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Thema: Hochregalllager mit WinCC und SPS realisieren

  1. #1
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    Moin alle zusammen,

    ich muss demnächst ein Hochregallager modernisieren, Förderstrecke und die Lagerverwaltung. Die Regalbediengeräte sind schon modernisiert und werden über eine Schnittstelle angesteuert.

    Die Förderstrecke wird auf S7 SPS und Lagerverwaltungsrechner mit dem Materialflussrechner mittels WinCC realisiert.
    Es gibt 2 Lagerschiffe mit je 800 Plätzen, das Gewicht der Paletten, Palettennummer und eine Vorgangsnummer müssen archiviert werden.
    Die Paletten haben 3 Auswahlwege zum Einlagern und einen Weg zum Auslagern.

    Schreibt mir bitte ob das in dieser Konstellation möglich ist und welche Probleme dabei auftreten könnten.
    Der Einsatz spezieller Software für Lagerverwaltung wie SAP soll vermieden werden, es müssen Bordeigene mittel von S7 und WinCC eingesetzt werden.

    Ich wäre für jede Meinung dankbar.

    Gruß
    Zitieren Zitieren Hochregalllager mit WinCC und SPS realisieren  

  2. #2
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    Wenn Du mit dieser Tätigkeit deine Brötchen verdienst,
    dann solltest Du sehr wohl wissen, das mit Angaben, wie:
    -EIN Hochregallager
    -modernisieren
    -DIE Lagerverwaltung
    -über EINE Schnittstelle
    -S7 SPS
    -WinCC
    -archiviert
    -WELCHE Probleme dabei auftreten

    Schreibt mir bitte ob das in dieser Konstellation möglich ist und welche Probleme dabei auftreten könnten.
    Etwas Konjunktiv täte hier auch gut.
    Wenn man das alles so im gesamten Kontext betrachtet,
    könnt' man ja fast auf einen ahnungslosen Vertriebler/Projektleiter eines Maschinenbauers bzw.. den Planer des Arbeitgebers tippen
    Glaskugeln werde nicht mehr ausgeteilt, etwas mehr Mühe bitte; schließlich fragst du nicht nach den Spielregeln von "Fangerles".
    Ich antworte mal auf deine Fragen in demselben Manier: JA es ist möglich; Probleme wir es viele geben.

  3. #3
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    Also wenn man den Eingangsthread mal im Gesamtkontext auf sich wirken lässt,
    dann kann es sich hier doch eigentlich nur um einen wirklich grottenschlechten Scherz handeln.

    So wie du fragst würde ich das mehr oder weniger als Lebensaufgabe betrachten,
    nicht umsonst gibt es gerade in dem Bereich viele Firmen, die davon ganz gut leben können,
    wenn denn mal eine gewisse Software und Erfahrungsbasis vorhanden ist.

    Mfg
    Manuel
    Warum denn einfach, wenn man auch Siemens einsetzen kann!

    Wer die grundlegenden Freiheiten aufgibt, um vorübergehend ein wenig Sicherheit zu bekommen, verdient weder Freiheit noch Sicherheit (B. Franklin).

  4. #4
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    Hallo John
    Mich würde wirklich mal interessieren was du für Vorkenntnisse hast
    und was bisher dein größtes bzw. anspruchvollstes Projekt war.


    Deiner Fragestellung nach zu urteilen sage ich, sorry auch wenn es hart klingt:
    Du hast, glaube ich zumindest, keine Ahnung auf was du dich da einlässt.
    Das ist eine äußerst anspruchsvolle Aufgabe, eine Herausforderung für echte
    Spitzenprogrammier.

    Im übrigen kann ich mich anschließen:
    Ja es ist möglich. Es wird viele unerwartete Probleme geben.
    Das Hauptproblem wird wahrscheinlich sein dass das Zeug nicht macht was es soll.

    MfG
    Paul
    Geändert von Paul (09.02.2012 um 13:04 Uhr)

  5. #5
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    Sehe ich auch so. Das ist imho kein Ein-Mann-Projekt wenn man in einem überschaubaren Zeitrahmen fertig werden will. Da will ich gar nicht auf Vorkenntnissen rumreiten.
    mfG Aventinus

  6. #6
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    Ok, dann noch mal informativer.

    Bei der Palettenaufnahme wird die Untertassennummer mit dem Gewicht erfasst und miteinander verheiratet. Über Kettenförderer fährt die Palette/Behälter bis zu dem Identifikationspunkt, die Untertassennummer wandert über die Förderstrecke mit.

    Bei dem I-Punkt wird die Palette auf Inhalt geprüft und ggf. Probe entnommen.
    Folglich wird durch Bedienpersonal eine Vorgangsnummer und eine Einlagerkoordinate vorgegeben. Die Koordinate besteht aus Gassennummer und Position des Faches XYZ, Z steht für linke oder rechte Seite der Gasse. Diese Koordinate wird an die RGB Steuerung beim Einlagern übergeben. Bei erfolgreichem Einlagervorgang erfolgt eine Rückmeldeung durch die RGB Steuerung (bereits modernisiert) und die Daten, wie die Vorgangsnummer, Gewicht, Untertassennummer, Einlagerkoordinate müssen bis zum Auslagern archiviert werden.
    Die Behälter müssen für die Auslagerung über die Vorgangsnummer erreichbar sein. Die Auswahl/Eingabe der auszulagerten Paletten/Behälter erfolgt manuell. Beim Auslagern wird nur ein Ziel angefahren.

