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Thema: Temperaturregelung mit bescheidenem Verhalten ...

  1. #11
    martin1988 ist offline Erfahrener Benutzer
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    Zitat Zitat von funkdoc Beitrag anzeigen
    hallo

    meiner meinung gehts hier nicht um totzeiten sondern dein problem ist, dass du variabel von 3000 liter bis 15000 liter aufheizen musst.
    das sind erheblich variierende reaktionszeiten die du allein mit einer temperaturregelung sicher aufs grad genau nicht hinbekommst. auch mit einer definierbaren störgrösse nicht.
    dir bleibt glaub ich nur, dass du den füllstand des ausgleichbehälters als weitere eingangsgrösse zu deinem regelkreis hinzufügst und somit den proportionalanteil des temperaturreglers damit "regelst" oder zumindest in stufen schaltest.
    Genau da liegt der knackpunkt!
    Die Sprungantwort hab ich mir schonmal aufgenommen, daher weiß ich auch ca. welches Tn und Tt ich habe! Darauf hat der Werte Herr FB41 allerdings nicht reagiert als ich ihm das in den IDB geschrieben habe.

    Das mit ner kaskadierten Regelung hab ich zwar bisher erst einmal gemacht aber das werd ich mal probieren, auch wenn ich glaube das dass nicht wirklich helfen wird ... weil ich will das überschwingen ja möglichst verhindern.

    Ansonsten kommt mir grad noch ne Idee:
    Sobald ich erkenne das ich ca 5°C unter Sollwert liege sperr ich den Regler, nehme den Stellwert auf 0%, warte Zeit X und geb dann den Regler mit dem alten Sollwert wieder frei.(?!)
    Was meint ihr dazu?
    ( Bedeutet dann zwar für die recht eingeschränkt denkenden Bediener (G/W-Monteure hauptsächlig ...) das die wieder mit ner spezial-Lösung leben müssen aber da hab ich die schon an ein paar gewöhnt bei der drecks Anlage ...)

  2. #12
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    Zitat Zitat von funkdoc Beitrag anzeigen
    hallo

    meiner meinung gehts hier nicht um totzeiten sondern dein problem ist, dass du variabel von 3000 liter bis 15000 liter aufheizen musst.
    das sind erheblich variierende reaktionszeiten die du allein mit einer temperaturregelung sicher aufs grad genau nicht hinbekommst. auch mit einer definierbaren störgrösse nicht.
    dir bleibt glaub ich nur, dass du den füllstand des ausgleichbehälters als weitere eingangsgrösse zu deinem regelkreis hinzufügst und somit den proportionalanteil des temperaturreglers damit "regelst" oder zumindest in stufen schaltest.
    Ich sehe das ähnlich und würde auch vorschlagen, mach doch mal eine Streckenanalyse bei Minimum und dann bei Maximum. Je nach Füllstand würde ich dann den P-Anteil proportional in diesem Min-Max-Bereich variabel gestalten. Alternativ könntest du die Temperaturregelung kaskadieren - bis 5 Grad unter Solltemperatur ein hoher P-Anteil, wenn diese Temperatur überschritten wird, dann arbeitest du mit anderen Parametern. Kann funktionieren - muss aber nicht einfach mal probieren!

    Gruß
    Timo
    chaos, panic and disorder - my work is done!

  3. #13
    martin1988 ist offline Erfahrener Benutzer
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    Da ich im Schnitt um 5-8 Grad überschwingen wenn ich den Regler drauf warten lasse das ich den Sollwert überschreite ist das nicht akzeptabel für mich ... Ich hab leider keine Möglichkeit den Behälter nach dem Überschwingen zu kühlen, jediglich über das Ausküheln des Behälters welches ca. 5°C/24h beträgt ...

    Alles be...scheiden ...

    Sonst versuch ichs nochmal mit nem tierisch trägen Ti und nem großen Kp ... mal gucken was er dann macht ... ooooder, grad noch nen mehr oder weniger fixer Einfall ... was meint ihr dazu wenn ich einen 2. Temperaturregler, diesmal als normalen CONT_C nehme der ziemlich zügig ist und mir damit den Kp regle und für den 2. Regler den Sollwert ca 1-2°C tiefer ansetze damit ich frühzeitig anfahre das Ventil zu schlissen ... ich glaub das Probier ich mal aus ... mal gucken wie sich das verhält ...

    Danke an alle erstmal für die Ideen!

  4. #14
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    ähm vergiss diese herumpfuscherei an der integrierzeit, der differenzierzeit und am sollwert...

    wenn sich der wasserstand ändert, haut das deine jetzt so schön eingestellten reglerwerte sowieso wieder durcheinander, so dass nix mehr passt, und das schon bei einer geringen füllstandsänderung.

    wenn du auf genau 102°C (oder sowas) heizen willst, brauchst du mal den wasserfüllstand, und zwar kontinuierlich! heisst du wirst um eine füllstandsmessung nicht herumkommen.

    wenn du das realisiert hast, nimmst du den FB58, welcher ja in step7 der tempregler schlechthin ist und überlegst dir wie du in abhängigkeit des füllstands die fb58 reglerwerte ändern kannst, ohne den sollwert zu verändern...der bleibt fix auf 102°C
    ...dann versuchst du mal einen ganz normalen P regler, denn du dann mit stufenweise händischen parametrieren auf ideallinie, das heisst auf möglichst geringes schwingen bringst. hast du das geschafft, kannst du zunächst die I-zeit anpassen (erst hier kommt deine sprungantwortanalyse zur hilfe!).

    alles andere ist meiner meinung nur zeitverschwendung

    grüsse

  5. Folgende 2 Benutzer sagen Danke zu funkdoc für den nützlichen Beitrag:

    ducati (02.05.2012),martin1988 (02.05.2012)

  6. #15
    martin1988 ist offline Erfahrener Benutzer
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    Mhh danke für den Ansatz funkdoc!

    Hab grad mal ein wenig Zeit investiert und Regle mir nun meinen Kp mit einem zweiten, vorgeschalteten PI-FB41 ... konnte mit grobeinstellungen das überschwingen schon von ca 8°C auf knapp 1,5°C reduzieren ... Kollgen testen das jetzt mal ein paar Tage ... wenn ich Glück hab muss ich nurnoch fein justieren!

    Danke trotzdem für alle anregungen! Haben mich auf jedenfall weiter gebracht!

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