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Thema: Profibusverbindung von F-CPU auch gleich Profisafe

  1. #1
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    Ich grüße auch.

    Ich habe mal eine generelle Frage zur F-CPU und dem angeschlossenen Profibussystem. Ich bin beauftragt worden das Sicherheitskonzept einer bestehenden Anlage zu Reparieren/Erweitern. Da S7-Safety noch "relativ" neu ist, gibt es leichte Meinungsverschiedenheiten.

    eingebaut ist eine
    1x CPU 317F-2-DP mit E/A-Gruppen und F-E/F-A-Gruppen
    1x ET-200M (IM153-1)
    4x ET-200S mit F-Baugruppen (IM151-1 HF)
    2x DP/DP-Koppler
    6x FU MM440
    1x Janitzer UMG

    das die gelben E/A-Gruppen und die dazugehörigen Programmbausteine fehlersicher sind weiß ich.

    Ist jetzt auch das Profibussystem und die Kommunikation fehlersicher, also Profisafe? Da ich an den ET-Stationen auch F-Baugruppen habe.
    Vom logischen Gedanken, müsste es eigentlich schon sein. Vielleicht könnt ihr mir das sagen.

    mfg
    Kapo
    Zitieren Zitieren Profibusverbindung von F-CPU auch gleich Profisafe  

  2. #2
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    Hallo,
    ich habe gesehen, dass du 4 ET200S mit IM151-1-HF und F-Baugruppen aufgezählt hast. Die sind schon mal "sicher".
    Ganz generell gilt hier : Wenn du die F-DI's bzw. F-DO's projektieren kannst dann kannst du sie auch sicher betreiben.
    Das sagt jetzt allerdings nichts darüber aus, ob du mit der Wahl deiner Mittel und dem "wie" insgesamt richtig liegst - also deine Projektierung korrekt ist.

    Gruß
    Larry

  3. #3
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    Profisafe setzt auf den normalen Profibus/Profinet auf. Es wird jeweils an "beiden Seiten" überwacht ob die Kommunikation ok ist.

    Jedoch ist es mit "paar F-Module setzen und dann in nem gelben Baustein irgendwie zurechtprogrammieren" nicht getan. Das fängt vom Sicherheitskonzept an, geht über die Auswahl der Sensoren und Aktoren, die richtige Programmierung und hört bei der Dokumentation auf. Das ganze ist nicht gerade trivial und benötigt Erfahrung und Fachwissen.

  4. #4
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    Hallo,

    das Bussystem (egal ob Profibus, Profinet) ist nicht sicher. Safety verwendet das sogenannte Black Channel Prinzip:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Black_Channel


    Gruß Sebastian

  5. Folgender Benutzer sagt Danke zu Glasesba für den nützlichen Beitrag:

    kapo666 (05.08.2013)

  6. #5
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    @Glaseba:
    Ich weiß nicht, wass du hier jetzt sagen willst. Rein von der verwendeten Siemens-Hardware her ist das System erstmal sicher bzw. sorgt die Hardware für ihre eigene korrekte Funktion.
    Was wir nicht beurteilen können ist die Realisierung des F-Programms zum Einen und ob die Beschaltung der F-DI's / F-DO's dem Anspruch der Sicherheit für die Maschine genügt, an der sie betrieben wird - das ist ein Punkt für sich ...

    Gruß
    Larry

  7. #6
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    Zitat Zitat von Larry Laffer Beitrag anzeigen
    @Glaseba:
    Ich weiß nicht, wass du hier jetzt sagen willst. Rein von der verwendeten Siemens-Hardware her ist das System erstmal sicher bzw. sorgt die Hardware für ihre eigene korrekte Funktion.
    Was wir nicht beurteilen können ist die Realisierung des F-Programms zum Einen und ob die Beschaltung der F-DI's / F-DO's dem Anspruch der Sicherheit für die Maschine genügt, an der sie betrieben wird - das ist ein Punkt für sich ...

    Gruß
    Larry
    Die Frage von kapo 666 war ja:

    "Ist jetzt auch das Profibussystem und die Kommunikation fehlersicher, also Profisafe? Da ich an den ET-Stationen auch F-Baugruppen habe.
    Vom logischen Gedanken, müsste es eigentlich schon sein. Vielleicht könnt ihr mir das sagen. "

    Das die Kommunikation zwischen der Siemens SPS und der ET200S sicher ist (wenn entsprechend projektiert) wurde ja schon geschrieben. Ich wollte nur sagen das der Profibus/Profinet selbst nie sicher ist. War nur als zusätzliche Information zum Verständniss der Technik gedacht.
    Geändert von Glasesba (03.08.2013 um 21:51 Uhr)

  8. #7
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    Zitat Zitat von kapo666 Beitrag anzeigen
    Ich grüße auch.

