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Thema: Ein Problemchen beim Planen einer Schrittkette

  1. #51
    Avatar von spirit
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    Danke wolfi_by,

    hört sich für mich erst mal recht kompliziert an. Was würde denn passieren, wenn man überhaupt nicht reagiert?

    Angenommen Schritt7 ist über die Case-Anweisung aktiviert und nun wird von Auto in Handbetrieb geschaltet; dann macht der Aktor, der dem Schritt7 zugeordnet ist, noch seine Bewegung, oder?
    LG
    spirit

  2. #52
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    Genau... und der zweiten Variable würde der wert für Schritt8 zugewiesen, jedoch würde nicht dorthin gesprungen, da der Schrittzähler noch den Wert für Schritt7 hat. Erst wenn Auto aktiv wird der Wert der zweiten Variable dem Schrittzähler zugewiesen und der nächste Schritt wird aktiv.

  3. #53
    Avatar von spirit
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    Zitat Zitat von wolfi_by Beitrag anzeigen
    Erst wenn Auto aktiv wird der Wert der zweiten Variable dem Schrittzähler zugewiesen und der nächste Schritt wird aktiv.
    Ok, danke.

    Aber das müsste ja auch vermieden werden, dass nach Umschaltung von Hand in Auto plötzlich mit Schritt8 weitergemacht wird, oder?

    Dann wäre es vielleicht sinnvoll, eine Zeile außerhalb der Case-Anweisung zu programmieren, in der die Schrittmerker bei Umschaltung auf Hand gelöscht werden...

    Aja, und was meinst du mit zweiter Variable?
    LG
    spirit

  4. #54
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    Die zweite Variable ist sozusagen der Temporärspeicher des Schrittzählers und sollte somit vom gleichen Typ sein... Und ob die Anlage beim nächsten Schritt weitermach oder auf anfang gesetzt wird kommt auf die Anwendung an. Wie gesagt. Ist jetzt ganz allgemein gehalten... Beispiel:

    if Notaus==true then
    temp_Schritt=0
    Schrittzähler=0
    endif

    if Auto==true then
    Schrittzähler=temp_Schritt
    endif

    select Schrittzähler
    case 0
    if Startbedingung then
    temp_Schritt=1
    case 1
    temp_Schritt=2

    case 2
    temp_Schritt=3
    .
    .
    .
    end select

  5. #55
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    Zitat Zitat von spirit Beitrag anzeigen
    Hallo liebe Helferlein!

    Bin nun ein Stück weiter und hänge jetzt noch an folgenden zwei Punkten:


    1) Rücksetzen bei aktiver Schrittnummer

    2) Grundstellungsfahrt


    Zu 1)
    In einem Ausgabebaustein wird einer best. Schrittnummer ein Aktor zugewiesen. Das Ganze soll in FUP für Hand- u. Automatikbetrieb programmiert werden. Angenommen es ist Schritt7 aktiv und der Bediener drückt NotAus; muss dann hier irgendwie reagiert werden? Ich meine, dass der Aktor, der Schritt7 zugewiesen ist, dann nicht mehr angesteuert wird…


    Zu2)
    Ist es prinzipiell möglich, die GS-Fahrt auch mit in diesem Ausgabebaustein in FUP zu machen? Also z.B. Taster für GS-Fahrt gedrückt und alle Aktoren fahren in GS…

    Lieben Dank!
    Zu 1) Sieh Dir noch mal meinen Beitrag #18 an
    Meine Motivation läuft nackig mit einem Cocktail über eine Wiese.

  6. Folgender Benutzer sagt Danke zu Tigerente1974 für den nützlichen Beitrag:

    wolfi_by (31.07.2013)

  7. #56
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    Zitat Zitat von spirit Beitrag anzeigen
    Ok, bei NotAus würde man die Steuerspannung der SPS-Ausgänge mit abschalten; nicht aber bei einem Umschalten von Automatik- in Handbetrieb. Hier soll beispielsweise die SK einfach stehenbleiben; ähnlich wie bei NotAus. Ok, aber für diesen spez. Fall wäre es wohl aber auch kein Problem, wenn der Ausgang über die Case-Anweisung noch zugewiesen wäre... schlimmstenfalls würde halt dieser eine Aktor noch reagieren, oder?
    Das kann man noch ganz gut programmieren:

    Code:
    U #Automatik
    U #Schritt XY
    UN #Stoerung
    = Auto_Ventil_A
    
    U #Hand
    U #Taste_AB
    UN #Stoerung
    = #Hand_Ventil_A
    
    U #Auto_Ventil_A
    O #Hand_Ventil_A
    O #GS_Ventil_A
    = Ventil_A
    Allerdings finde ich es oft ziemlich kompliziert, wenn eine Schrittkette angehalten wurde und der Bediener darf die Situation durch Handbedienungen beeinflussen.
    Ggf. wird dann bei Umschalten in Automatik eine Bewegung ausgelöst, die in der neuen, veränderten Stellung nicht möglich ist oder zum Crash führen könnte.

