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Thema: Zugriff auf eine 1500er von andere 1500er ohne PUT/GET möglich?

  1. #1
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    Wie kann ich zwei 1500er SPS Daten aus symbolischen DBs austauschen lassen
    ohne PUT/GET zu aktivieren und meine DBs unoptimiert laufen zu lassen - geht das irgendwie?

    die HMIs brauchen ja auch nicht unbedingt die PUT/GET Freischaltung um Variablen lesen/schreiben zu können

    Ich habe dieses PDF gefunden: http://cache.automation.siemens.com/...S7-1500_de.pdf
    aber da wird ja auch PUT/GET freigeschaltet und der DB nichtsymbolisch betrieben
    Geändert von LowLevelMahn (03.12.2013 um 16:14 Uhr)
    Zitieren Zitieren Zugriff auf eine 1500er von andere 1500er ohne PUT/GET möglich?  

  2. #2
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    Bin mir nicht selber, da selbst noch nicht getestet, aber versuch mal "USEND", "URCV" und berichte dann mal
    Geändert von shutdown_TIA12 (03.12.2013 um 16:49 Uhr) Grund: Falsche Links entfernt

  3. #3
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    USEND/URCV verschickt ja auch nur Datenpakete - der Symbolbezug wird dabei mit meinem eigenen Code herstellt

    bei den HMIs kann man aber problemlos direkt mit den DBs arbeiten - mich würde es auch nicht stören
    die 1500er wie das HMI dafür zu projektieren - was mich stört ist nur das die HMIs es buildin können und
    alle andere Abnehmer (wie z.B. meine andere SPS) von Hand "programmiert" werden müssen das zu können - und dann
    noch eingeschränkt (nur mit Freischaltung und nicht-symbolisch)

    Ich verstehe nicht warum ein HMI mehr Feature bei der Kommunikation mit einer SPS bieten soll - als eine normale SPS
    wurde da einfach was vergessen?
    Geändert von LowLevelMahn (03.12.2013 um 17:01 Uhr)

  4. #4
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    Die offene Kommunikation geht auch mit optimierten (symbolisch adressierten) Datenbausteinen.
    Das Kompendium: CPU-CPU Kommunikation mit SIMATIC Controllern Seite 110 zeigt was geht.
    Das Beispiel mit TSEND/TRCV zeigt wie es geht.
    Das Funktionshandbuch: S7-1500 Kommunikation erklärt ausführlich.

    Harald
    Es ist immer wieder überraschend, wie etwas plötzlich funktioniert, sobald man alles richtig macht.

    FAQ: Linkliste SIMATIC-Kommunikation über Ethernet

  5. #5
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    Klar gehen die ganzen offenen Kommunikationen - aber ich muss mich doch bei allen um die Quelle und Ziel in meinem Code kümmern
    soweit ich das sehen gibt es nicht vergleichbares zu der Fähigkeit eines projektierten HMIs das man sich um das Mapping gar nicht kümmern muss - was mich verwundert

    Beispiel um aufzuzeigen wo mir Funktionalität fehlt die ein HMI scheinbar schon kann - eine SPS aber nicht

    du machst deinen symbolischen DB - mit 3 Variablen (a,b,c) und projektierst ein HMI das c = a+b macht

    jetzt willst du das HMI und die c = a+b Operation durch eine SPS Ersetzen (weil kommunikativ gesehen ist
    das HMI auch nur eine SPS mit anderer Programmierung/Fähigkeiten)

    da die SPS nach meinen bisherigen Kenntnissen kein SPS-Variablen-Mapping kann muss man jetzt mit
    PUT/GET, USEND/URECV oder andere offene (aber händisch) programmierte Varianten arbeiten - d.h. ich muss mein Programm anspassen
    damit die neu eingeführte SPS mit mir reden kann - für das HMI war das nicht nötig

    Warum ist das so? (und bitte nicht "Wegen Siemens", "Weil es so ist" oder "wegen dem TIA" als Antwort)
    Geändert von LowLevelMahn (03.12.2013 um 17:50 Uhr)

  6. #6
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    Musst doch bei der HMI eigentlich das selbe machen. nur wo anders.

    Bei HMI legst du die Variablen an und irgendwo musst du die Kommunikation parametrieren (von welcher SPS, . .)
    Bei der SPS legst du deinen DB an und parametrierst die Kommunikation (über Get, Recive, . . .)

    Ist doch eigentlich kein Unterschied. (muss eben nur an anderer Stelle gemacht werden)

    Hast du Variable mal in HMI / SPS kannst du damit machen was du willst (bzw das System kann)
    Elektrotechnik und Elektronik funktioniert mit Rauch (Beweis: Tritt Rauch aus, funktioniert auch das Bauteil nicht mehr)

  7. #7
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    Warum ist das so? (und bitte nicht "Wegen Siemens", "Weil es so ist" oder "wegen dem TIA" als Antwort)
    Ich fürchte die sind alle drei richtig. Ist wohl eher eine historische Angelegenheit, weil man den Mausschubsern von WinCC das immer schon so angeboten hat, muss es jetzt auch mit neuer Hardware gehen - und das einfach. Technisch gesehen spricht nichts dagegen, außer dass man sehr genau aufpassen sollte wer da wann auf welchen Daten rumpfuscht. (Bei Panels wohl weniger kritisch)

