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Thema: PID Regler manipulieren

  1. #11
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    Solange man nicht im Detail weiss, was passieren soll, kann man keine korrekte Empfehlung geben.
    Das schlagartige Wegnehmen der Störgrösse ohne DT1 Glied kann auch die absolut richtige Lösung sein.
    z.B. wenn der Grund der Störgrösse ebenfalls schlagartig wegfällt.

  2. #12
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    Hallo,
    ich habe beide Varianten schon (DT1 und Override) realisiert. Man muß von Fall zu Fall entscheiden, was richtig ist. Um aber den Reglerausgang gesteuert auf einen bestimmten Wert zu stellen und dann im Automatikbetrieb Ruhe in den OP zu bekommen, scheint mir die Override-Variante besser. Sie ist auch von der Einstellung (keine Lead-Lag Zeiten) einfacher.

    Gruß Frank

  3. #13
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    Hallo

    Danke für die Informationen.
    Nun kann ich ja wenn das Eine nicht funktioniert noch den Zweiten
    Vorschlag probieren.

    Nur zum Handeingriff Johannes, das wäre schon eine automatisierte
    Funktion den Regler auf Hand zu nehmen und dann die Stellgröße
    anpassen und dann den Regler wieder in Automatik zu stellen.
    Das soll kein Eingriff vom Bediener werden.

    Verfahrenstechnisch ist es so dass ein bestimmter Druck (100 mbar) in einer Rohrleitung
    über eine Klappe (d= 500mm) geregelt wird.
    Wenn mehr Luftmenge gebraucht wird dann wird eine weitere Klappe
    (d= 500mm) geöffnet. Dabei entsteht die unerwünschte GROSSE Regelabweichung.

    Im Anschluss muss wieder der Druck hergestellt werden der vor der Umschaltung
    herrschte (100 mbar). Das ist auch problemlos machbar, dabei es ist eben der Arbeitspunkt
    der Klappe nicht wie vorher z.B. 45% sondern ca. 65%. Das ist aber immer
    um die selbe Differenz (z.B. 20%) verschoben, das zeigt die Erfahrung.
    Mit der Positionierung der Klappe auf die "prognostizierte" Stellung ist eine
    grössere Regelabweichung unterbunden. Eine gewisse Abweichung lässt
    sich sicher nicht ausschliessen.

    Der Regler der während der normalen Zeit (ohne Umschaltung) nicht
    so aggresiv sein darf, kann eine derartige massive Änderung nicht so ohne
    weiteres "ausregeln"

    Also ist es meiner Meinung nach auch keine Störgröße über eine bestimmte Zeit.


    Gruß
    Bernhard

  4. #14
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    Hi,

    Du sagst es! Wenn Du einen Sprung von etwa 20% ausführen musst dann musst Du diese 20% über ein TD1 Glied führen und an DISV geben.
    Das TD1 Glied ist ja wie ein zusätzlicher D-Anteil und erzeugt einen 20% positiven Peak wenn man die 20% anlegt und einen negativen -20% Peak wen man sie wieder wegnimmt. Zwischendurch ist ja Dein PID ausgeregelt und benötigt eben diesen negativen Peak.

    Gruß

    Johannes

  5. #15
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    Hallo Bernhard,
    Du könntest ja einmal über eine abgewandelte Split-Range Regelung nachdenken.
    0..50% vom Reglerausgang wirken auf Klappe 1 und entsprechen dort 0..100% und 50..100% des Reglerausganges entsprechen 0..100% der 2. Klappe.
    Es würde also erst die eine Klappe an ihren Anschlag fahren und dann würde die 2.klappe dazufahren.
    Da Klappen gern in ihren Endwerten nichtlinear sind müßte man u.U. die Kennlinien mittels eines Characterizers hinter dem Reglerausgang mathematisch linearisieren, um überall im gesamten Stellbereich eine konstante Verstärkung zu haben.

    Gruß Frank

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