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Thema: redundanz mit einer IM153-2

  1. #11
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    Das ist kein "Fehler", in Step7 schaut das dann tatsächlich so aus, ist im Prinzip ganz einfach.

    Du konfigurierst in CPU1 deine div. IM153-2 mit den entsprechenden EAs, dann kopierst du die ganzen IM153-2 am PB-Strang "A",
    und fügst diese in den PB-Strang "B" der 2ten CPU über "Bearbeiten - Redundant Einfügen" ein.
    Ergebnis ist, das Netpro so ausschaut wie im Handbuch.

    In der Realität ist es dann aber so, das jede EA-Station für jede CPU jeweils eine IM153-2 hat.

    Also IM153-2 IM153-2 div. EAs.

    Mfg
    Manuel
    Warum denn einfach, wenn man auch Siemens einsetzen kann!

    Wer die grundlegenden Freiheiten aufgibt, um vorübergehend ein wenig Sicherheit zu bekommen, verdient weder Freiheit noch Sicherheit (B. Franklin).

  2. #12
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    Ich glaube dir.

    Nur ist es in Handbuch nicht gut beschrieben. Es steht nicht in Text das man 2-mal IM153-2 einsetzen muss.
    Es gibt ein Bild auf Seite 14 mit 2-mal IM153-2.
    Es gibt ein Bild auf Seite 75 mit 1-mal IM153-2 und die Texte
    "Die DP-Anschaltung IM 153-2 der ET 200M ist einmal verbunden mit der CPU in Station A und einmal mit der CPU in Station B."
    und
    "Station A und Station B sind gekoppelt über CP 342-5 an ein PROFIBUS-Netz."

    Der Handbuch ist einfach nicht eindeutig.
    Jesper M. Pedersen

  3. #13
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    Also prinzipiell haben hier alle recht Ist doch auch mal was schönes...

    Bei redundanten Systemen gibt es viele Möglichkeiten wie man die aufbauen kann, von softwareseitiger Redundanz bis absolute Hardware-Redundanz wo alles doppelt ist. Also folgende Szenarien sind möglich:

    Software-Redundanz mit ZWEI CPUs, EINER IM:

    Es gibt ein Netz über das nur die beiden CPUs kommunizieren, im Beispiel aus dem Handbuch halt Profibus(kann aber auch ein anderes Netz sein...). Dieses Netz ist nur für die Redundanzdaten/Kommunikation!
    ABER: Hier läuft das Anwenderprogramm nur auf EINER CPU! Beide "teilen" sich die dezentrale Peripherie, in der Realität übernimmt die zweite CPU bei Ausfall der ersten den kompletten Profibus-Strang. Der IM ist das relativ egal, beide Ports sind gleichberechtigt soweit ich weiss.

    Software-Redundanz mit ZWEI CPUs, Zwei IM:

    Prinzipiell so wie die erste Konfiguration, nur das halt eine Art Hardware-Redundanz auch bei den Anschaltungen besteht (die I/O-Karten sind aber nach wie vor nur einfach vorhanden.), Ob hier sowas geht wie bei der Hardware-Redundanz (siehe unten) weiss ich nicht.

    Hardware-Redundanz mit 2 H-CPUs und 2 IMs:

    Hier ist der eigentliche Unterschied das in beiden CPUs auch das Anwenderprogramm läuft, die CPUs kein eigenes Netz zur Querkommunikation brauchen (meist über LWL bei den 400ern mit entsprechenden Modulen) und der Profibus auch nur einmal projektiert wird. Hier kann man solche netten Sachen machen wie (bei mehreren ET200ern) einfach mal nen Endwiderstand reinhauen, dann sieht man wie die nachfolgenden Slaves direkt auf den anderen Strang wechseln! Auch hier aber keine Redundanz der I/O-Karten

    Und hier ist genau der entscheidende Unterschied! Beide CPUs bauen die komplette Kommunikation auf, bei der Software-Redundanz hat man dann einen gestörten Bus!

    Und wenn man dann noch die I/Os redundant haben will empfehle ich die ET200er Racks einfach mal drei kaufen und ne 2 aus 3 Auswahl einzubauen

    Bei Bedarf kann ich aber mal ein paar alte Projekte rauskramen in der 400er H-CPUs mit besagter 2von3 Auswahl und sowas drin sind...

    Ansonsten erstmal schönes Wochenende euch allen!

  4. #14
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    Hallo,

    das Thema ist zwar schon etwas älter, aber ich habe eine Frage die genau hier hin passt - möchte ich meinen...
    Kann ich mit einer S7 319F (auf der auch ein F-Programm läuft) eine Software Redundanz realisieren? Also eine zweite 319F danaben und alles was dazu gehört?
    Feldbus ist PROFINET und die ET200M Anschaltungen IM154-3 PN.

    Gruß
    DerMatze
    -----------------------------------------------------------------------------------------
    Programmierumgebung: Step 7 V5.5 + SP3
    WinCC flexible 2008 Advanced + SP3
    -----------------------------------------------------------------------------------------

  5. #15
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    kennst Du den hier: Vergleich Preislich und Aufwand 400H Maschine zu Softstandby mit zwei 315 2PN/DP

    vielleicht klärt das schon etwas.

  6. Folgender Benutzer sagt Danke zu ducati für den nützlichen Beitrag:

    DerMatze (29.11.2013)

  7. #16
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    Ich hatte vor kürzen untersucht software und hardware redundanz untersucht, weil eine Kunde wollte es so.

    Daher habe ich es durch Siemens Dänemark dies herausgefunden:

    Software Redundanz ist sehr selten verkauft von Siemens. Das bedeutet das den Support von Siemens wird dementsprechend schlechter.
    Den Umschaltzeit bei Software Redundanz kann mehr als eine Minute betragen (!). Um Umschaltzeiten in millisekundenbereich zu bekommen muss man S7-400H einsetzen.
    Mit diesen Information in Sinne finde ich das den Ersparnis durch Software Redundanz anstatt Hardware Redundanz ist zu gering gegenüber die Nachteile.
    Jesper M. Pedersen

  8. Folgende 2 Benutzer sagen Danke zu JesperMP für den nützlichen Beitrag:

    DerMatze (29.11.2013),ducati (29.11.2013)

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