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Thema: Intelligente Gewichtsregelung Feststoffeinbringung

  1. #1
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    Hallo zusammen!

    Ich bin in einer misslichen Lage.

    Ich muss eine Feststoffeinbringung einer Biogasanlage programmieren.
    Das ding soll eine Vorgegebene Menge an Mais in den Fermenter fördern. -Das wäre kein Problem.
    ABER:
    Sollte bei dem vorangegangenen Förderzyklus z.B. 30kg zuviel eingefördert worden sein, so soll beim nächsten Zyklus eben diese 30 kg wieder abgezogen werden.

    Ich komme nicht mehr weiter. Hat jemand schonmal sowas ähnliches gemacht??

    Vielen vielen Dank!!!

    Grüße
    Zitieren Zitieren Intelligente Gewichtsregelung Feststoffeinbringung  

  2. #2
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    Wie erfasst du denn das eingebrachte Gewicht?
    Elektrotechnik und Elektronik funktioniert mit Rauch (Beweis: Tritt Rauch aus, funktioniert auch das Bauteil nicht mehr)

  3. #3
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    Das sind vier Wägezellen. Pro Standfuß am Behälter jeweils eine. Der Ablauf ist folgender:
    Wird Mais eingefördert, wird das Gewicht im Behälter weniger. Ist das "Zielgewicht" erreich soll erst der Antrieb für die Befüllung der Förderschnecken stoppen und zeitlich versetzt dann jeweils zwei Förderschnecken. Nachdem die Schnecken aber am Behälter mit Befestigt sind, muss ich das Gewicht in den Förderschnecken eh über eine Zeit einigermaßen ausgleichen.
    Soweit ok?

  4. #4
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    Versteh ich noch nicht ganz.

    Du hast an welchem Behälter die Wägezellen?

    Woher wohin förder die Schnecken?
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  5. #5
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    @IBES,
    ich kenne natürlich deine realen Begebenheiten nicht...
    Wie kann es denn zustande kommen das zuviel gefördert wurde?
    Ich gehe jetzt davon aus das die Wiegezellen dort angebracht sind wo HINgefördert wird.
    Der zeitliche Versatz beim Stop ist warscheinlich dafür gedacht das Zufuhr und Schnecken geleert werden ?!
    Je nach Konstruktion dieser Zufuhr ist "normalerweise" immer eine relativ identische Menge im Zubringer.
    Das kann man einmal austesten. Dann stoppt man die Zufuhr um diese Menge vorher.
    Dort wo HINgefördert wird (wie immer dieser Bereich heißt ) hat man ggf. ein Nenngewicht / Sollgewicht.
    Das heißt dann: Nenngewicht minus die festgelegte Menge gleich aktuelles Zufuhrgewicht.
    (Das Zufuhrgewicht ist in einem Vergleich dann der Stoppunkt für den Zubringer etc.)
    Falls zuviel gekommen ist, sollte das beim nächsten Zyklus durch die Verrechnung mit dem Nenngewicht wieder ausgeglichen werden.

    Kann natürlich sein das ich eurer Konstruktion "vorbeigedacht" habe, aber du wirst es korrigieren

    Gruß, Toki
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  6. #6
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    Ein zuviel oder zuwenig in der Dosierung kommt dann vor, wenn sich der Nachlauf ändert. Das geschieht in der Regel schon dadurch dass die Förderschnecke mehr oder weniger "dicht" gefüllt ist.
    Ich kenne das Problem von der Kies und Zementdosierung.
    Das problem lässt sich wie folgt lösen.
    1. Nachlaufkorrektur
    Bei der ersten Dosierung wird bis zum Sollwert dosiert. Dann eine kurze Ruhephase als Waagenberuhigungszeit. Danach prüfen um wieviel überdosiert wurde und als neuen Sollwert den originalen Sollwert minus Nachlauf nehmen.
    damit ist dann schon der "normale" Nachlauf berücksichtigt.
    2. vorherige Wägung berücksichtigen.
    Da der Nachlauf selbst auch keine Konstante ist nach jeder Waagenberuhigungszeit die verwogene Menge nochmals mit dem Sollwert vergleichen und je nach ergebnis ( Über- oder unterdosierung )zum neuen Sollwert addieren oder substrahieren.