    Einfacher ist es daher m.E. die Schrittkette abzulöschen und nach einer Handbedienung eine Grundstellungssequenz zu durchlaufen, ehe der Automatikbetrieb gestartet werden kann.
    Meine Motivation läuft nackig mit einem Cocktail über eine Wiese.

  8. #57
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    Zitat Zitat von spirit Beitrag anzeigen

    Wo würde man denn dann so eine GS-SK programmieren. Am Anfang der eigentlichen Schrittketten? Kann mir das irgendwie grad überhaupt nicht vorstellen. Was gibt man da als Startbedingungen vor - nur Taster GS drücken?
    Nach meiner Erfahrung ist das am besten in einer eigenen Schrittkette aufgehoben. Manche schreiben den Ablauf so, dass die Aktoren nur bei gedrückter GS-Taste aktiv sind. Oft muss der "GS-Taster" aber auch nur kurz betätigt werden. Hängt immer ein bisschen von der Anlage ab.

    Trotzdem solltest Du versuchen eigene Erfahrungen zu machen. Dabei lernt man sehr viel dazu, auch wenn man mal in die falsche Richtung losmarschiert ist.
    Meine Motivation läuft nackig mit einem Cocktail über eine Wiese.

  9. #58
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    Hallo Spirit,
    vielleicht noch einmal zu den Grundsätzen :
    eine "normale" Schrittkette steht, wenn sie "normal" durchlaufen wurde wieder so, dass sie bedenkenlos wieder gestartet werden könnte. Beispiel ein Handling nimmt ein Teil von Pos.1 und bringt es nach Pos.2. Wo hat es seine Grundstellung ? Nehmen wir an, die ist über Pos.1. Die Grundstellung wäre dann auch die Bedingung für einen neuen Start. Nun senkt das Handling, wenn unten dann greift es das Teil, wenn gegriffen hebt es, wenn oben fährt es nach Pos.2, wenn über Pos.2 dann senkt es wieder, (*) wenn unten dann öffnet der Greifer, wenn offen dann hebt der Greifer und wenn oben dann fährt es wieder zurück nach Pos.1.
    Ab da im Text, wo ich das (*) stehen habe ist es eigentlich schon die Grundstellungsfahrt. Dort würde ich einspringen, wenn ich in Grundstellung wollte.
    Jetzt könnte man diesen Ablauf mit ein paar Features würzen. Z.B. könnte man nach Verlassen des Initial- oder Ausgangsschrittes einen Timer starten. Ist Wert des Timers größer als xyz dann hat deine Schrittkette einen Timeout, den man melden könnte. Wechselts du nun die Betriebsart so kannst du davon ausgehen, dass die Schrittkette sehr wahrscheinlich nie fertig wird - du kannst diese Bedingung z.B. zum Löschen derselben hernehmen. Gleichzeitig könntest du die Tatsache, dass die Schrittkette nicht in Ausgangsstellung ist dafür gebrauchen, dass du erst gar keine Hand-Einzelfunktionen zuläßt.
    To be continued ...

    Im Grunde steht hier aber schon der Gedanke einer Struktur für solche Ablaufbausteine im Vordergrund.
    Wie sieht der Stand heute bei dir aus ?

    Gruß
    Larry

  10. #59
    Avatar von spirit
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    Zitat Zitat von Tigerente1974 Beitrag anzeigen
    Das kann man noch ganz gut programmieren:

    Code:
    U #Automatik
    U #Schritt XY
    UN #Stoerung
    = Auto_Ventil_A
    
    U #Hand
    U #Taste_AB
    UN #Stoerung
    = #Hand_Ventil_A
    
    U #Auto_Ventil_A
    O #Hand_Ventil_A
    O #GS_Ventil_A
    = Ventil_A
    Also irgendwie sitze ich hier auf der Leitung...

    Verstehe ich obigen Code richtig, dass das Ventil_A entweder über den Automatikbetrieb ("#Auto_Ventil_A") oder den Handbetrieb ("#Hand_Ventil_A") oder die Grundstellungsfahrt (#GS_Ventil_A) angesteuert werden kann? Falls dem so wäre, verstehe ich aber immer noch nicht, wodurch der Ausgang, also Ventil_A, rückgesetzt wird, wenn von Automatik auf Handbetrieb umgeschaltet wird?


