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Thema: Wie prog. man einen direkten Zugriff auf Eingänge? (AG135/155U CPU 928B)

  1. #1
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    Hallo,
    wir haben ein großes Problem mit der Platinen Stapelvorrichtung an einer großen Beschichtungsanlage. Die Platinen werden nach der Schlagschere auf einem Band mit ca.50m/min befördert. Nach ein paar Sekunden wird das Band durch den ersten Sensor auf ca. 2m/min abgebremst, ca. 20cm später kommt der Stopp Sensor. Beim erreichen des Stopp Sensors wird das Band gestoppt und die Platine wird von einem Leger aufgenommen und auf einer Palette abgelegt.
    Nun ist das Problem das zwischen den einzelnen Platinen oft ein Versatz von ca. 5cm ist und manchmal sogar ca. 20cm. Man sieht, dass der Punkt wo die Platine abbremst stark schwankt. Manchmal ist ein abbremsen der Platine garnicht mehr erkennbar, d.h. das Band wechselt direkt von Schnell zu Stopp. Dann ist der Versatz auch am größten.
    Da die Anlagen im Verlauf der Jahre immer schneller gemacht wurde und weil wir das Problem bei beiden Anlagen mit jeweils 2 Legern haben vermute ich, dass die Zykluszeit das Problem ist. Man kann auch nicht einfach die Sensoren weiter auseinander stellen weil der Zeitverlust durch den dann längeren Schleichgang zu groß wäre.
    Nun habe ich versucht die Eingänge für langsam E89.6 und den für Stopp E89.7 mit dem OB11 (Weckalarm OB 20ms) einzulesen. Im nächsten Schritt wollte ich dann den PB der die Sensoren auswertet ebenfalls per OB11 aufrufen. Leider hat das einlesen nicht funktioniert. Ich habe es mit folgendem Code versucht:

    OB11

    L PY89
    T MB200


    (AG135/155U CPU 928B)

    Das Bitmuster von PY89 entsprach aber leider nicht dem vom EB89 und ich weiß nicht warum. Im Handbuch und auch hier im Forum habe ich leider nicht die Ursache gefunden. Kann es daran liegen das die Eingangskarte vom EB89 an einer E100U Anschaltbaugruppe hängt?

    Gruß
    kraut
    Der beste Freund des Elektrikers ist der Hauptschalter......
    Zitieren Zitieren Wie prog. man einen direkten Zugriff auf Eingänge? (AG135/155U CPU 928B)  

  2. #2
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    ET100U ? das ist ein langsamer bus (max. 375kbit/s).
    wie schnell läuft der bus bei euch. evtl die busgeschwindigkeit erhöhen.
    am besten aber die signale direkt auf eine eingangskarte im cpu-rack ziehen und dann dort auswerten.
    das sollte dann auch mit dem L PY funktionieren.

  3. #3
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    Soweit ich noch weiss, greift man mit L PY ... direkt auf die P-Peripherie ohne PAE oberhalb der Peripherie mit PAE zu (abs. Adresse im Bereich F000-F07F). Die Peripherie mit PAE liegt im abs. Bereich EF00-EF7F.

    Über die Anschaltungen IM 304, IM 307 und IM 308 kann man mit dem Programm auch auf dezentrale Adreßbereiche zugreifen. Das sind neue, dem Q-Bereich gleichwertige Adreßbereiche (abs. Bereich F100-F1FF)
    Ein Zugriff auf diese Bereiche ist aber im Gegensatz zum Q-Bereich nur über absolute Adressierung oder mit dem FB 196 aus dem Softwarepaket "Grundfunktionen" möglich.

    kind regards
    SoftMachine

  4. #4
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    FB 196 PER:ET Lesen/Schreiben für erweiterte Peripherie

    http://support.automation.siemens.co...age=1&view=new
    kind regards
    SoftMachine

  5. #5
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    Positionieren über SPS das ist so'ne Sache. Wenn man keine schnelle SPS hat (Zykluszeit < 1ms incl. Aktuallisierung aller E/A), dann wird's i.d.R. schwierig.

    In so einem Fall würde ich die Eingänge der Stop-Sensoren parallel (evtl. Entkoppeln mit Optokoppler) auf den Umrichter verdrahten. Die SPS löst dann den nur Start aus und der Umrichter stoppt, sobald die Sensoren belegt sind. Wenn Ihr keinen Umrichter habt, kann man so eine Art Selbsthalteschaltung bauen. So wäre man Bus- und SPS-Zyklus unabhänig.

  6. #6
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    Zitat Zitat von kraut Beitrag anzeigen
    Da die Anlagen im Verlauf der Jahre immer schneller gemacht wurde und weil wir das Problem bei beiden Anlagen mit jeweils 2 Legern haben vermute ich, dass die Zykluszeit das Problem ist.
    Wie schnell ist das Band und welche Zykluszeit ist aktuell?
    Denn zwischen 5 und 20 cm, das ist doch eine Welt
    Warum soll die Zykluszeit eigentlich schwanken?
    Bei zyklischer Bearbeitung sind normal plus minus 10ms, wenn vernünftig programmiert wurde.
    Schwankt die sehr, würde ich da zuerst ansetzen.


    bike

  7. #7
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    Hallo bike,

    niemand schreibt, das die Zykluszeit stark schwankt. Ich dachte, dass ich vielleicht was übersehen habe und habe das nochmal mit der Volltextsuche überprüft. Das Einzige was schwankt ist die Position der Platine.

