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Thema: Neg. Flanke bei Netz-Aus

  1. #1
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    Hallo Leidgenossen,

    ich habe ein Problem bei einer kleineren Anlage mit einer S7-300.

    In der Anlage sind getaktete Tische, bei jedem Takt sitzt eine Station und bearbeitet das Bauteil.

    Mit Hilfe des Taktschalters schiebe ich ein Schieberegister mit, welches beim Weitertakten des Tisches schiebt, d.b. mit einer neg. Flanke des Taktschalters..

    Jetzt habe ich das Problem, daß bei einem Netz-Aus der CPU der Flankenmerker nochmals durchläuft.

    Die Maschine stoppt immer am Totpunkt des Taktgetriebes, also mit betätigtem Taktschalter. Beim Abschalten läuft von diesem die neg. Flanke durchs Programm und schiebt mir alle
    Schieberegister weiter.

    Es ist gewollt, daß die Maschine übers Wochenende ausgeschaltet wird. Auch wenn ich durchsetzen könnte, daß die Anlage eingeschaltet bleibt, habe ich bei einem Stromausfall das gleiche Problem.

    Der Flankenmerker kommt definitiv, ich konnte ihn einfangen. Ich habe aber keine Ahnung, wie ich das verhindern kann.

    In der PLC_SIM konnte ich diesen Effekt nicht nachstellen, dort funktioniert das einwandfrei.

    Hat von euch jemand eine Idee ?


    Gruß maddin
    Zitieren Zitieren Neg. Flanke bei Netz-Aus  

  2. #2
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    Wie entsteht deine Flanke, wird das Weiterschalten zb durch ein Hardware Eingang durchgeführt?
    Oder ist eine Hardware Eingang an der Verknüpfung beteiligt?

    Es kann passieren, das beim Auschalten (gerade bei dezentraler Peripherie) die Spannungslos wird
    und als Signal '0' liefert, die CPU durhläuft vlt noch ein Zyklus und macht dann komische Phänome.

  3. #3
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    Die Flanke entsteht weil die Steuerspannung schon weg ist aber die CPU noch ein paar Millisekunden lebt und das Programm abarbeitet. Du könnest Dir helfen indem du eine Schalter nachrüstet den du schalten musst bevor die Maschine ausgeschaltet wird. Das wird dir allerdings nicht bei Stromausfall helfen. Vielleicht hilft es die 24V-Versorgung abzufragen.
    Früher gab es Peitschen .... heute Terminkalender

  4. #4
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    Oder eine kleine USV vorschalten. Spannungsabfall in der Versorgung erkennen, und dann das Program gezielt stoppen/beenden etc.
    Das braucht dafür ja nur eine wirklich kleine USV zu sein, die eventuell 2-3sek. vorhält.
    Gruß, Toki
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  5. #5
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    Hi!

    Ja, oder halt den problematischen Programmteil nur dann aufrufen wenn er auch benötigt wird, bzw. die Maschine in Automatik ist.
    Wenn Stromausfall ist, wirst du denke ich noch andere Probleme haben, daher würde ich mich auf diese Tatsache nicht so versteifen.

    Wie wäre es mit einmal gegenschieben im OB100 (Neustart)?


    gruß,

    Ottmar

  6. #6
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    Hallo Maddin,

    hat die Maschine keinen Taster "Halt bei Taktende". Mit diesem kannst Du den Zyklus, Schieberegister geregelt beenden. Für den Stromausfall würde ich ein schnelles Halbleiterrelais direkt hinter den Hauptschalter setzen und entsprechend das Prog damit ausbremsen.

    Grüße Detlef
    Shit happens

  7. #7
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    Ich würde halt hingehen und meine Schiebebedingung etwas anpassen ...

    Also im Prinzip

    U Antrieb ein
    U Position
    FP Hile_schieben
    = schieben

    oder halt

    U Antrieb_ein
    u Position
    FN HM_schieben
    = schieben

    Hat den Vorteil, das bei einem Spannungs aus das ganze nicht geschoben wird, da ja der Antrieb nicht ein ist
    Es wird noch viele andere Lösungen geben, soll ja Dir als Denkhilfe dienen.
    Geändert von Boxy (26.10.2012 um 21:38 Uhr)

  8. #8
    maddin ist offline Benutzer
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    Zitat Zitat von Boxy Beitrag anzeigen
    Ich würde halt hingehen und meine Schiebebedingung etwas anpassen ...

    Also im Prinzip

    U Antrieb ein
    U Position
    FP Hile_schieben
    = schieben

    oder halt

    U Antrieb_ein
    u Position
    FN HM_schieben
    = schieben

    Hat den Vorteil, das bei einem Spannungs aus das ganze nicht geschoben wird, da ja der Antrieb nicht ein ist
    Es wird noch viele andere Lösungen geben, soll ja Dir als Denkhilfe dienen.
    Bingo ! Das ist die einfachste Lösung ! Daß ich da nicht selber draufgekommen bin......

    Vielen Danke euch allen für eure Antworten.

    Wenn ich die Spannungsversorgung auf einen Eingang legen würde und diesen Eingang dann z.B.als Bedingung zur Abarbeitung oder mit in die Flankenauswertung nehmen würde, müßte das ja auch funktionieren, oder. Der Eingang müßte ja genauso schnell sein wie der des Taktschalters ?

    Gruß Maddin

  9. #9
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    Kannst du nicht das Signal des Taktschalters hardwaremäßig invertieren? Dann kannst du mit der positiven Flanke schieben.

    Gesendet von meinem GT-I9100 mit Tapatalk 2

  10. #10
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    Zitat Zitat von madvario Beitrag anzeigen
    Kannst du nicht das Signal des Taktschalters hardwaremäßig invertieren? Dann kannst du mit der positiven Flanke schieben.

    Gesendet von meinem GT-I9100 mit Tapatalk 2
    Dann hat er das Schiebeproblem aber eventuell beim Einschalten der Anlage. Wenn er die Flanke nicht verriegelt hat, bekommt er beim Einschalten ja immer eine positive Flanke.
    gruß
    stromer69

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