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Thema: Störungsmeldungen projektieren! Frage...

  1. #11
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    Wie "empfindlich" Deine Laufzeitkontrolle ist/sein kann hängt ja vielleicht auch von der Anwendung ab.

    Es gibt Anwendungen, da muss ein Zylinder dem Anlagenzyklus folgen. Da würde ich die Laufzeitkontrolle in enge Grenzen fassen.
    Wartet die Anlage auf jeden Fall die Bewegung des Zylinders ab, würde ich die Grenze nicht zu knapp wählen. Sonst "riskierst" Du unnötige "false positives" - also Fehlermeldungen die gar nicht gewünscht sind, weil die Laufzeit der Bewegung nur geringfügig abweicht. Ca. die doppelte bis dreifache Laufzeit mach oft Sinn.
    Meine Motivation läuft nackig mit einem Cocktail über eine Wiese.

  2. #12
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    Zitat Zitat von Tigerente1974 Beitrag anzeigen
    Wie "empfindlich" Deine Laufzeitkontrolle ist/sein kann hängt ja vielleicht auch von der Anwendung ab.

    Es gibt Anwendungen, da muss ein Zylinder dem Anlagenzyklus folgen. Da würde ich die Laufzeitkontrolle in enge Grenzen fassen.
    Wartet die Anlage auf jeden Fall die Bewegung des Zylinders ab, würde ich die Grenze nicht zu knapp wählen. Sonst "riskierst" Du unnötige "false positives" - also Fehlermeldungen die gar nicht gewünscht sind, weil die Laufzeit der Bewegung nur geringfügig abweicht. Ca. die doppelte bis dreifache Laufzeit mach oft Sinn.
    Ja die Anlage wartet auf jeden Fall. Geht alles nur nacheinander. Aber doppelte bis sogar dreifache Laufzeit? Wie kommst du auf dreifach?

    Gruß Tommy

  3. #13
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    Es geht doch nur darum dem Bediener zu signalisieren, dass er eingreifen muss. Üblicherweise dauern Zylinderbewegungen weniger als 5 Sekunden.
    Bei einer Bewegung die 1s dauert würde ich eher 3s als Laufzeitkontrolle eintragen. Bei 3s dann 6s.

    Es kommt ja dann nicht so sehr darauf an, dass die Meldung vielleicht 1s später ausgegeben wird. Wohl aber darauf, dass die Anlage nicht permanent Störungen generiert, weil die Bewegung nur geringfügig verzögert wird.
    Meine Motivation läuft nackig mit einem Cocktail über eine Wiese.

  4. #14
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    Warnmeldungen setze ich ein um den Bediener auf etwas hinzuweisen, steht zb eine
    Antrieb auf einen Endschalter zeige ich das den Bediener als Gelbe Warnung an.
    Du kannst in diese Richtung nicht weiterfahren. Eine Warnung muß nicht Quittiert
    werden.

    Störmeldungen sind eigentlich Zustände die meines Erachtens Quittiert werden müssen
    und ein einfach weiter so vermeiden soll. Störmeldungen werden Rot angezeigt und müssen
    Quittiert werden, wie zb da auslösen eines MSS.

    Beides hat seines Daseinsberechtigung und sollte nicht zu sparsam eingesetzt werden, es
    kann so manchen Telefonanruf vom Kunden ersparen.

  5. #15
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    Zitat Zitat von Tigerente1974 Beitrag anzeigen
    Es geht doch nur darum dem Bediener zu signalisieren, dass er eingreifen muss. Üblicherweise dauern Zylinderbewegungen weniger als 5 Sekunden.
    Bei einer Bewegung die 1s dauert würde ich eher 3s als Laufzeitkontrolle eintragen. Bei 3s dann 6s.

    Es kommt ja dann nicht so sehr darauf an, dass die Meldung vielleicht 1s später ausgegeben wird. Wohl aber darauf, dass die Anlage nicht permanent Störungen generiert, weil die Bewegung nur geringfügig verzögert wird.
    okay, jetzt weiß ich wie's gemeint war und stimme dir zu.

