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Thema: Profibus oder Profinet

  1. #11
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    Ich denke derzeit haben beide Busssysteme durchaus ihre Berechtigung. Einen Vorteil den ich bei Profinet auch sehe, ist die Verwendung von VirtualMachines, da hier Profibus nur über USB angebunden werden kann. Bei der vielzahl der Software-Pakete, die nicht miteinander kompatibel sind ist eine VM ein Segen !
    Hinzu kommt, dass Siemens das Thema Profinet zum Teil etwas seltsam betreibt. S7 Produkte kommen verstärkt mit Profinet in den Markt, bei der Antriebstechnik sieht´s anders aus. Jede neue Antriebsbaugruppe (z.B. die G120 CUen der neuen Generation) kommen zuerst mit Profibus und zum Teil sogar mit CAN , Profinet irgendwann...

  2. #12
    Avatar von vollmi
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    Zitat Zitat von MSB Beitrag anzeigen
    Wenn der Helfer in der Lage ist die 12-stellige Mac-Adresse abzulesen, die du brauchst,
    dann kann er wohl auch mit einem Schraubendreher die PB-Adresse einstellen.
    die Mühe mach ich mir gar nicht mehr. Ich frag nur. "Blinkts?"

    Zur Speisung des Profibus-Adapters:
    Bei CP5711, Netlink USB muss ich mich darum auch nicht kümmern.
    Stimmt, nur ist mir der Netlink Compact lieber als die grossen Adapter.

    Zum Ethernet mal schnell:
    Auch hier kann man sich mit Netlink Pro und Co. leicht behelfen, wobei ich bei solchen Anlagen
    die Visu-Anbindung sowieso generell über Ethernet machen, unabhängig von Profinet IO.
    Also immer ein zusätzlicher CP nur für die Visu? Aus welchem Grund denn?

    Was mir an Profinet momentan nicht so ganz gefällt:
    Die S7-seitigen Diagnosemöglichkeiten (Fehler-OBs etc.) wurden relativ zu Profibus imho deutlich schlechter umgesetzt,
    und wesentlich komplexer in der Auswertung ...
    Das ginge ja noch. Viel schlimmer finde ich das der Funktionsumfang noch sehr eingeschränkt ist. Grade bei Profinet hätte ich es schon öfter gebraucht das ich den PN Master Softwaremässig deaktivieren kann so das ein anderer Master die Slaves übernehmen kann.

    Wenn man die komplexen Diagnosen mal erarbeitet hat kopiert mans ja dann einfach von Projekt zu Projekt weiter. Aber bis es mal soweit war.

    Funktionieren tut das ganze ja, mein erstes Profinet-System ist jetzt seit ca. 3 Jahren busseitig Störungsfrei in Betrieb (315 PN/DP + Wago IO Devices).
    Wobei das natürlich etwas ist das man erwartet. Das es sicher nicht schlechter läuft als der Busvorläufer.

    mfG René

  3. #13
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    PN ist bei mir der Sieger. Ich muss zwar zugeben, dass ich noch fast keine PN-Anlage hatte (nur eine Sache, die per WLAN leichter drahtlos anzubinden war als andere Lösungen), aber wenn ich meine CPU mit Patch-Kabel erreichen kann, dann ist das doch viel hübscher, als son CP5711 (den ich eigentlich auch liebe).

    Naja, die sachlichen Gründe, die gegen PB sprechen: Daisy-Chain-Struktur. Haste irgendwo einen Fehler, geht der ganze Bus nicht. Im laufenden Betrieb erweitern? ... eher schwierig. PG zustecken? Zitterpartie bei 12MBaud. Abschlusswiderstand? Fehlerquelle Nr. 1! Entfällt bei der Patchkabel Punkt-zu-Punkt-Verbindung vollständig. Ach ja: ist der Teilnehmer am Busende ohne Strom, ist der Bus eigentlich auch nicht ordnungsgemäß abgeschlossen.

    Gut: naja, nicht gut - die massiven PN-Stecker vom Siemens. Da hat man (ich!) Angst, dass das die PN-Schnittstellen der 1200er nicht aushalten, wenn da mal einer dran zerrt. Aber unteuer sind sie. im Gegensatz zu den PB-Steckern. Realität werden aber vermutlich (bei uns!) vorkonfektionierte Folien+Geflechtschirm-Patchkabel werden, die nicht wirklich teuer sind, aber vermutlich den grünen Leitungen mit den massiven Metallsteckern in nichts nachstehen werden - ausser, dass es das eben nicht in beliebigen Längen gibt.

    Tja, nur fehlt noch die Praxis-Erfahrung. Alle Schwächen des PB kennt man (ich!) nun zur Genüge. Die Vorzüge des PN auch. Die Fallstricke des PN kommen wohl erst noch zum Vorschein. Im Moment hoffe ich, es sind weniger als bei PB.
    Zitieren Zitieren PN vs PB  

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