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Thema: S7-1200 Firmwareupdate V2

  1. #1
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    hallo zusammen,

    habe bei siemens vor kurzem gesehen, dass ein firmwareupdate für die s7-1200 v2 verfügbar ist.
    lt. siemens-vertriebler letztes jahr soll dann die steuerung auch damit für profinet i/o geeignet sein.

    was wisst ihr darüber?

    gruß seppi
    Zitieren Zitieren S7-1200 Firmwareupdate V2  

  2. #2
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    auf der Seite:

    support.automation.siemens.com (ohne "www" am Anfang!)

    gibt es darüber bestimmt Infos.

    Frank
    Grüße Frank

  3. #3
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    Mit V2.0 ist die 1200er Profinet IO Controller. Device kommt später...

  4. #4
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    Hier das ganze dokument

    Update V2.0 Die CPU-Firmware-Version 2 bietet folgende Verbesserungen:


    Änderungen im Verhalten einer CPU mit Firmware V2 oder STEP 7 V11
    Durch das Update der Firmware auf V2 ändert sich die Funktionalität der CPU.
    Betriebszustand RUN
    · Nach einem Laden aus STEP 7 V11 führt nun die V2-CPU beim ersten Wechsel in den Betriebszustand RUN einen Warmstart durch. Durch den Warmstart werden die Daten in den DBs nicht überschrieben. (Eine CPU mit V1 führte beim ersten Wechsel nach RUN nach einem Ladevorgang immer einen Kaltstart durch, bei dem die DBs auf ihre Standardwerte zurückgesetzt werden.) Es gibt jedoch folgende Fälle, in denen eine V2-CPU nach dem Laden einen Kaltstart durchführt:
    o Laden eines Projekts aus STEP 7 V10.5 in eine V2-CPU
    o Laden eines Projekts, das eine V1-CPU enthält, aus STEP 7 V11 in eine V2-CPU
    · Wenn bei der Ausführung des STEP 7 V11-Anwenderprogramms ein Laufzeitfehler auftritt, bleibt die CPU jetzt in RUN. (Dies ist eine Änderung in den Standardeinstellungen der CPU-Eigenschaften für STEP 7 V11.)
    · Die erste Ausführung eines Zyklus-OB nach einem Wechsel in RUN kann bei einer V2-CPU in kürzerer Zeit als dem konfigurierten Zeitintervall erfolgen, sie findet jedoch immer innerhalb dieses Zeitintervalls statt. Alle anderen Ausführungen des Zyklus-OBs finden genau im konfigurierten Zeitintervall statt. (Änderung: Bei einer V1-CPU fand die erste Ausführung eines Zyklus-OBs immer genau im konfigurierten Zeitintervall nach einem Wechsel in RUN statt.)
    Zyklus
    · Die Echtzeituhr einer V2-CPU aktualisiert die Systemzeit häufiger als bei einer V1-CPU, um größere Genauigkeit zu ermöglichen.
    · Der Zyklus wird bei einer V2-CPU wie bei einer V1.0.2-CPU als Vielfaches von 1 ms berechnet.
    Weitere Verbesserungen
    · Die Sommerzeit wird bei einer V2-CPU nun als Ortszeit statt innerhalb der Systemzeit konfiguriert.
    · Der Standard-Hardwarekompatibilitätsmodus in STEP 7 V11 sieht jetzt vor, für Hardware "akzeptierten Ersatz" zu erlauben. (Standardeinstellung bei STEP 7 V10.5 war, "beliebigen Ersatz" zu erlauben.) Diese Einstellung können Sie in der Gerätekonfiguration für die CPU ändern.
    · Die V2-CPU stellt für das übersetzte Anwenderprogramm zusätzliche Fehlerprüffunktionen bereit. Wird ein Fehler festgestellt, protokolliert die CPU jetzt diesen Fehler.
    S
    Änderungen bei den Kommunikationsanweisungen
    S7-1200 V2.0 unterstützt PROFINET UDP
    PROFINET UDP wird jetzt unterstützt. UDP ermöglicht das Senden von Broadcasts. Verwenden Sie hierzu die UDP-Anweisungen (TUSEND und TURCV) zusammen mit den PROFINET-Anweisungen TCON und TDISCON.
    PROFINET-Anweisungen (TSEND_C, TRCV_C, TSEND, TRCV, TCON und TDISCON)
    · TSEND, TRCV, TCON oder TDISCON schalten Done nur einen Zyklus lang ein: Bei einer V2-CPU wird jetzt der Ausgang Done nur einen Zyklus lang eingeschaltet. (Dieses Verhalten entspricht jetzt der Ausführung der Anweisungen TSEND_C und TRCV_C bei einer V1-CPU oder V2-CPU.)
    · ENO für TSEND, TRCV, TCON und TDISCON: Die V2-CPU setzt jetzt ENO = WAHR, wenn der Wert von STATUS im Bereich 16#0001 bis 16#7FFF liegt (Zustand "Auftrag noch nicht beendet"). Wenn der Wert von STATUS im Bereich 16#8000 bis 16#FFFF liegt (Zustand "Fehler"), dann ist ENO = FALSCH. (Die V1-CPU hätte sowohl bei "Fehler" als auch bei "Auftrag noch nicht beendet" ENO = FALSCH gesetzt.)
