zu teste: Gesamte Peripheri der Steuerung von S7 Program bis zu Klemmleiste am Schaltschrank.

    - DI: Würde ich in der Klemmleiste die Anschlüsse kurzschließen und per Variablen Tabelle schauen ob das Signal kommt.

    - DO: In einer Variablen Tabelle den Ausgang ansteuern und entsprechendes Reelle (mit LED anzeige) kontrollieren ob es angezogen hat.

    - AI: mA-Geber auf Simulation stellen (bekommt dann die Spannung aus der AI Karte) an die Klemmleiste anschließen und in einer variablen Tabelle die PEW's beobachten.Frage: Sind die Karten kurzschlusssicher ??? Kann ich irgendwas machen was die AI Karte nicht verträgt?

    - AO: mA-Messer an den Ausgang anschließen . Frage: Muss ich da einen Wiederstand zwischen klemmen damit die Karte keinen Schaden nimmt??

    Freue mich über jeden Ratschlag!
    Grüße, das Greenhorn!
    Bei den DI mach es einfach so das auf die Eingäge 24 Schaltest mit einem kleinen schalter. So sieht du dann ob der Eingang richtig schaltet.
    Das mit den DO ist schon so richtig so. Schau dabei aber das der Hauptstromkreis der Relais nicht an ist. Sonst startet irgendein Motor oder sonst was in deiner Maschine.
    Zu den AI:Gib die BEstellnummer einfach mal bei Google ein. Manche karten halten einen hohen Strom aus aber richtig Kurzschluss fest sind sie nicht.
    AO: Häng einfach ein Messgerät dazwischen dann siehst du ob dein Ausgang richtig schaltet. Ein Widerstand brauchst du nicht dazwischen hängen da das Messgerät ja einen Widerstand hat. Musst das Messgerät nur richtig anschließen.
    Geändert von 4nD1 (04.05.2011 um 12:49 Uhr)

  3. #3
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    Bei den Analogen Ausgangskarten BRAUCHT es eine Bürde. Ein Messgerät alleine reicht nicht (Messgerätinnenwiederstände sind aus gutem Grund sehr niederohmig). Zerstören wird man die Karte dabei aber nicht direkt.

    Den Wert der Bürde kann man in den Baugruppendaten herauslesen.

    Bei den Eingangskarten ist ebenfalls ein maximal Strom erlaubt (bei Strommessung) Kurzschliessen sollte man sie keinesfalls.

    Den Maximalstrom sieht man ebenfalls aus den Baugruppendaten ebenfalls die zu erwartenden Rohwerte.
    Geändert von vollmi (04.05.2011 um 13:15 Uhr)

  4. #4
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    Danke für die Antworten. Für die AI werde ich mir einen PT100 mit Umformer mitnehme. Dann kann ich nichts falsch machen. Bei den AO werde ich eine Bürde einsetzen.

    Danke und Grüße!

  5. #5
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    Zitat Zitat von SPSGreenhorn Beitrag anzeigen
    Zu teste: Gesamte Peripheri der Steuerung von S7 Program bis zu Klemmleiste am Schaltschrank.
    - DI: Würde ich in der Klemmleiste die Anschlüsse kurzschließen und per Variablen Tabelle schauen ob das Signal kommt.
    [Noch besser, wenn möglich die Gebern aktivieren, nicht nur die Eingänge. Dann hast du alles getestet, Kabel, Stecker, Geber, ob NC. oder NO vertauscht sind usw. usw.]
    - DO: In einer Variablen Tabelle den Ausgang ansteuern und entsprechendes Reelle (mit LED anzeige) kontrollieren ob es angezogen hat.
    [Das heist die FORCE Tabelle. Lass alles angeschlossen sein, aber sei sicher das kein electrischen, hydraulischen, oder pneumatischen Energie vohanden ist. Also Leistungsschalter öffnen, Luft entlüften, usw. Dann testet du alles bis sum Schütz, Ventil, usw.]
    Und, alles sorgfältig protokollieren !
    Jesper M. Pedersen

  6. #6
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    Hi,

    also bei den Eingängen geh ich genaus wie oben beschrieben vor. Für die Ausgänge hab ich mir mal ein parametrierbares Bausteinchen geschrieben um die jeden Ausgang einzeln zu testen. D.h. man gibt nen Taktmerker aus der CPU drauf und nen Start, gibt Start- und Endbyte an und fertig. Der taktet dann schönen jeden Ausgang durch. Wichtig wie auch oben schon beschrieben die Aggregate dürfen natürlich noch nicht angeschlossen sein.

    Im Anhang mein wers brauchen kann bitte und wer nen Fehler finden sollte ist ebenso willkommen.

    Gruß

    PhilippL
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  7. #7
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    Habe mal das Manual durchstöbert bzgl. Bürdenwiederstand meiner AO-Karte (6ES7332-5HF00-0AB0). Da steht wenn als Spannungsausgang verwendet min. 1 kOhm und als Stromausgang max 500 Ohm. Daraus entnehme ich das wenn ich die Karte als Stromausgang verwende ich keine Bürde benötige. Richtig?
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  8. #8
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    Zitat Zitat von SPSGreenhorn Beitrag anzeigen
    Habe mal das Manual durchstöbert bzgl. Bürdenwiederstand meiner AO-Karte (6ES7332-5HF00-0AB0). Da steht wenn als Spannungsausgang verwendet min. 1 kOhm und als Stromausgang max 500 Ohm. Daraus entnehme ich das wenn ich die Karte als Stromausgang verwende ich keine Bürde benötige. Richtig?
    Richtig. Der Ausgangsstrom wird von der Karte geprägt.
    Dabei "regelt" die Karte die Ausgangsspannung so, dass der entsprechende Strom fliesst. Da diese Spannung nicht unbegrenzt ist, kann auch nur ein max. Bürdenwiderstand (nicht Wiederstand) getrieben werden.

    Eine zu hohe Bürde macht sich dahingehend bemerkbar, dass im "oberen" mA-Bereich der Strom nicht mehr bis 20mA ansteigt. Diese "Begrenzung" wird durch die dann fehlende Treiberspannung hervorgerufen. Aber kaputt, geht nix.

    Gruß Roland
    Nicht Mensch, nicht Tier: Programmierer halt ...

  9. #9
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    Hab mir das gerade mal per Ohmsche Gesetz Verdeutdlicht und bin zur gleichen Schlussfolgerung gekommen.

    Danke (auch für die kleine Rechtschreibhilfe )

  10. #10
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    Analoge Stromausgänge kannst du getrost mit dem DMM messen.

    Für die AI: am besten einen Stromschleifen Kalibrator oder irgend ein "Gerät" das max 25mA liefern kann.

    mit dieser Kombination bist du auf der sicheren Seite und es kann nichts kaputt gehen (grobe Verdrahtungsfehler mal ausgeschlossen 230V AC mag kein Kalibrator und kein AI/AO)
    Elektrotechnik und Elektronik funktioniert mit Rauch (Beweis: Tritt Rauch aus, funktioniert auch das Bauteil nicht mehr)

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