    Funktioniert prima in Fertigbetonanlagen weltweit.

    peter(R)
    Geändert von peter(R) (25.04.2012 um 07:08 Uhr)
    The difference between theory and practice in practice is bigger than
    the difference between theory and practice in theory.

  7. #7
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    Hallo Leute!
    Danke schonmal für die guten Tipps.

    Ich beschreib das ganze nochmal.
    Es gibt einen Behäter, der steht auf vier Füßen. An jedem Fuß ist eine Wiegezelle montiert zu Gewichtserfassung des Behälters.
    Von dem Behälter gehen zwei Förderschnecken weg. Eine fördert das Substrat in die Höhe, und die zweite fördert das zuvor in die Höhe geförderte Substrat in eine Güllegrube.
    Im Behälter befindet sich noch ein Antrieb, dass das Substrat zur ersten Förderschnecke bringt.
    Ich erfasse also das ganze Gewicht inkl. dem Substrat in den Förderschnecken. Diese muss ich aber immer Leerfördern lassen. Damit ich im Lastfreien zustand wieder beginnen kann.
    Ich kann schon einstellen wieviele kg er vor dem Zielgewicht aufhören soll Substrat nach zu fördern.
    Nur ist das nicht immer genau gleich. Es schwankt um bis zu ca. 50 kg.
    Und das will ich ausgleichen indem ich sage: Wenn du im letzten Zyklus 20 kg zuviel gefördert hast, dann fördere bitte beim nächsten 20kg weniger.

    Und da hänge ich. Vielleicht sollte ich es in eine Schrittkette packen...?...?

    Danke schonmal!! )

  8. #8
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    Du hast doch bestimmt nne Tagesmenge oder?..... danach ist schluss, aufgeteilt auf die Anzahl der Förderzyklen.
    Und die könnteste doch dann zum beispiel von der Vortagesmenge abziehen oder je nach dem, versteh ich das grad falsch?

  9. #9
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    hallo ibes
    was mir jetzt nicht ganz klar ist, weißt du nach jedem förderzyklus die zuviel bzw zuwenig geförderte menge? denn wenn JA, dann pack das doch einfach in deinen DB und korigier damit einfach deinen nächsten förderwert

    momentanes gesamtgewicht trichter - (förderwert + korekturwert) = gewicht nach förderzyklus --> förderzyklus stopp

    kann aber auch sein, dass ich da was falsch verstanden habe

    lg
    chiko

  10. #10
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    Also ich kann jetzt nur mal ein wenig aus Erfahrung sprechen, mit Biogasanlagen und dort verbauten Wiegesystemen.

    Wenn du das halbwegs vernünftig machen willst, musst du auf jeden Fall mehrere Zyklen zusammenfassen.
    Grund:
    Da du den Primärbehälter wiegst hast du hier vermutlich 4 St. 10-Tonnen Wiegezellen verbaut,
    diese haben vermutlich von Haus aus schon mal keine höhere Genauigkeit als die von dir genannten 50kg.
    Also wäre es der Sache nicht dienlich nach jeder Verwiegung auf irgend eine Schwankung zu reagieren,
    da es sich hier auch nur um Messungenauigkeit handeln könnte.

    Du solltest also die tatsächlichen Ist-Gewichte von x Zyklen zusammenrechnen, und aus dem Durchschnitt dieser x Zyklen kannst
    du dann deinen Sollwert/Zyklus entsprechend korrigieren, dir also einen gemittelten Korrekturwert erstellen.

    Mfg
    Manuel
    Warum denn einfach, wenn man auch Siemens einsetzen kann!

    Wer die grundlegenden Freiheiten aufgibt, um vorübergehend ein wenig Sicherheit zu bekommen, verdient weder Freiheit noch Sicherheit (B. Franklin).

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