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Thema: Seltsamer Defekt nach Blitzeinschlag

  1. #1
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    Hallo zusammen,

    wie das Thema schon sagt, habe ich Probleme mit der SPS nach dem heftigen Gewitter bei uns heute.

    Bei der Anlage handelt es sich um eine Biogasanlage, bei der eine SPS, bestehend aus einer Haupt CPU und 2 weitern Stationen über Profibus gekoppelt, verbaut ist.

    An einer dieser Stationen sind 2 Analoge Eingangsbaugruppen verbaut, die Eine verarbeitet Signale von Sensoren an der Biogasanlage, die Andere Signale von einem BHKW in 1,4 km Entfernung, verbunden über ein dementsprechend langes Erdkabel.

    Jetzt das eigentliche Problem, dass das Erdkabel als "Blitzfänger" fungiert, war mir nach einem vorrausgegangenem Gewitter, mit defekter Baugruppe schon klar, also habe ich heute an eben dieser Baugruppe, vor dem Gewitter die Steckleiste, also alle! Aderen, abgesteckt (zu diesem Zeitpunk war auch wirklich alles noch in Ordnung).

    Als ich aber vorhin nach dem Gewitter wieder anstecken wollte, ging trotzdem nichts mehr und auch die andere Baugruppe liefert keine Werte mehr!

    Den Defekt der nicht abgesteckten Baugruppe, könnte ich mir ja noch mit einem Blitzeinschlag an der Anlage erklären (war zwar bisher noch nie der Fall, seit 2007), aber wie den der abgesteckten Baugruppe???

    Wenn die Überspannung von der Bus-Verbindung der Station gekommen wäre, müssten doch alle Baugruppen defekt sein, oder?

    Die Station im Ganzen funktioniert noch, da ich von den Digitalen Ein-/ und Ausgangsbaugruppen noch korrekte Signale erhalte.

    Versuche, wie von Run in Stop schalten und wieder zurück, sowie die Hardwarekonfiguration neu aufspielen habe ich schon versucht, ohne Erfolg, beide Baugruppen sind höchstwahrscheinlich defekt.

    Kann mir hier jemand weiterhelfen, es wird sicher nicht das letzte Gewitter gewesen sein, Optokoppler fürs Erdkabel sind im übrgen schon bestellt.

    Danke schonmal vorab
    Zitieren Zitieren Seltsamer Defekt nach Blitzeinschlag  

  2. #2
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    Zitat Zitat von Chris48 Beitrag anzeigen
    Wenn die Überspannung von der Bus-Verbindung der Station gekommen wäre, müssten doch alle Baugruppen defekt sein, oder?
    Das ist das schöne an Blitzschlägen. Sie können alles kaputt machen, oder auch überhaupt nichts. Ueblicherweise machen sie aber einfach nur das kaputt an das man nie geglaubt hätte.

    Kann mir hier jemand weiterhelfen, es wird sicher nicht das letzte Gewitter gewesen sein, Optokoppler fürs Erdkabel sind im übrgen schon bestellt.
    Wieso nicht ein FO ET200s direkt bei den Sensoren anbringen? Dürfte das ganze sicherer und zuverlässiger machen.

    mfG René

  3. #3
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    Hallo Chris,

    Zitat Zitat von Chris48 Beitrag anzeigen
    ..Wenn die Überspannung von der Bus-Verbindung der Station gekommen wäre, müssten doch alle Baugruppen defekt sein, oder?..
    Analogbaugruppen sind erfahrungsgemäß schon etwas empfindlicher. 1,4km Profibus über Kupfer und quer Feld ist auch ohne Gewitter schon etwas sehr gewagt, LWL wäre die bessere Wahl gewesen. Wo soll der liebe Strom auch hin? Er kommt aus dem Nichts und schlägt an einem Punkt in die Erde ein. Das Erdpotenzial erhöht sich an diesem einen Punkt. Ausgleichsströme fließen. Ist ein fetter Potenzialausgleich pararell zum Buskabel verlegt? Ich würde zunächst als Sofortmaßnahme den Schirm des Buskabels auf beiden Seiten beim Schaltschrankeintritt großflächig erden, falls noch nicht geschehen.

    Was sind denn das für Optokoppler?


    Gruß, Onkel


    btw:
    Experten gibt's. Ich war gestern und heute an einer Anlage (ebenfalls Landwirtschaft), da hat man ein Profibuskabel in einer Abzweigdose mit Wago-Klemmen auf ein Telefon-Erdkabel geklemmt. Wie das Kabel verlegt ist und wie lang es ist, weiß keiner. Auf der anderen Seite kommt es wieder als Profibuskabel an. Die Übertragungsgeschwindigkeit ist auf 93,75kbit/s eingestellt. Die Abschlußwiderstände sind an beiden Enden offen. Wird einer der beiden geschlossen, geht der Bus auf Störung. An den Buseinstellungen wurde dermaßen gedreht dass mein aktuelles Step7 diese Einstellungen garnicht aktzeptiert. D.h. ich hätte bei Änderungen, die ich hätte machen müssen, den Urzustand nicht wieder herstellen können. Fazit - Arbeit eingestellt. Übertragen werden Impulse von S0-Schnittstellen, von denen vermutlich nicht alle am Busmaster ankommen. Das ist das eigentliche Problem.
    Es gibt viel mehr Leute, die freiwillig aufgeben, als solche, die echt scheitern.
    Henry Ford

  4. #4
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    Mess mal deine Erdungswiderstände und den Potentialausgleich.
    Der Schirm darf gerne mit 10qmm mit dem Potentialausgleich verbunden sein.
    Evtl. aber vielleicht auch nur einseitig ... sofern dann noch die Signalübertragung passt.
    Am besten suchst du dir eine Fachfirma für sowas.

    Gruß
    Dieter

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