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Thema: FB41 parametrieren

  1. #1
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    Hallo zusammen,

    sorry dass ich ein neues Thema eröffnet habe, aber aus der Suchfunktion werd ich nicht so richtig schlau..

    Also meine Anlage besteht aus einem Kratzboden mit Fräswalze der in eine darunter angeordnete Schnecke fördert.
    Am Ende der Schnecke sitzt ein Füllstandssensor der mir den Füllstand als Analogsignal liefert.

    Abhängig vom Füllstand und Sollwert, soll nun die Geschwindigkeit des Kratzbodenantriebs geregelt werden.


    Mein erstes Problem war dass mein Füllstandssensor den Abstand misst, also höher Füllstand kleines Signal und umgekehrt.
    Dieses Problem hab ich (hoffentlich richtig???) dadurch gelöst dass ich beim low Limit des FB41 100% und beim high Limit 0% eingetragen habe.


    Dann beim Test regelte der Baustein auch in die richtige Richtung, jedoch immer extrem sprunghaft, also immer Wechsel zwischen 0 und 100%
    Nachdem ich hier einiges gelesen habe, versuchte ich dann die Parameter anzupassen, also zuerst die Zeiten für D und I ausgeschaltet und dann den P -Anteil also GAIN (?) immer weiter verringert (bis 0,000000001) jedoch ohne Erfolg, bei diesem extrem geringen Wert hätte ich doch meiner Prozentanzeige des Ausgangs zuschauen können müssen oder etwa nicht?

    Kann mir jemand eine Empfehlung mit Werten hierfür geben, damit ich mal einen Anfang habe um damit rumzuprobieren???

    vielen dank für Antworten
    Zitieren Zitieren FB41 parametrieren  

  2. #2
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    Bitte Programm posten!

    "dadurch gelöst dass ich beim low Limit des FB41 100% und beim high Limit 0% eingetragen habe": nicht richtig!
    ist nicht gut.... zuerst von 100% subtrahieren... dann auf den Istwert aufschalten.

    Der P-Anteil wird rund um 1 liegen, logischerweise, wenn Du einen reinen P-Regler nimmst eventuell einen Arbeitspunkt einstellen.

  3. #3
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    Hallo Chris,

    das hört sich nach einem Feststoffdosierer an, wie er z.Bsp. für Biogasanlagen verwendet wird? Eine Verstärkung von 0,000000001 ist extrem kleiner Wert. In welcher Einheit und in welchem Bereich liegt denn dein Istwert und dein Sollwert vor? Wenn es eine Anlage ist wie ich sie kenne, würde ich nicht stetig regeln. Und wenn, dann bestenfalls mit einem einfachen P-Regler oder mit einem einfachen Zweipunktregler.


    Gruß, Onkel
    Es gibt viel mehr Leute, die freiwillig aufgeben, als solche, die echt scheitern.
    Henry Ford

  4. #4
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    Ja genau geht um einen Dosierer an ner BGA!

    ich muss aber aus zwei gründen stetig regeln, 1. wird immer ein gewisser füllstand in der Schnecke benötigt.
    und zweitens kommt eine änderung des füllstandes, dadurch dass das material ja erst durch die schnecke muss mit großem zeitversatz an der schnecke an, diesen versatz kann ich doch eig nur über ein sehr sehr! sanftes regeln ausbügeln, eig sollte der Regler hier sogar etwas vorrausschauen können (müsste doch eig über den D anteil gehen oder?)

    meinen Sollwert gebe ich in cm vor und auch mein Istwer wird in cm gemessen (zwischen 35 und 150cm)
    die maximale differenz lag bei meinen tests bei 10cm, habe dann den sollwert gegen den istwert gefahren, und habe dann aber kein regeln bekommen sonder immer dieses sofortige Umschlagen. Motor also der Fu regle ich zwischn 0 und 100%, entschpricht dann 10 bis 50 Hz.
    kannst du mir einen Vorschlag machen wie ich die Paramter einstellen soll?

    und wie genau kann ich am einfachsten den wirksinn versändern, über eine negativen GAIN müsste es doch auch gehen, habe ich gerade überlegt???

    Danke für die schnellen antworten

  5. #5
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    Eine negative Verstärkung wäre richtig. Besser wäre es jedoch, das Signal vom Sensor auf den realen Füllstand (Höhe vom Grund) um zu rechnen. Dann "denkt" es sich auch besser. Dadurch ergibt sich dann ein positiver Regelsinn (pos. Verstärkung). Bring es erst einmal als P-Regler zum Laufen. Wenn es dann prinzipiell erst einmal stabil regelt, kannst du immer noch mit dem I-Anteil oder D-Anteil experimentieren. Ich würde es lassen. Wenn ich mich recht entsinne, läuft bei den Siemens-Reglern gerne einmal der I-Anteil davon. Einen P-Regler kannst du ganz einfach umsetzen (Ausgang = Regelabweichung * Verstärkung). Daher verstehe ich nicht, wie du auf 0,000000001 kommst. Deine Regelabweichung in cm multipliziert mit 0,000000001 ist ja quasi gleich Null.