    Gruß Tommy

  6. #16
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    Hallo,
    ich will auch mal meine Senf dazugeben :
    Normalerweise hält ja der Ablauf ( oder Schrittkette ) an wenn Zustände fehlen.
    Somit steht die Anlage und es kann eigentlich nichts passieren.
    Hat man mal eine Schwergängigkeit oder es war etwas im Weg und es läuft wieder ist alles gut.

    Hier kann man sich nun streiten ob man Quittieren will / muß oder nicht.

    Grundsätzlich fragen wir Zylinderbewegungen ( 5/2 ) so ab :

    Zeichnung1.png

    Mit der Störung lässt Du einen Timer laufen nach dessen Zeit dann die Meldung kommt und den Taktmerker
    viellcieht auch noch anhält.
    Hat man Zylinder mit extrem unterscheidlichen Laufzeiten gibts halt mehrere Timer.

    Bei 5/3 angesteuerten Zylinder muß man sich halt das zusammenstellen.

    Gruß olmuk

  7. #17
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    Zitat Zitat von olmuk Beitrag anzeigen
    Hallo,
    ich will auch mal meine Senf dazugeben :
    Normalerweise hält ja der Ablauf ( oder Schrittkette ) an wenn Zustände fehlen.
    Somit steht die Anlage und es kann eigentlich nichts passieren.
    Gruß olmuk
    Das ist der Fall ja!
    Dementprechend muss der Bediener sowieso die Schutztür öffnen und nachschauen wo dann natürlich eine hilfreiche Meldung am Panel die Suche beschleunigt. Ich hab mir sagen lassen, Zeit ist Geld...
    Warnungen machen bei mir wirklich keinen Sinn!

    Gruß Tommy

  8. #18
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    Es kommt noch eines hinzu : Du solltest Dir eine Strategie überlegen wie Du mit einer Störung umgehst. Die Anzeige und Quittierung ist eine Sache.
    Aber was ist mit unfertig montierten oder geprüften Teilen.
    Noch schlimmer : ein Rundtisch den ich leerfegten muss. Und wie komme ich an den Zustand zurück der mir die Störung erzeugt hat. Das sind die Aufwände an Software einer Maschine die es teuer machen und am besten von Anfang an bedacht sein sollten. Tritt das im Bereich der Abnahme oder sogar später in der Produktion auf, sind die Betreiber sauer und fordern " dann musste halt rücksetzen usw". Habe da leider viel Lehrgeld bezahlt, deswegen die Anmerkungen. Viele Maschinen werden mit Ein und Ausschalten wieder in Anfangszustände rückgesetzt und die Serviceleute müssen Hellseher Ausbildungen machen.
    Gruss olmuk

  9. #19
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    Hallo Tommy 843
    ich hab dir hier mal einen Baustein reingeschrieben der die Steuerspannung abfragt und mit ACK quittiert wird. Das ganze kann auch noch auf eine Horn geschaltet werden.


    FUNCTION_BLOCK "FB_BIN_FLT_1_DLY"
    TITLE =BINARY FAULT
    AUTHOR :
    FAMILY : CONTROL
    NAME : FLT_CTRL
    VERSION : 3.0


    VAR_INPUT
    IN : BOOL ; //BINARY SIGNAL; 0=FAULT
    RESTART : BOOL ; //RESTART BINARY SIGNAL
    HORN_OFF : BOOL ; //HORN OFF BUTTON
    CTRL_VLT : BOOL ; //CONTROL VOLTAGE IS OK
    TIM_DLY : INT ; //TIMER FOR DELAY BINARY INPUT SIGNAL
    END_VAR
    VAR_OUTPUT
    FLT : BOOL ; //FAULT
    HORN_ON : BOOL ; //HORN ON
    RDY_RST : BOOL ; //BINARY SIGNAL IS READY TO RESTART
    END_VAR
    VAR_IN_OUT
    BIN_FLT_1 : "UDT_BIN_FLT_1";
    END_VAR
    VAR
    TI_VAL_DLY : INT ; //TIMER VALUE FOR TIMER "TIM_DLY"
    IN_TI : BOOL ; //INPUT SIGNAL DELAYED
    END_VAR
    BEGIN
    NETWORK
    TITLE =COUNT UP TIMER FOR INPUT SIGNAL