    Was ich wissen möchte ob man z.B. beim Archivieren der Daten auf der SPS genügend Speicher hat.
    Mir ist schon mal vorgekommen dass die SPS in STOP Zustand gegangen ist und ich nur über das Uhrlöschen diese zum laufen gebracht habe. In dem Fall würden die Daten verloren gehen. Gibt es da eine alternative?
    Bei dem Transport der Palette sollte man wahrscheinlich nur die Untertassennummer mitwandern lassen und erst bei erfolgreichem Einlagern die Daten der Untertassennummer zuweisen. Dazu müsste wahrscheinlich ein Datenstack aufgebaut werden, der die übrigen Daten wie Gewicht usw. zwischenspeichert. Wenn ihr bessere Ansätze oder Verbesserungen habt, bin ich für diese dankbar.

  7. #7
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    es ist mir schon klar, dass es nicht einfach wird aber der soll auch nicht vollautomatisch laufen. Wenn ihr meinen letzten Thread durchliest dann werdet ihr sehen, dass man dafür keine spezielle Software benötigt. Ich hätte es wirklich sofort etwas informativer schreiben können, zu der Überschrift sag ich nur "Wie soll ich das alles rein schreiben was ich möchte"

    Zu meinen Vorkenntnissen:
    sicher programmiere ich nicht mein Leben lang, bin seid 3 Jahren ein Elektrotechniker in Automatisierungstechnik und
    natürlich habe ich keine Kenntnisse bezüglich eines Hochregallagers darum frage ich hier auch nach.

    Wenn das Projekt startet, bekomme ich Unterstützung mit der ich dann zusammen arbeite

  8. #8
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    Wenn du Hilfe bekommst, kennt sich diese aus?
    Sonst würde ich mir aufzeichnen wie was sich bewegt, welche Sonderstellungen es gibt.
    Dann käme bei mir die Erstellung des Pflichtenheftes mit Beschreibung des Ablaufes.
    Wenn es dann Ernst wird, ein Ablaufdiagramm erstellen und die Aufgabe in verschiedene Teile zerlegen, so dass möglichst viele und modular programmiert werden kann.

    Also ich wünsche dir, dass du den Auftrag nicht machen musst.


    bike

  9. #9
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    Zitat Zitat von john321os Beitrag anzeigen
    Was ich wissen möchte ob man z.B. beim Archivieren der Daten auf der SPS genügend Speicher hat.
    Mir ist schon mal vorgekommen dass die SPS in STOP Zustand gegangen ist und ich nur über das Uhrlöschen diese zum laufen gebracht habe. In dem Fall würden die Daten verloren gehen. Gibt es da eine alternative?
    Bei dem Transport der Palette sollte man wahrscheinlich nur die Untertassennummer mitwandern lassen und erst bei erfolgreichem Einlagern die Daten der Untertassennummer zuweisen. Dazu müsste wahrscheinlich ein Datenstack aufgebaut werden, der die übrigen Daten wie Gewicht usw. zwischenspeichert. Wenn ihr bessere Ansätze oder Verbesserungen habt, bin ich für diese dankbar.
    Hi,

    also mir ist es noch nie vorgekommen das ich eine SPS urlöschen musste damit sie wieder läuft?? Was macht ihr mit den armen Steuerungen?

    Naja egal... wie lange musst du Archivieren? Wie groß sind die Datenmengen? Pro Auftrag 1MB oder nur 1kB? Wie muss darauf zugeriffen werden? Was passiert bei Verlust der Daten, wichtig? Was hast du mit den Daten vor?

    Solltest du mal überdenken und für dich erst einmal beantworten damit du genauer fragen kannst ob SQL-Datenbank mit Raid System für SAP ect.

    Du hast meiner Vermutung nach sehr wenig Erfahrung und weißt auch nicht wie man an so etwas heran geht.

  10. #10
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    Hilfe die ich bekomme, wird von einer Firma kommen die sich auf Modernisierungen der Anlagen spezialisiert hat. Ob Sie schon ein Hochregallager modernisiert haben ist mir nicht bekannt.

    Die Daten müssen für die Zeit der Lagerung zur Verfügung stehen und die Menge an Daten ist auch überschaubar. Es sind ca. 30 Byte pro Auftrag bei 1600 Aufträgen maximal. Jedem Auftrag wird eine Vorgangsnummer vom Bedienpersonal vorgegeben, darunter sollen sich das Gewicht, Untertassennummer, Einlagerdatum verbergen. Über die Vorgangsnummer soll mann z.B. das Einlagerdatum auslesen können oder die Paletten auslagern können. Nach dem die Palette/Behälter ausgelagert sind können die Daten gelöscht werden.

    Bei Verlust der Daten müsste man jedes Fach anfahren und überprüfen ob es leer ist und ggf. auslagern ohne Information darüber was da drin ist.
    Die Information über den Inhalt bekommt man über die Vorgangsnummer. Diese Informationen werden in dem Firmeneigenen Programm abgelegt und haben mit dem HRL nichts zu tun.

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