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Thema: Monostabile Zylinderansteuerung

  1. #1
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    Hallo,

    bin mir grad nicht ganz sicher, wie man/frau das am besten löst?

    Bisher hatte ich in einer Schrittkette immer bistabile Magnetventile anzusteuern. Jetzt sollen monostabile Ventile angesteuert werden.

    Wird z.B. ein monostabiles Ventil in Schritt 4 aktiviert, dann geht das doch nur über Setzen - ansonsten bleibt es ja nur solange aktiv, wie Schritt 4 aktiv ist. Oder ist es besser doch eine Zuweisung zu verwenden und alle Schritte aufzulisten, während denen das Ventil aktiviert sein soll?

    Oder geht das mittels einer Zuweisung noch einfacher?
    LG
    spirit
    Zitieren Zitieren Monostabile Zylinderansteuerung  

  2. #2
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    Sowas geht über Setze und Rücksetze.
    Lustig wird's aber bei Steuerung Ein / CPU-Neustart.
    Je nach Konstruktion der Anlage wird die Gefahr, dass es zu Schäden bei Neustart kommt, erheblich größer.
    Es kann hier sinnvoll sein einen eigenen Ausgabebaustein zu schreiben und dort entsprechende Anlaufroutinen und Verriegelungen zu programmieren.

    Gruß
    Dieter

  3. #3
    Avatar von spirit
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    Zitat Zitat von Blockmove Beitrag anzeigen
    Sowas geht über Setze und Rücksetze.
    Lustig wird's aber bei Steuerung Ein / CPU-Neustart.

    Gruß
    Dieter
    Danke schon mal Dieter,

    wobei man es aber doch auch über eine Zuweisung machen könnte:

    Code:
    O #Schritt_4
    O #Schritt_5
    O #Schritt_6
    = #Auto_Ventil_A
    Spricht da was dagegen?
    LG
    spirit

  4. #4
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    wüsste nicht was da gegen sprechen sollte, mache ich grundsätzlich so - aus den von Blockmove genannten gründen...

  5. #5
    Avatar von spirit
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    Zitat Zitat von Elektricks Beitrag anzeigen
    wüsste nicht was da gegen sprechen sollte, mache ich grundsätzlich so - aus den von Blockmove genannten gründen...
    Danke Elektricks!

    Naja, ist halt etwas mehr Schreibarbeit...
    LG
    spirit

  6. #6
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    Das mit dem S und R geht genauso gut - man muss nur, wie schon geschrieben, etwas Disziplin beim Erstellen der Schrittkette und der weiteren Dinge walten lassen. Lass dich nicht er-/verschrecken ...

    Gruß
    Larry

  7. #7
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    Zitat Zitat von spirit Beitrag anzeigen
    wobei man es aber doch auch über eine Zuweisung machen könnte:

    Code:
    O #Schritt_4
    O #Schritt_5
    O #Schritt_6
    = #Auto_Ventil_A
    Spricht da was dagegen?
    Klar geht das auch.
    Nur hat S/R den Vorteil, dass du übersichtlicher deine Verriegelungen für das Rückstellen des Ventils programmieren kannst.
    Aber wie bereits gesagt: Viele Wege führen nach Rom

    Gruß
    Dieter

  8. #8
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    Zitat Zitat von spirit Beitrag anzeigen
    Code:
    O #Schritt_4
    O #Schritt_5
    O #Schritt_6
    = #Auto_Ventil_A
    Ich empfehle Dir: bleibe bei dieser Variante.


    Der "ewige" Designstreit über die "richtige" Art der Schrittkette ...

    Vom Schalten (S/R) von Aktoren (-Merkern oder womöglich gar direkt der Ausgänge) im Code der Schritte halte ich gar nichts. In meinen Schrittketten sind nur die Weiterschaltbedingungen programmiert.

    Für jeden Aktor-Ausgang mache ich ein Zusammenfassungsnetzwerk und genau 1 Zuweisungsnetzwerk, vereinfacht etwa so:
    Code:
    O  Schritt4
    O  Schritt5
    O  Schritt6
    =  Auto_Ventil_A
    
    U(
    U  Auto_Ventil_A
    U  AUTO
    O
    U  Taster1
    U  HAND
    )
    UN Kollisionsgefahr
    U  Einschaltfreigabe
    =  Aktor
    Bei den Schrittketten, wo direkt im Schritt-Code per S/R Aktoren geschaltet werden, kann man nicht einfach in einen anderen Schritt springen. Bei jedem Sprung bzw. Schrittzusammenführung muß man extra dafür sorgen, daß die für den Schritt richtigen Aktoren ein- bzw. ausgeschaltet sind, was oft zu überflüssigen "Angst"-S/R-Orgien führt.
    Außerdem müssten bei jeder Ausgangs-Zuweisung höhere Schaltfreigaben erneut komplett verknüpft werden, was gerne zu unberechenbarem Verhalten der Anlage wegen versteckten Softwarefehlern führt.

    Bei den Schrittketten, wo das Schalten der Aktoren außerhalb der Schrittkette programmiert ist, hat man diese Probleme nicht bzw. muß die Freigaben nur einmal beachten.

    Harald
    Es ist immer wieder überraschend, wie etwas plötzlich funktioniert, sobald man alles richtig macht.

    FAQ: Linkliste SIMATIC-Kommunikation über Ethernet

  9. Folgender Benutzer sagt Danke zu PN/DP für den nützlichen Beitrag:

    Rudi (01.12.2013)

  10. #9
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    Du programmierst bestimmt mit S/R wegen Selbshaltung am End der Bewegung?
    Oder gibst Du nur im z.B. S4 den Schritt-Merker aus damit die Zylinder los fährt und gehst in den nächsten Schritt weiter?

    Wegen z.B. Selbsthaltung in der Endlage kann man sich die Selbsthaltung auch programmieren oder für die Ansteuerung ne keinen Ventil FC / FB machen ...

    Code:
    O  Schritt4
    O  Schritt5
    O  Schritt6
    =  Auto_Ventil_A
    
    U(
    U  Auto_Ventil_A
    U  AUTO
    O
    U  Taster1
    U  HAND
    O
    U Aktor
    U Enlage
    UN Ansteuerung_Gegenseite
    )
    UN Kollisionsgefahr
    U  Einschaltfreigabe
    =  Aktor

  11. #10
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    Zitat Zitat von PN/DP Beitrag anzeigen
    Vom Schalten (S/R) von Aktoren (-Merkern oder womöglich gar direkt der Ausgänge) im Code der Schritte halte ich gar nichts. In meinen Schrittketten sind nur die Weiterschaltbedingungen programmiert.
    Ähhh ... das auch die S-R-Variante so realisiert wird (außerhalb der Schrittkette in einem Sammelbereich - so a la "Aktionen zuweisen") hatte ich eigentlich voraus gesetzt ...

    Also so :
    Code:
    U(
    U(
    O  Schritt4
    O  Schritt8
    O  Schritt13
    )
    U  AUTO
    O
    U  Taster1
    U  HAND
    )
    UN Kollisionsgefahr
    U  Einschaltfreigabe
    S  Ventil
    
    U(
    U(
    O  Schritt6
    O  Schritt10
    O  Schritt14
    )
    U  AUTO
    O
    U  Taster2
    U  HAND
    )
    UN Kollisionsgefahr
    ON  Einschaltfreigabe
    R  Ventil
    Geändert von Larry Laffer (28.11.2013 um 09:42 Uhr)

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