    Bei STATUS = 0 ("fehlerfrei ausgeführt") wird entweder für eine V1-CPU oder eine V2-CPU ENO = WAHR gesetzt.
    · Die V2-CPU führt zusätzliche Längenprüfungen des Parameters DATA durch. Einige Fehlercodes für PROFINET-Anweisungen wurden geändert. Die aktuell gültigen Fehlercodes finden Sie im Systemhandbuch der speicherprogrammierbaren Steuerung S7-1200 oder in der STEP 7-Online-Hilfe.
    · Im "Ad-hoc-Modus" ermöglicht die V2-CPU (so wie eine S7-300- oder S7-400-CPU) Arrays aus verschiedenen Datentypen.
    Bei Speicherung der Daten in einem "optimierten" (nur symbolisch adressierbaren) DB jedoch unterstützt die V2-CPU nur Arrays aus Daten mit Byte-Länge. Byte, Char, USInt und SInt. (Bei einer CPU mit Firmwareversion 1.0.2 sind nur Arrays vom Datentyp Byte möglich.)
    Anweisungen für Punkt-zu-Punkt-Kommunikation (PtP)
    · Der Ausgang Done wird nur einen Zyklus lang eingeschaltet: Bei einer V2-CPU wird jetzt der Ausgang Done einer PtP-Anweisung nur einen Zyklus lang eingeschaltet.
    · Übertragung von String-Daten: Die V2-CPU überträgt nur die String-Daten selbst und nicht die Längenfelder. (Eine V1-CPU würde sowohl die String-Daten als auch die Längenfelder übertragen.)
    Änderungen bei den Programmieranweisungen
    Erweiterte AnweisungenEs gab folgende geringfügige Änderungen bei der Art, wie die V2-CPU Fehler in den erweiterten Anweisungen behandelt:
    · Bei Feststellung eines Speicherbereichsfehlers erzeugt die V2-CPU jetzt einen Eintrag im Diagnosepuffer.
    · Bei einer erweiterten Anweisung, der kein Instanz-DB zugewiesen ist, gilt:
    o Ein Fehler beim Laden der Eingangsparameter führt dazu, dass die Anweisung nicht ausgeführt wird.
    o Tritt der Fehler während der Ausführung der Anweisung auf, werden die Ausgänge der Anweisung auf 0 gesetzt.
    · Einige Fehler können bei der V2-CPU abweichende Fehlercodes erzeugen. Diese Änderungen sind relativ geringfügig, jedoch sollten Sie einen konkreten Fehlercode, der durch die erweiterten Anweisungen für eine V2-CPU erzeugt wird, im Systemhandbuch der speicherprogrammierbaren Steuerung S7-1200, Ausgabe 04/2011, oder in der Online-Hilfe von STEP 7 nachschlagen.
    Vergleich der Anweisungen für Werte der Datentypen Real und LReal
    Beim Vergleich von zwei NaN-Werten (Not a number, keine Zahl) der Datentypen Real oder LReal wird das Vergleichsergebnis als "ist gleich" ausgegeben, unabhängig davon, ob die Werte denselben NaN-Wert oder verschiedene NaN-Werte aufweisen. Die V2-CPU setzt jetzt das Ergebnis für die Anweisungen CMP==, CMP>= und CMP<= auf = WAHR. (Bei einer V1-CPU hätte dieser Vergleich nur das Ergebnis "ist ungleich" erbracht und nur die Anweisung CMP<> hätte zum Ergebnis = WAHR geführt.)
    Zeichenkettenanweisungen
    · Die V2-CPU verarbeitet die STRING-Operation jetzt ordnungsgemäß, wenn der Parameter In (Adresse der Eingangszeichenkette) und der Parameter Out (Adresse der Eingangszeichenkette) zu derselben Adresse oder Zeichenkette gehören.
    · Wenn die Zeichenkettenparameter sich überschneiden, aber nicht genau dieselbe Adresse aufweisen, setzt die V2-CPU jetzt ENO = FALSCH und führt die Operation nicht aus.
    · Die V2-CPU versucht nun, eine Anweisung STRING auszuführen, auch wenn diese eine Zeichenkette enthält, die zuvor durch Überschreiben der Längenfelder mit a0 beschädigt wurde. (Die Zeichenkette kann z. B. durch eine fehlerhafte Speicheradresse in einer Anweisung MOVE versehentlich ganz oder teilweise überschrieben worden sein.) Die V2-CPU erzeugt keinen Eintrag im Diagnosepuffer und setzt ENO entsprechend. (Eine V1-CPU hätte einen Eintrag im Diagnosepuffer erzeugt und die Anweisung STRING nicht ausgeführt.)
    Anweisung Multiplexen (MUX)
    Die Höchstzahl an Eingängen für eine Anweisung MUX in einer V2-CPU wurde auf 256 Eingänge erhöht. (Bei der V1-CPU war die Anweisung MUX auf 32 Eingänge beschränkt.)
    Anweisung Potenzieren (EXPT)
    Die Anweisung Potenzieren EXPT wurde in Bezug auf die folgenden Berechnungen geändert:
    · 00 = 1
    (wenn IN1 = 0 und IN2 = 0, dann OUT = 1)
    · 01 = 0
    (wenn IN1 = 0 und IN2 = 1, dann OUT = 0)

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