Hallo,

ich verzichte erst einmal bewusst auf die Angabe von Details, da mir dieses Problem schon an mehreren Stellen mit den unterschiedlichsten CPUs und Regelungen begegnet ist und sich daher nicht auf einen bestimmten Fall bezieht. Vielleicht kann ja jemand etwas Licht ins Dunkel bringen..

Es geht um die richtige Einstellung bzw. eben die Fallstricke bei der Optimierung einer mit Modular PID-Control aufgebauten Regelung, Stellglied ist jeweils ein motorgetriebenes Regelventil mit Rückführung, die auch berücksichtigt wird. Dem PID-Modul ist das Ausgabemodul LMNGEN_S nachgeschaltet.

Das Problem ist nun, dass das Ausgabemodul teils mir nicht zu erklärende Steuerbefehle ausgibt. So ist es z.B. der Fall, dass obwohl der Sollwert noch nicht erreicht ist und das Ventil noch auffährt, kurzzeitig ein Zu-Signal gegeben wird und anschließend das Ventil weiter auffährt. Teilweise ist es so, dass das Ventil um den Sollwert ständig Auf und Zu fährt.

Ich möchte behaupten, mich ein wenig mit Regelungen auszukennen und bin der Meinung, dass dieses Verhalten nicht vom eigentlich PID-Algorithmus und dessen Parametern (Verstärkung, Tn) herrührt, sondern vom eigentlichen Stellungsregler, also den LMNGEN_S. Habe leider bisher noch keine vernünftige Anleitung gesehen, was man hierbei zwingend beachten muss, um ein vernünftiges Verhalten zu erreichen. Laufzeit des Ventils ist korrekt angegeben, mit der min-Pulsdauer und der Pause habe ich natürlich schon ein wenig rumprobiert, allerdings mit mäßigem Erfolg...

Kann mir jemand Tipps dazu geben?

Danke
Reinhard