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Thema: Thermoelement Eingangskarte 2 Dezimalstellen

  1. #1
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    Hi!

    Ich muß eine Temperatur auf eine Stelle hinterm Komma genau regeln. Erfast wird der Istwert über eine Thermoelent Eingangskarte AI 8x TC. Der istwert wird dann via Profibus an meinen Regler weitergereicht. Soweit auch so gut.
    Damit der Regler allerdings rechtzeitig auf eine Istwertänderung reagieren kann muss ich an diesen die zweite Stelle hinterm Koma mit überreichen. Kann das aber nirgendwo einstellen in der Siemens. Hat jemand nen Plan wie ich das anstelle?




    au regeln
    Gruß Maggi
    Zitieren Zitieren Thermoelement Eingangskarte 2 Dezimalstellen  

  2. #2
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    Hallo Maggi,

    durch Mittelwertbildung oder Dämpfung kannst du ein paar Nachkommastellen hinzu zaubern. Die Messung wird dadurch nicht genauer aber ruhiger.


    Gruß, Onkel
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    Henry Ford

  3. #3
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    Zitat Zitat von Maggi Beitrag anzeigen
    Damit der Regler allerdings rechtzeitig auf eine Istwertänderung reagieren kann muss ich an diesen die zweite Stelle hinterm Koma mit überreichen.
    Zitat Zitat von Onkel Dagobert Beitrag anzeigen
    durch Mittelwertbildung oder Dämpfung
    Naja, ruhiger wird's, aber auch langsamer. Wenn der TE schneller regeln muss, ist das evtl. nicht die Lösung.

    Bei Thermoelementen kann man meines Wissens nach keine 2. Kommastelle aktivieren.

    Allerdings wenn man sich den Fehler der TC-Karte mal anschaut, liegt der doch deutlich über der geforderten Größenordnung.
    Also, Du kannst zwar "optisch" auf 0,1 K genau regeln, in Wirklichkeit hast Du aber +/- 0,5...3 K mehr oder weniger.

    Die Thermowiderstände im Klima-Messbereich können auch 2 Kommastellen, haben dann aber einen kleineren Messbereich und sind ausserdem durch eine höhere Thermische Masse an sich schon träger als ein Thermoelement.

    Gruß.

  4. #4
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    Ducati du hast recht optisch ist es nur auf 0.1 K genau....
    mein Problem ist das der Regelausgang von dem Regler stehen bleibt wenn Soll- und Istwert gleich sind. Sprich wenn ich 125.0°C Sollwert habe und mein Istwert ist bei 124.9 ist noch alles gut Regelausgang sagt ein wenig heizen....
    Sobald mein Istwert nun gleich ist mit dem Sollwert bleibt mein regelausgang stehen, daraus folgt das mein Istwert immer zwischen 124.9 und 125.1 °C schwanken wird....
    Habe das selbe Problem bei einer Druckregelung schon mal gehabt, allerdings konnte ich dort einfach das 4-20mA Signal anders Skalieren und hatte schon meine Kommastelle....
    Gruß Maggi

  5. #5
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    Zitat Zitat von ducati Beitrag anzeigen
    Naja, ruhiger wird's, aber auch langsamer. Wenn der TE schneller regeln muss, ist das evtl. nicht die Lösung...
    Schneller regeln? Davon war eigentlich nicht die Rede. Er will die Regelgröße genauer erfassen, um die Regelgüte zu erhöhen. So habe ich es jedenfalls verstanden.

    Ja, es kommt natürlich eine Zeitkonstante hinzu. Bei vielen Temperaturregelungen ist diese gegenüber den anderen der Regelstrecke vergleichsweise gering. Man darf es natürlich mit der Dämpfung nicht übertreiben. Es wird jedoch bewirken dass, wenn der tatsächliche Meßwert um 0,1K wechselt, der Regler weniger stark gegenregelt, und somit weniger und langsamer überschwingt. Das Schwingen um >0,1K kann man nicht verhindern, wenn man nicht genauer messen kann. Durch eine geeignete Dämpfung könnte man es jedoch einschränken.

