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Thema: Geschützer Baustein?

  1. #1
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    Hallo,

    hab eine Frage.

    Kann man einen geschützten Baustein ohne Quelle wieder anzeigen lassen. Gibts dafür vielleicht irgendeinen Trick oder Tool?

    Ich bräuchte für meinen PC ne MPI/Profibus Karte für den PCI Slot. Gibts dafür nen Versand?

    Gruß
    Michael
    Zitieren Zitieren Geschützer Baustein?  

  2. #2
    Anonymous Gast

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    dir sind wohl durch einen Festplattencrash sämtliche Quellen verlorengegangen?
    Zitieren Zitieren KNOW HOW  

  3. #3
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    Ja, es gibt ein tool namens canOpener.
    http://<br /> <a href="http://www.r....com</a><br />

  4. #4
    Anonymous Gast

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    ja genau zottel ,hilf solchen schmarotzern noch die die arbeit von anderen aussionieren wollen und dann als ihre erfindung hinstellen. pfui!
    Zitieren Zitieren Canopener  

  5. #5
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    Hi,

    auch wenn ich jetzt ein Schmarotzer bin

    Schau mal beihttp://www.process-informatik.de/ im Downloadbereich nach.
    Die Software PG2000 hilft dir da sicher.

    Ciao

  6. #6
    Anonymous Gast

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    habt ihr keine eigenen ideen? ihr wisst scheinbar nicht dass ihr damit auch urheberrecht verletzt. wollt ihr vor dem chef glänzen? eh guck mal ich hab für den riesenbaustein nur 1 stunde gebraucht. solche typen kann ich nich ab
    Zitieren Zitieren Canopener  

  7. #7
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    Wer ist "wir" ? Ich habe noch keinen geschützten Baustein als meinen ausgegeben. Das meiste was ich gesehen habe, kann ich schneller schreiben, als anderer Leute Code nachzuvollziehen.

    Ich habe nicht gefragt, wozu Michael einen geschützten Baustein ansehen will. Im allgemeinen überlasse ich es meinen Mitmenschen, in eigener Verantwortung zu handeln. Ich behandele ja auch nicht jeden Käufer einer Waffe so, als ob er einen Mord beabsichtigt.

    Und wenn ein solcher Baustein genau Deine oder seine Anforderungen erfüllt, könntet Ihr ihn einfach in Euer Programm kopieren, ohne zu wissen wie er intern aussieht. DAS ist dann ein Verstoss gegen das Urheberrecht. Ihr braucht ja auch nicht die Noten, um Musik zu kopieren.

    Ich Habe dagegen Fälle erlebt, in denen der Einblick in einen geschützten Baustein die Reparatur oder Modifikation einer Maschine erleichtert oder ermöglicht.

    Hier gibt es Urteile aus dem Bereich allgemeiner Software, die dem Käufer das reverse engineering zugestehen, wenn er vom Verkäufer keine funktionstüchtige Version bekommen hat, Nachbesserung fehlschlug und er nun die Nachbesserung selbst durchführen oder einem dritten übertragen will.

    Hab in den letzten Monaten an zwei Maschinen gearbeitet, deren Hersteller nach Insolvenz nicht mehr existieren. Einen potentiell Geschädigten gibt es da gar nicht mehr.
    Zitieren Zitieren Re: Canopener  

  8. #8
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    Hallo,

    aber selbst wenn ne Firma in Insolvenz geht lösen sich die Programmierer nicht auf. Wen man zu denen nich grad ein gestörtes Verhältnis hat dann helfen die auch. Ich find es trotzdem nicht gut wenn drin geschnüffelt wird. Manche verändern dann Urheberrechtshinweise usw. Da könnt ich....

    MfG
    André Räppel
    Zitieren Zitieren Schutz  

  9. #9
    Anonymous Gast

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    Leider gibt es Firmen die dem Kunden eine halbfertige Anlage hinstellen
    sich Kundenwüschen widersetzen oder einfach nur die Mitbewerber ausblenden wollen. Sinnlose Wartungsmeldungen welche einige Funktionen abschalten und falsche Dokumentationen zwingen den Kunden sich nach Alternativen unzuschauen.
    Das Programm gehört zur Anlage und muss wie die Schaltpläne auch einsehbar bleiben.
    Der Transfer der Bausteine in andere Projekte ist allerdings eine Schweinerei.
    Das wird aber niemand verhindern können, denn es gibt ja genügend Tools für Faule.