    Insbesondere weil sich die 1500er hier wie die 400 verhält und nicht an den Zykluskontrollpunkt gebunden ist:
    ● Bei der S7-400 uns S7-1500 werden im Gegensatz dazu die Kommunikationsdaten in
    Blöcken zu 462 Bytes nicht im Zykluskontrollpunkt, sondern in festen Zeitscheiben während
    des Programmzyklusses bearbeitet. Systemseitig wird die Konsistenz einer Variable
    garantiert.
    Auf diese Kommunikationsbereiche kann dann, z. B. von einem OP oder von
    einer OS, mit den "PUT (Seite 4407)" / "GET (Seite 4405)"-Anweisungen bzw. Lesen/
    Schreiben von Variablen konsistent zugegriffen werden.
    Auf gut Deutsch hast du keine Ahnung wo und wann ein Partner mit Put/Get reingreift und ob er dann auch einen gewollten Wert bekommt. Mag oft gut gehen, verursacht aber sehr interessante Probleme wenn nicht.

    PS: Am PUT/GET Aufruf lokal kann auch ein optimierter DB anliegen, nur der DB auf der Gegenseite muss Standard sein.

  8. #8
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    @winnman
    Bei der SPS legst du deinen DB an und parametrierst die Kommunikation (über Get, Recive, . . .)
    genau das machst du eben nicht beim HMI - dem HMI werden nur die gewünschte Variablen zugeordnet und ohne händische oder automatische Änderung
    in deinem Programm kann das HMI mit dir reden - was nicht der Fall ist wenn es eine SPS ist - dann musst du das alles selber programmieren

    @Pipboy

    Ich fürchte die sind alle drei richtig. Ist wohl eher eine historische Angelegenheit, weil man den Mausschubsern von WinCC das immer schon so angeboten hat, muss es jetzt auch mit neuer Hardware gehen - und das einfach. Technisch gesehen spricht nichts dagegen, außer dass man sehr genau aufpassen sollte wer da wann auf welchen Daten rumpfuscht. (Bei Panels wohl weniger kritisch)
    sowas dachte ich mir auch schon - sehr gute Erklärung: Aber trotzdem schade das die "Interprozess"-Kommunikation schon so früh - also immer sofort - in Kundenprogrammierhand gelegt wird
    Geändert von LowLevelMahn (04.12.2013 um 08:09 Uhr)

  9. #9
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    Zitat Zitat von Pipboy Beitrag anzeigen
    Insbesondere weil sich die 1500er hier wie die 400 verhält und nicht an den Zykluskontrollpunkt gebunden ist:
    ● Bei der S7-400 uns S7-1500 werden im Gegensatz dazu die Kommunikationsdaten in
    Blöcken zu 462 Bytes nicht im Zykluskontrollpunkt, sondern in festen Zeitscheiben während
    des Programmzyklusses bearbeitet. Systemseitig wird die Konsistenz einer Variable
    garantiert.
    Auf diese Kommunikationsbereiche kann dann, z. B. von einem OP oder von
    einer OS, mit den "PUT (Seite 4407)" / "GET (Seite 4405)"-Anweisungen bzw. Lesen/
    Schreiben von Variablen konsistent zugegriffen werden.
    Wo kommt das her? Bin schon langer auf der Suche nach Details zu den "Zeitscheiben" also wann genau wird bei der Kommunikation von WinCC(7.0) mit einer 300 (400) auf die DBs zugegriffen....

    Gruß.

  10. #10
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    Zitat Zitat von LowLevelMahn Beitrag anzeigen
    Klar gehen die ganzen offenen Kommunikationen - aber ich muss mich doch bei allen um die Quelle und Ziel in meinem Code kümmern
    soweit ich das sehen gibt es nicht vergleichbares zu der Fähigkeit eines projektierten HMIs das man sich um das Mapping gar nicht kümmern muss - was mich verwundert

    Beispiel um aufzuzeigen wo mir Funktionalität fehlt die ein HMI scheinbar schon kann - eine SPS aber nicht

    du machst deinen symbolischen DB - mit 3 Variablen (a,b,c) und projektierst ein HMI das c = a+b macht

    jetzt willst du das HMI und die c = a+b Operation durch eine SPS Ersetzen (weil kommunikativ gesehen ist
    das HMI auch nur eine SPS mit anderer Programmierung/Fähigkeiten)

    da die SPS nach meinen bisherigen Kenntnissen kein SPS-Variablen-Mapping kann muss man jetzt mit
    PUT/GET, USEND/URECV oder andere offene (aber händisch) programmierte Varianten arbeiten - d.h. ich muss mein Programm anspassen
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    Warum ist das so? (und bitte nicht "Wegen Siemens", "Weil es so ist" oder "wegen dem TIA" als Antwort)
    Bei CFC kannst Du AS-übergreifende Verschaltungen realisieren. Also einfach Bausteinanschlüssen aus verschiedenen CPUs per Mausklick miteinander verbinden. Nur leider gibt es da auch viele Einschränkungen. Wird denke ich auch eher selten benutzt.

    Ich persönlich hab bei der AS-AS-Kopplung lieber einen definierten DB zum Datenaustausch. Habs nicht so gern, das da jeder in meine Variablen beliebig schreiben lesen kann...

    Gruß.

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