    UN #IN;
    = L 0.0;
    U L 0.0;
    U "f_PULSE_1_SEC";
    U( ;
    L #TI_VAL_DLY;
    L #TIM_DLY;
    <I ;
    ) ;
    SPBNB _001;
    L #TI_VAL_DLY;
    L 1;
    +I ;
    T #TI_VAL_DLY;
    _001: NOP 0;
    U L 0.0;
    NOT ;
    SPBNB _002;
    L 0;
    T #TI_VAL_DLY;
    _002: NOP 0;
    U L 0.0;
    U( ;
    L #TI_VAL_DLY;
    L #TIM_DLY;
    >=I ;
    ) ;
    = #IN_TI;
    NETWORK
    TITLE =FAULT SIGNAL

    U( ;
    U #RESTART;
    U #BIN_FLT_1.RST_EN;
    O ;
    U #IN;
    UN #BIN_FLT_1.RST_EN;
    ) ;
    U #BIN_FLT_1.ACKN_FLAG;
    R #FLT;
    U #IN_TI;
    UN #IN;
    U #CTRL_VLT;
    S #FLT;
    NOP 0;
    NETWORK
    TITLE =HORN ON

    U #FLT;
    = L 0.0;
    U L 0.0;
    U( ;
    O #HORN_OFF;
    ON #BIN_FLT_1.HORN_EN;
    ) ;
    S #BIN_FLT_1.ACKN_FLAG;
    UN #FLT;
    R #BIN_FLT_1.ACKN_FLAG;
    NOP 0;
    U L 0.0;
    UN #BIN_FLT_1.ACKN_FLAG;
    = #HORN_ON;
    NETWORK
    TITLE =READY TO RESTART

    U #FLT;
    U #IN;
    U #BIN_FLT_1.ACKN_FLAG;
    U #BIN_FLT_1.RST_EN;
    = #RDY_RST;
    NETWORK
    TITLE =BINARY SIGNAL STATUS WITHOUT DELAY

    UN #IN;
    U #CTRL_VLT;
    = #BIN_FLT_1.STAT_WO_DLY;
    NETWORK
    TITLE =BINARY SIGNAL STATUS WITH DELAY

    U #IN_TI;
    U #CTRL_VLT;
    = #BIN_FLT_1.STAT_WITH_DLY;
    NETWORK
    TITLE =BINARY SIGNAL STATUS FAULT

    U #FLT;
    = #BIN_FLT_1.STAT_FLT;
    END_FUNCTION_BLOCK

  10. #20
    Tommy843 ist offline Erfahrener Benutzer
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    Oh, na da war jetzt aber jemand fleißig ...
    Ich weiß zwar nicht wie ich zu der Ehre komme, aber vielen Dank! Schade das es keine SCL-Quelle ist.

    Ich habe jetzt leider feststellen müssen, dass mein OP keine Skripte verarbeiten kann.
    Ich habe dass das letzte mal über eine Meldeanzeige gemacht wo ich aber nur den Zustand einer Variable überwacht hatte. Jetzt sind aber mindestens 2 Variablen für die Meldung verantwortlich. Leider fehlt mir gerade der entscheidende Denkanstoß für die Verwirklichung. Ich mein, das Signal für die Meldung bekomme ich locker hin, da würde ich ein kleines SCL Programm schreiben und mir für eine Meldung jeweils eine Variable ausgeben. Aber wie bekomme ich dann den Text aus dem Datenbaustein auf die Anzeige. Habe ich bisher so noch nicht gemacht. Hat jemand einen kleinen Anstoß für mich?

    Gruß
    Tommy

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