  10. #10
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    Zitat Zitat von Oliver
    Leider gibt es Firmen die dem Kunden eine halbfertige Anlage hinstellen
    sich Kundenwüschen widersetzen oder einfach nur die Mitbewerber ausblenden wollen. Sinnlose Wartungsmeldungen welche einige Funktionen abschalten und falsche Dokumentationen zwingen den Kunden sich nach Alternativen unzuschauen.
    Das habe ich auch schon erlebt und da würde ich den Einblick in geschützte Bausteine als eine Art "Notwehr" ansehen.
    Das Programm gehört zur Anlage und muss wie die Schaltpläne auch einsehbar bleiben.
    Das wäre meiner Meinung nach auch wünschenswert, allein da geschützte Bausteine (ebenso wie abgeschliffenene Aufdrucke von ICs) Fehlersuche und Reparatur erschweren. Im Gegensatz zu abgeschliffenen ICs gehen sie aber nicht kaputt, so dass man sie nur zum Erhalt der Funktionsfähigkeit ersetzen muß.
    Wichtig wäre, bei den "Anzugträgern" ein Bewußtsein dafür zu schaffen. Die Pflicht, Schaltpläne mitzuliefern, war noch in jeder Bestellung beigefügt, die ich gesehen habe.
    Die hätte lieber als bearbeitbare CAD-Datei als in PDF-Form.
    Ich sehe durchaus ein, dass ein Hersteller Kernaspekte eines Verfahrens, dass er der Konkurrenz voraushat, durch Know-how-Schutz schützen möchte.
    Aber in einer Bestellung könnte vorgesehen sein, das alles was Schnittstellen zu anderen Anlagenteilen, Begrenzung erlaubter Prozessparameter etc. betrifft, in dokumentiertem Quellcode geliefert werden muss.
    In der Diskussion mit Chefs und Kaufleuten habe ich oft gehört: "Wir kaufen eine komplette Maschine von XY. Die läuft so, wie geliefert. Wir brauchen nichts ändern zu können, die geben Garantie". Ein bis fünf Jahre später heißt es: "Wir müssen sie für ein neues Produkt erweitern, den Prozeß beschleunigen, mit einer anderen vor- oder nachgeschalteten Maschine verknüpfen, zusätzliche Überwachungen zur Qualitätssicherung einbauen".
    Der Transfer der Bausteine in andere Projekte ist allerdings eine Schweinerei.
    Das wird aber niemand verhindern können, denn es gibt ja genügend Tools für Faule.
    Tools sind immer für Faule und Faulheit ist der Motor der Ingenieurskunst, die Motivation zur Arbeitserleichterung und damit zum Werkzeuggebrauch. Insofern bin ich ein bekennender Fauler. Aber wie ich oben schon sagte, um einen fremden Baustein ins eigene Programm zu kopieren, braucht man gar keine Tools. Gute Bibliotheksbausteine zeichnen sich gerade dadurch aus, dass man sie Blackboxartig benutzen kann und sich über ihr "Innenleben" eben keine Gedanken mehr machen muss.
    Paradebeispiel ist da für mich ein FB, der auf der S5 (16 bit integer Arithmetik) Thermospannung in Temperatur umrechnet.
    Das "Gehirnschmalz" steckt in der Wahl der Kurvenabschnitte, die mit unterschiedlichen Steigungen angenähert werden sowie in der Wahl der Skalierung um möglichst hohe Rechengenauigkeit zu erreichen.
    Der Baustein selbst kann kopiert und ohne Kenntnis seiner Interna mit Parametern PW (Eingang) und DW (Ausgang) beliebig eingesetzt werden.

    Da in diesem Forum schon öfter gegen das Inaugenscheinnehmen fremder Software sowie gegen Nachbauten gewettert wurde:
    Wer von denen, für die die Existenz bestimmter Tools, die Absicht einen geschützten Baustein anzusehen oder die Entwicklung einer Siemens-kompatiblen SPS durch andere anrüchig ist, fährt ein getuntes Auto?
    Im Zeitalter des Chiptunings ist das absolut vergleichbar.
    Und auch bei mechanischem Tuning muß der Tuner Teile des Autos auseinandernehemen, kompatible Maße einhalten , durch reverse engineering verborgene Leistungsreserven aufdecken. Durchaus auch gegen den Willen des Herstellers.


    [/quote]

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