    Eine Überfüllsicherung ist vorhanden?
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    Henry Ford

  6. #6
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    Also!
    ich habe jetzt noch einmal mit dem GAIN wert rumprobiert und bei Gainwert 7.0 scheint die sache annähernd zu funktionieren, jedoch ist der Regler immer noch viel zu schnell, er müsste einfach länger warten und schauen was passiert und erst dann die Stellgröße verändern, es kann halt schon gut und gerne mal 30sek bis ne minute dauern bis nach der änderung der Stellgöße sich am istwert was tut.
    Wie genau kann ich ihm dieses Verhalten bei bringen?
    Wert für Abtastzeit? oder die Zeiten für D und I ???
    kann mir da jemand weiter helfen???

    Überfüllsicherung ist vorhanden und geht, hab ich als erstes getestet

  7. #7
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    Ich würde in dem Falle den FB41 nicht verwenden, sondern mit einen eigenen Regler mit Geschwindigkeitsalgorithmus programmieren.

    Hört sich wichtig an, macht aber nicht mehr als folgendes:
    Es wird alle x Sekunden (Abtastzeit) die Regelabweichung berechnet, und daraus mit einem Verstärkungsfaktor ein Stellinkrement berechnet.
    Dieses Stellinkrement wird extern auf die Stellgröße aufaddiert.

    Mal angenommen du hast eine Totzeit von 30 Sekunden, wird dieser Algorithmus ebenfalls in diesem zeitlichen Abstand aufgerufen.
    Das Stellinkrement berechnet sich einfach nach dy = (w - x) * Verstärkung
    Beispiel:
    Sollwert w = 0,5 m
    Istwert x = 0,6 m
    Verstärkung = 10,0
    dy = (0,5 - 0,6) * 10,0 = -1,0

    Die Stellgröße wird dann jeden Abtastzeitpunkt neu berechnet mit
    y = y + dy

    Die Stellgröße y (begrenzt auf z.B. 0...100 %) geht dann auf deinen Motor.

    Die Verstärkung musst du auf jeden Fall so hoch einstellen, dass trotz Totzeit keine Überfüllung eintritt (Beispielsweise wenn die Abförderung stockt). Das kann man grob aus der Fördermenge der Zuführung und den Behälterabmessungen bestimmen, oder man macht es Pi-Mal-Daumen bei der Inbetriebnahme. Bei dem Material das in BGAs eingefahren wird, macht eine genaue Berechnung meist keinen Sinn, da das viel zu unregelmäßig ist.

    Wenn die Regelung schneller sein muss könnte man noch auf die Änderungrate des Istwertes reagieren. Das würde ich bei Füllhöhen von Schüttgütern aber versuchen zu vermeiden.

    An einem Bediengerät würde ich dann für den Regler den Sollwert, den Abtasttakt in Sekunden und die Verstärkung einstellbar machen.

    Man kann den FB41 zwar auch mit so einem Verhalten programmieren, aber da finde ich so eine händische Lösung übersichtlicher. Bei der S5 konnte man die Regelungsbausteine noch auf Stellungs- oder Geschwindigkeitsalgorithmus umstellen.
    Geändert von Thomas_v2.1 (12.10.2012 um 18:16 Uhr)

  8. #8
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    Ich habe den FB41 bei über 50 Reglern im Einsatz und der ist auch für diese Regelung bestens geeignet. Um die "Richtung" der Stellgröße zu ändern negiere ich immer den P-Wert.

  9. #9
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    Zitat Zitat von funkey Beitrag anzeigen
    Ich habe den FB41 bei über 50 Reglern im Einsatz und der ist auch für diese Regelung bestens geeignet.
    Na wenn das mal keine fundierte Aussage ist...

    Das was ich beschrieben habe kann man natürlich auch mit dem FB41 realisieren. Dann muss man sich einen Timer darum stricken bei dessen Ablauf den FB41 bedingt aufrufen. Die Timer-Zeit muss dann am FB41 Parameter CYCLE und am Parameter TI angetragen werden. Wenn man dann P_SEL auf false und I_SEL auf true setzt, bekommt man einen reinen I-Regler der so funktioniert wie ich ihn oben beschrieben habe.

  10. Folgender Benutzer sagt Danke zu Thomas_v2.1 für den nützlichen Beitrag:

    bike (14.10.2012)

  11. #10
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    Zitat Zitat von Thomas_v2.1 Beitrag anzeigen
    Na wenn das mal keine fundierte Aussage ist...

    Das was ich beschrieben habe kann man natürlich auch mit dem FB41 realisieren. Dann muss man sich einen Timer darum stricken bei dessen Ablauf den FB41 bedingt aufrufen. Die Timer-Zeit muss dann am FB41 Parameter CYCLE und am Parameter TI angetragen werden. Wenn man dann P_SEL auf false und I_SEL auf true setzt, bekommt man einen reinen I-Regler der so funktioniert wie ich ihn oben beschrieben habe.
    Hallo!

    Rufst Du den FB41 im OB1 oder in einem Weckalarm OB zB. 35, 34, etc. auf?
    Die Regelung lebt von festen Abtastzeiten die man auch beliebig lang einstellen kann.
    Ist der Prozess so langsam dann sollte man mit einem I Anteil probieren der dem entspricht also 1-2 Minuten. (ca. das Doppelte der Reaktionszeit) Danach kann man noch etwas D dazugeben um das Überschwingen des I zu dämpfen.

    Gruß

    Johannes

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