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Thema: Befehlsausführungszeit bei CPU300er und CPU400er

  1. #21
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    SFC84 WRIT_DBL überträgt Datenbausteine auf die MMC-Karte der 300er,
    SFC83 READ_DBL liest diese wieder von der MMC in den Speicher

    SFC82 CREA_DBL erzeugt DB's im AG-Speicher

    damit kann man die Remanzenprobleme bei großen Datenbeständen umgehen

  2. #22
    SPS_79 ist offline Benutzer
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    Das habe ich mir auch schon angeschaut.
    Das Problem ist nur das ich viele DB's (so ca. 50 Stück) habe und viele verschieden Typen.
    Mit dem SFC 83,84 kann man bei einer CPU319 maximal 3 Aufträge gleichzeitig starten.
    Ich müsste also alle DB's nacheinander auf der MMC speichern oder auslesen.
    Würde glaube ich aber auch noch gehen.
    Das größte Problem sehe ich in den maximale Schreibzugriffen einer MMC -> Dies sind ca. 100000 Zugriffe.
    Gehe ich bei meiner Anwendung mal davon aus das täglich "nur" zweimal ein Typ gewechselt wird (laden und speichern der Daten von MMC), so komme ich relativ schnell auf die 100000 Zugriffe.
    -> 2x 50 DB's sichern = 100 Schreibzugriffe bedeutet ca.1000 Tage

    Oder habe ich da was ganz falsch verstanden?

  3. #23
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    Zitat Zitat von PN/DP Beitrag anzeigen
    Müssen die Daten denn alle gleichzeitig verfügbar sein?
    Ist das nicht auch über Rezepturen lösbar?
    Zitat Zitat von PN/DP Beitrag anzeigen
    ... vielleicht sollte er mal über das Design seines Programmes nachdenken.
    vielleicht doch noch einmal die Ratschläge von Harald überdenken
    - - -
    Wer als Werkzeug nur einen Hammer hat, sieht in jedem Problem einen Nagel.

  4. #24
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    Zitat Zitat von SPS_79 Beitrag anzeigen
    Das größte Problem sehe ich in den maximale Schreibzugriffen einer MMC -> Dies sind ca. 100000 Zugriffe.
    Gehe ich bei meiner Anwendung mal davon aus das täglich "nur" zweimal ein Typ gewechselt wird (laden und speichern der Daten von MMC), so komme ich relativ schnell auf die 100000 Zugriffe.
    -> 2x 50 DB's sichern = 100 Schreibzugriffe bedeutet ca.1000 Tage
    2x 50 DB's sichern sind nicht 100 Schreibzugriffe sondern nur 2x Schreiben des selben DB auf MMC --> 50.000 Tage
    Die 50 DB liegen nicht in der selben MMC-Speicherzelle - jede Speicherzelle kann 100.000 mal beschrieben werden.


    Wenn Deine Daten nicht zu geheim sind dann erzähl doch mal ein paar Details.
    Was das für Daten sind, wie die organisiert sind, was Du damit machst und wieso die sich ALLE mind. zweimal am Tag ändern und bei jedem Typwechsel gesichert werden müssen.

    In den 50 DB sind doch bestimmt sich häufig ändernde Daten und sich selten ändernde Daten bunt gemixt enthalten, womöglich enthält jeder DB "unveränderliche" quasi konstante Stammdaten (z.B. Artikelnummern oder Rezepturen) und auch noch einen Stückzähler und nur wegen dem Stückzähler muß dann der ganze DB dauernd gesichert werden? Wieviele Daten ändern sich tatsächlich?

    Ich würde versuchen, die Daten so auf DB aufzuteilen, daß die Stammdaten und die sich ändernden Daten getrennt in verschiedenen DB liegen. Dann die DB mit den sich ändernden Daten in den Remanenzspeicher legen (Retain) und die DB mit den Stammdaten (Non-Retain) nur bei Änderung per SFC84 auf die MMC sichern.

    Wenn man nur wüßte, was für Daten Du da speichern willst/sollst... Eventuell ist das Speichern oder gar Archivieren von Produktionsdaten in der SPS sowieso die falsche Lösung. Üblicherweise sind dafür Datenbanken auf PCs/Servern zuständig. SPS sind doch (noch) keine Massendaten-Verarbeitungsmaschinen.

    Harald
    Es ist immer wieder überraschend, wie etwas plötzlich funktioniert, sobald man alles richtig macht.

    FAQ: Linkliste SIMATIC-Kommunikation über Ethernet

  5. Folgender Benutzer sagt Danke zu PN/DP für den nützlichen Beitrag:

    ducati (03.12.2013)

  6. #25
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    Das größte Problem sehe ich in den maximale Schreibzugriffen einer MMC -> Dies sind ca. 100000 Zugriffe.
    Gehe ich bei meiner Anwendung mal davon aus das täglich "nur" zweimal ein Typ gewechselt wird (laden und speichern der Daten von MMC), so komme ich relativ schnell auf die 100000 Zugriffe.
    -> 2x 50 DB's sichern = 100 Schreibzugriffe bedeutet ca.1000 Tage
    Naja,
    1. Die Siemens MMC's sind glaub ich immer 16MB groß, egal was da von Siemens draufsteht, d.h. der Flashcontroller hat genügend freie Zellen um verteilt zu schreiben

    2. wirklich wichtige Daten wie Rezepturen würde ich nicht nur remanent im RAM speichern, das ist absolut sträflich. Es kommt immer wieder vor, dass die CPU's eienen Speicherfehler
    haben und einen Kalststart ausführen. Das bemerkt man nur, wenn plötzlich Daten fehlen, die CPU meldet das evtl. gar nicht und läuft korrekt wieder an. Vor kommt sowas nach
    Spannungsschwankungen (Gewitter oder Ländern mit schlechter Stromversorgung)

    3. Ich würde sagen geschrieben muss nur werden, wenn sich die Daten wirklich ändern, ansonsten reicht lesen. Das sollte Schreibzugriffe auf ein Minimum begrenzen und weit über
    den Lebenszeiten der MMC liegen. So kannst du ohne weiteres auch 1000 DB's verwalten.

    Ich würde für solche Anwendungen aber VIPA CPU's bevorzugen, da kann man auf jeden Fall 512MB standard FAT MMC stecken. Ebenfalls verfügen die VIPA CPUs noch über Filefunktionen, um direkt
    in Files auf die MMC zu schreiben. Vorteil dabei ist dann noch, dass man die MMC abziehen kann und die Daten mit jedem handelsüblichen Kartenleser auf den PC ziehen.

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