    Aber selbst, wenn die Zykluszeit nicht schwankt, ergeben sich Positionsschwankungen schon bereits daraus, das ein Zyklus existiert und die Sensoren nicht synchron zum Zyklus arbeiten wollen. Mal schaltet der Sensor kurz vor Zyklusbeginn mal am Ende mal mittendrin. Der TE versucht das betreits dadurch zu umgehen, das er den Zustand des Eingangs ausserhalb vom PAE einzulesen und zu auserhalb des SPS-Zyklus zu verarbeiten. Das Ergebniss hat er hier dokumentiert.

    Erschwerend kommt noch hinzu, das hier ein 2. wahrsch. noch langsamerer Buszyklus mitläuft. Das Ganze Asynchron - Da kann schon einiges zusammenkommen.

    Positionierschwankungen von 5-20cm sind in der Tat extrem, da stimme ich Dir zu insbesondere bei einer Geschwindigkeit von 83 cm/sec.

    @kraut: Das ist wiklich sehr extrem. Die Aktuallisierungsrate scheint bei 250ms zu liegen, das heist 4x je Sekunde. Wahrscheinlich ist die CPU schon am Ende. Ich würde das auf jeden Fall direkt machen, so wie ich es oben beschrieben habe.
    Geändert von asci25 (07.04.2012 um 09:31 Uhr)

  8. #8
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    Kannst du den nicht grundsätzlich an den Einstellungen etwas ändern:
    - Eilgang auf Schleichgang Strecke vegrößern
    - Schleichgangstrecke vergrößern
    - Positoniergeschwindigkeiten herabsetzten

    Das ist ja gerade nicht eine neue Steuerung die ihr da habt, hat das den
    jemals schon gelaufen oder rüstest du das nach?

  9. #9
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    Zitat Zitat von asci25 Beitrag anzeigen
    Hallo bike,

    niemand schreibt, das die Zykluszeit stark schwankt. Ich dachte, dass ich vielleicht was übersehen habe und habe das nochmal mit der Volltextsuche überprüft. Das Einzige was schwankt ist die Position der Platine.

    Aber selbst, wenn die Zykluszeit nicht schwankt, ergeben sich Positionsschwankungen schon bereits daraus, das ein Zyklus existiert und die Sensoren nicht synchron zum Zyklus arbeiten wollen. Mal schaltet der Sensor kurz vor Zyklusbeginn mal am Ende mal mittendrin. Der TE versucht das betreits dadurch zu umgehen, das er den Zustand des Eingangs ausserhalb vom PAE einzulesen und zu auserhalb des SPS-Zyklus zu verarbeiten. Das Ergebniss hat er hier dokumentiert.

    Erschwerend kommt noch hinzu, das hier ein 2. wahrsch. noch langsamerer Buszyklus mitläuft. Das Ganze Asynchron - Da kann schon einiges zusammenkommen.

    Positionierschwankungen von 5-20cm sind in der Tat extrem, da stimme ich Dir zu insbesondere bei einer Geschwindigkeit von 83 cm/sec.

    @kraut: Das ist wiklich sehr extrem. Die Aktuallisierungsrate scheint bei 250ms zu liegen, das heist 4x je Sekunde. Wahrscheinlich ist die CPU schon am Ende. Ich würde das auf jeden Fall direkt machen, so wie ich es oben beschrieben habe.
    Danke dass du mir die PLC erklärst.

    Wenn die Position so stark schwankt und der TE denkt es liegt an der Zykluszeit, dann ist doch das Naheliegendste zu fragen, wie groß die Zykluszeit ist und ob diese und in welchem Rahmen schwankt.
    Dass der Bus diese Differenzen verursacht klingt auch nicht ganz schlüssig.
    Daher der Versuch die Umgebung zu erfassen, um einen sinnvollen Hinweis geben zu können.
    Es ist nach meiner Erfahrung der falsche Weg etwas zu versuchen ohne die Ursache geklärt zu haben.


    bike

  10. #10
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    Also ich stimme bike da zu.
    als erstes zykluszeit messen. dann schauen wie lange der eingang ansteht. der sollte 3-4 mal länger anstehen als die zykluszeit.
    wenn die zykluszeit zu lang ist, bleibt dir noch der ob11. oder cpu tauschen.

    Code:
    ob 11
    L PYxx
    t mb xx
    das sollte eigentlich funktionieren. tut es auf jeden fall bei der cpu 945/948. ich hoffe du hast dir das mb200 nicht in der variablentabelle (oder wie heist das bei S5?) angeschaut. siemens nutzt diesen merkerbereich als schmiermerker. daher könnten die unterschiede kommen.
    Geändert von repök (07.04.2012 um 10:59 Uhr)
    Die Kunst in der Personalführung ist es
    die Mitarbeiter so über den Tisch zu ziehen,
    dass sie die Reibungshitze als Nestwärme empfinden.

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