    Ich habe mal eine generelle Frage zur F-CPU und dem angeschlossenen Profibussystem. Ich bin beauftragt worden das Sicherheitskonzept einer bestehenden Anlage zu Reparieren/Erweitern. Da S7-Safety noch "relativ" neu ist, gibt es leichte Meinungsverschiedenheiten.

    eingebaut ist eine
    1x CPU 317F-2-DP mit E/A-Gruppen und F-E/F-A-Gruppen
    1x ET-200M (IM153-1)
    4x ET-200S mit F-Baugruppen (IM151-1 HF)
    2x DP/DP-Koppler
    6x FU MM440
    1x Janitzer UMG

    das die gelben E/A-Gruppen und die dazugehörigen Programmbausteine fehlersicher sind weiß ich.

    Ist jetzt auch das Profibussystem und die Kommunikation fehlersicher, also Profisafe? Da ich an den ET-Stationen auch F-Baugruppen habe.
    Vom logischen Gedanken, müsste es eigentlich schon sein. Vielleicht könnt ihr mir das sagen.

    mfg
    Kapo
    an der Fragestellung erkenne ich, dass du dich selber noch nie mit Safety auf irgendeiner CPU auseinander gesetzt hast,
    deswegen geb ich dir jetzt ein paar Tipps:

    1. Wenn du das Sicherheitskonzept "reparieren" willst, gehe ich davon aus, dass du erstmal eines erstellen wirst. Das ist gut, dies brauchst du nämlich...
    2. Hardware: Nur weil Sicherheitsbausteine verbaut wurden, heißt das noch lange nicht, dass diese dem Sicherheitskonzept entsprechend ausgeführt wurden:
    Man nehme als Beispiel ein Not-Aus: er ist Zweikanalig verdrahtet? Heißt noch lange nicht ,dass er auch 2-Kanalig richtig ausgewertet wird -> HW-Konfig öffnen, schau die Konfiguration des Eingangsmodules an. (nur ein Beispiel, man kann noch viel mehr falsch machen)
    3. Software: Nur weil jemand etwas in einem Baustein programmiert der so lustig gelb ist, ist dieser nicht per se sicher.
    Beispiel: Mal wieder Not-Aus, Auswertung des Einganges (welcher mit 2v2 konfiguriert ist) über den Siemens Not-Aus Baustein, Ergebnis wird in einen Merker geschrieben.
    (waaaaaaas? Merker?? warum sieht der so lustig aus, und hat da nen zusätzliches Symbol vor dem Text? Es ist ein Merker aus dem normalen Programm, und damit eben nicht mehr sicher)
    lustig geht es weiter: diese Merker wird dann mit vielen anderen Merkern weiter verarbeitet, das Resultat: ein neuer Merker, dieser wird dann im Sicherheitsprogramm benutzt um die not-aus-schütze per Rückkanal-Überwachungsbaustein zu schalten...

    achja, dieses szenario gerade erst in einer anlage entdeckt...
    der kollege hatte wohl auch keine ahnung was er da so treibt...

    Anlage ist eine 1200T Presse mit 4 Robotern und Handling von 900° heissen Blechen,
    sowohl der Not-Aus als auch die Sicherheitstüren waren so ausgewertet...
    gruss Markus

  9. #8
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    Zitat Zitat von mnuesser Beitrag anzeigen
    achja, dieses szenario gerade erst in einer anlage entdeckt...
    der kollege hatte wohl auch keine ahnung was er da so treibt...

    Anlage ist eine 1200T Presse mit 4 Robotern und Handling von 900° heissen Blechen,
    sowohl der Not-Aus als auch die Sicherheitstüren waren so ausgewertet...
    Ich gehe davon aus dass du umgehend den Hauptschalter ausgeschaltet hast, mit schriftlicher Mitteilung an den Betriebsleiter dass diese Anlage nicht sicher ist.

  10. #9
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    Anlage stillgelegt und direkt geändert,
    waren zum glück nur 4 Std Änderungen... mussten die Jungs halt am WE produzieren um die Fehlteile
    rauszuholen...
    gruss Markus

  11. #10
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    Darf man wissen was du daraufhin genau geändert hast??

    Grüße Pico

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