    Zitat Zitat von Larry Laffer Beitrag anzeigen
    Hallo Spirit,
    vielleicht noch einmal zu den Grundsätzen :
    eine "normale" Schrittkette steht, wenn sie "normal" durchlaufen wurde wieder so, dass sie bedenkenlos wieder gestartet werden könnte. Beispiel ein Handling nimmt ein Teil von Pos.1 und bringt es nach Pos.2. Wo hat es seine Grundstellung ? Nehmen wir an, die ist über Pos.1. Die Grundstellung wäre dann auch die Bedingung für einen neuen Start. Nun senkt das Handling, wenn unten dann greift es das Teil, wenn gegriffen hebt es, wenn oben fährt es nach Pos.2, wenn über Pos.2 dann senkt es wieder, (*) wenn unten dann öffnet der Greifer, wenn offen dann hebt der Greifer und wenn oben dann fährt es wieder zurück nach Pos.1. Ab da im Text, wo ich das (*) stehen habe ist es eigentlich schon die Grundstellungsfahrt. Dort würde ich einspringen, wenn ich in Grundstellung wollte.

    Gruß
    Larry
    Ok, das verstehe ich soweit. Nur, mit der Grundstellungsfahrt - da hapert es noch. Würdest du, entspr. deiner Beschreibung, für eine Grundstellungsfahrt also ab (*) in die gleiche Schrittkette wie für den normalen Ablauf einspringen?

    Momentan habe ich die ganzen Startbedingungen für die einzelnen Schrittketten festgelegt, sowie die Schrittketten auf Papier aufgezeichnet, um dann die einzelnen Schritte besser ausprogrammieren zu können. Soweit ist es ok!

    - Bei NotAus soll die SK einfach stehen bleiben. Das gelingt mir dadurch, dass der Nachfolgeschritt nicht mehr erfüllt ist.
    - Beim Ausschalten der SK soll diese den Zyklus zu Ende machen und dann stehenbleiben. Das sollte klappen, indem ich das in die erste Startbedingung der Kette mit reinnehme.

    Problematisch noch:

    - Grundstellungsfahrt
    - Umschaltung von Automatik in Handbetrieb: Dann bleibt zwar die Kette stehen; aber wie schaffe ich es, dass der entspr. (aktive) Schrittmerker rückgesetzt wird? Wenn ich "Tigerente" richtig verstanden habe, dann sollte das doch sein Code machen...
    LG
    spirit

  11. #60
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    ... eigentlich ist das Beispiel von Tigerente doch ganz schön. Er arbeitet hier nicht mit S-R sondern mit = ... dadurch wird die Bedingung sofort aufgehoben.

    Wenn meiner Ausführungen :
    Ich bleibe mal bei dem schon genannten Beispiel ...
    S0 := Init
    S1 := Greifer senken
    S2 := Greifer schliessen
    S3 := Greifer heben
    S4 := Handling vorfahren
    S5 := Greifer senken
    S6 := Greifer öffnen
    S7 := Greifer heben
    S8 := Handling zurückfahren
    S9 := fertig

    Ich schreibe das jetzt mal in AWL hin - das geht mir schneller von der Hand :
    Code:
    U -S0
    U -alles OK
    U -Zyklus fahren
    S -S1
    R -S0
    
    U -S0
    U -alles OK
    U -Grundstellung fahren
    S -S6
    R -S0
    
    ... hier ist der restliche Ablauf
    
    U -S9
    UN -Zyklus fahren
    UN -Grundstellung fahren
    S -S0
    R -S9
    
    ... nun die Zuweisung, wie sie aussehen auch könnte
    
    U(
    O -S1
    O -S9
    O
    U -S0
    U -Hand Greifer senken
    )
    U -Steuerspannung Ein
    = -A Greifer senken
    Das Ganze ist jetzt aber mehr ein grobes Beispiel - aber so schon umsetzbar.
    Versuch dich mal, das in SCL zu coden ... (oder das von Tigerente) ...

    Gruß
    Larry

    Nachsatz:
    Die Schrittkette (ganz generell) vorher als Abfolge in Form eines Diagramms zu zeichnen mache ich grundsätzlich auch. Das erspart mir den einen oder anderen Fehler bei einer Inbetriebnahme. Außerdem ist auch im nachhinein (also nach längerer Zeit) immer noch schnell zu erkennen, was man sich bei einem Ablauf gedacht hat. Das setzt natürlich vorraus, dass der Ablaufplan und die SPS-Umsetzung deckungsgleich sind ...
    Geändert von Larry Laffer (31.07.2013 um 16:43 Uhr)

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