    Plan B wäre ein Meßverstärker, der besser auf den benötigten Temperaturbereich abgestimmt ist.
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    Henry Ford

  6. #6
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    Zitat Zitat von Maggi Beitrag anzeigen
    rechtzeitig auf eine Istwertänderung reagieren kann
    Zitat Zitat von Maggi Beitrag anzeigen
    Sobald mein Istwert nun gleich ist mit dem Sollwert bleibt mein regelausgang stehen, daraus folgt das mein Istwert immer zwischen 124.9 und 125.1 °C schwanken wird....
    Zitat Zitat von Onkel Dagobert Beitrag anzeigen
    Schneller regeln? Davon war eigentlich nicht die Rede.
    Hört sich für mich nach folgendem an:

    wenn der Temp.Istwert sich langsam von den 125°C entfernt, also 125,01 125,02 usw. will der TE schon anfangen gegenzuregeln, und nicht erst wenn der Istwert 125,1 erreicht. Durch die Glättung würdest Du zwar optisch bei dem geglätteten Wert diesen Effekt erzielen, aber nicht wenn Du Dir den ungefilterten Originalwert anschaust. (d.h. die Regelgüte verbessert sich nur wenn Du den gefilterten Wert betrachtest, aber nicht auf den Originalwert bezogen.)

    Allerdings glaube ich, das es hier bei der Temperaturregelung nicht so problematisch wie bei der Druckregelung wird. Bei 125°C könntest Du aber wie schon gesagt, nen Widerstandsthermometer im Klimabereich verwenden, der hat 2 Kommastellen.

    @Onkel: Die Idee mit der Glättung ist prinzipiell gut, damit hat man nicht mehr das Problem mit dem "Toggeln" der letzten Stelle des Messwertes. Bei Reglern mit hoher Verstärkung bringt das wirklich Ruhe ins System. Nur wollte der TE hier meiner Ansicht nach etwas Anderes (ob das notwendig ist, sein mal dahingestellt ).

    Gruß.

  7. #7
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    "Sobald mein Istwert nun gleich ist mit dem Sollwert bleibt mein regelausgang stehen, daraus folgt das mein Istwert immer zwischen 124.9 und 125.1 °C schwanken wird...."
    Also ich verstehe das gar nicht!
    Was ist es denn für ein Stellorgan? Ein Motorventil?
    Normalerweise ist das ein PI(D) Regler, und der hängt bei Sollwert=Istwert am I-Anteil.

  8. #8
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    Zitat Zitat von borromeus Beitrag anzeigen
    "Sobald mein Istwert nun gleich ist mit dem Sollwert bleibt mein regelausgang stehen, daraus folgt das mein Istwert immer zwischen 124.9 und 125.1 °C schwanken wird...."
    Also ich verstehe das gar nicht!
    Was ist es denn für ein Stellorgan? Ein Motorventil?
    Normalerweise ist das ein PI(D) Regler, und der hängt bei Sollwert=Istwert am I-Anteil.
    Sicherlich hängt er am I-Anteil, aber keine Regeldifferenz = keine Änderung, d.h. der Reglerausgang bleibt "stehen" sprich unverändert.
    Warum denn einfach, wenn man auch Siemens einsetzen kann!

    Wer die grundlegenden Freiheiten aufgibt, um vorübergehend ein wenig Sicherheit zu bekommen, verdient weder Freiheit noch Sicherheit (B. Franklin).

  9. #9
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    tja ja, die Tücken der deutschen Sprache Ich musste über den Satz auch 3 mal nachdenken

    Gruß.

  10. #10
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    Naja wenn Zeit genug ist kann man ja 10 oder 100 Messungen in einem genügend großen Datentyp addieren und das Komma verschieben. So erhält man 1-2 Kommastellen durch Oversampling.
    Meiner Meinung nach ist es hierbei allerdings wichtig die Erfassung der Einzelmesswerte mit dem Wandlungszyklus der AI Karte zu syncronisieren sonzt addiert man unter umständen 100 identische Messwerte weil der Wandlungszyklus für alle Eingänge länger dauert als 10-100 Programmzyklen. Sprich am ende des Wandlungszyklus einen Prozessalarm auslösen und darin den Wert wegschreiben.
    Wenns schneller sein muss könnte man das als gleitenden Mittelwert ausführen. Die Hardwareglättung würde ich in jedem Fall abschalten.

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