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Thema: Ereignis-ID:16#39B1 Peripherie Zugriffsfehler bei Prozeßabbildaktualisierung der Eing

  1. #11
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    Zitat Zitat von bike Beitrag anzeigen
    Nicht wirklich.
    Das Aufregen bezahlt mir niemand.
    Aber die Hochsprachenprogrammierer sollten zulassen, dass nicht jeder in parent und child prozessen denkt.
    Das hat doch damit nix zu tun. Wen interessiert denn heute noch die Absolutadresse eines Datenpunkts? Die haben vernünftige Symbole zu kriegen und zwar im DB wo die Hardware hingemappt wird.

    Bei mir fängt z.B. die Schrankinterne und Blindschaltbildinterne Verdrahtung alles in den ersten Bytes der HW an. Wenn noch was frei ist bleibt dass so. andere Schaltschränke oder Meldungen werden gefälligst über Bit/Byte 100.0 abgelegt, falls für Interne Zwecke mehr Datenpunkte benötigt werden können 8DE Karten, schnell gegen 16er oder 32 oder 64er getauscht werden ohne alles schieben zu müssen.

    Schlussendlich kommt dass aber alles in einen DB und im Programm wird außer die Kopiererei auf den DB von überhaupt nirgends auf Peripherieadressen zugegriffen.

    Wozu sollte man also alles irgendwie der Reihe nach aufgleisen und Gaps vermeiden? Ich sehe da überhaupt keinen Vorteil.

    mfG René

  2. #12
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    Zitat Zitat von vollmi Beitrag anzeigen
    Das hat doch damit nix zu tun. Wen interessiert denn heute noch die Absolutadresse eines Datenpunkts? Die haben vernünftige Symbole zu kriegen und zwar im DB wo die Hardware hingemappt wird.

    Bei mir fängt z.B. die Schrankinterne und Blindschaltbildinterne Verdrahtung alles in den ersten Bytes der HW an. Wenn noch was frei ist bleibt dass so. andere Schaltschränke oder Meldungen werden gefälligst über Bit/Byte 100.0 abgelegt, falls für Interne Zwecke mehr Datenpunkte benötigt werden können 8DE Karten, schnell gegen 16er oder 32 oder 64er getauscht werden ohne alles schieben zu müssen.

    Schlussendlich kommt dass aber alles in einen DB und im Programm wird außer die Kopiererei auf den DB von überhaupt nirgends auf Peripherieadressen zugegriffen.

    Wozu sollte man also alles irgendwie der Reihe nach aufgleisen und Gaps vermeiden? Ich sehe da überhaupt keinen Vorteil.

    mfG René
    Da beginnt das Verständnisproblem.
    Für dich ist dieses und für Andere das andere Symbol logisch und zu zuordnen.
    Was macht ein Kunde bzw dessen Instandhalter, wenn sie die ach so logischen klaren Symbole nicht verstehen?
    Eine Zahl ist immer und überall eindeutig und wem tut es weh, einfach auch bei den absolut Adressen eine nachvollziehbare Logik zu verwenden?
    Mir ist es völlig Wurst, was und wie parametriert bzw programmiert wird, denn Programmieren ist mein Beruf.
    Doch ich sehe es bei den Kunden mit welchen Problemen die sich abmühen müssen.

    Schön wäre es, wenn ich jeden Müll bauen und, das Wichtigste, verkaufen kann.
    Aber wir haben vermutlich die falschen Kunden.


    bike
    "Any fool can write code that a computer can understand.
    Good programmers write code that humans can understand."
    --Martin Fowler

  3. Folgender Benutzer sagt Danke zu bike für den nützlichen Beitrag:

    PN/DP (04.03.2014)

  4. #13
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    Zitat Zitat von vollmi Beitrag anzeigen
    Wen interessiert denn heute noch die Absolutadresse eines Datenpunkts?
    [...]
    Wozu sollte man also alles irgendwie der Reihe nach aufgleisen und Gaps vermeiden? Ich sehe da überhaupt keinen Vorteil.
    Den Elektriker/Instandhalter, der bei unterbrochener Produktion schnell Fehler finden soll, den interessieren die absoluten EA-Adressen. Und wenn die Baugruppen-Beschriftungen nicht (mehr) vorhanden sind, dann muß er die Adressen baugruppenübergreifend abzählen können. Was bei der fantasievollen Adressvergabe im Bild #1 nur sehr schwer und zeitaufwendig möglich ist.

    Was sollen denn z.B. diese 2-Byte-Lücken und Adresssprünge im zentralen Rack:
    Code:
    Steckplatz  E-Adresse  A-Adresse
    
    12   DI32     20..23
    13   DI32     24..27
    --- Lücke --- 28..29
    14   DI32     30..33
    15   DO32              20..23
    Das war wohl ein Projektant, der nur 8 Finger hat?

    Das hat übrigens nichts mit "alten S5 Absolutadressierern" zu tun, sondern mit vermeidbaren Verzögerungen bei der Störungssuche. Eine EA-Adresse E12.3 ist nunmal viel einfacher zu merken und zu finden als Rack + Steckplatz + Klemmennummer.

    PS: Schreibt Ihr nur noch Symbole in den Schaltplan statt EA-Adressen und Klemmennummern?

    Harald
    Es ist immer wieder überraschend, wie etwas plötzlich funktioniert, sobald man alles richtig macht.

    FAQ: Linkliste SIMATIC-Kommunikation über Ethernet

  5. Folgende 2 Benutzer sagen Danke zu PN/DP für den nützlichen Beitrag:

    bike (04.03.2014),ducati (06.03.2014)

  6. #14
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    War ich heute zu schnell oder Harald zu langsam?

    Genau um dieses Thema geht es.


    bike
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  7. #15
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    Zitat Zitat von PN/DP Beitrag anzeigen
    PS: Schreibt Ihr nur noch Symbole in den Schaltplan statt EA-Adressen und Klemmennummern?
    Die zwei Byte Lücken sind zwar unschön. Aber stören würden sie mich nicht.

    Im Schaltplan tauchen keine EA Adressen auf, da sind nur Baugruppe.Klemmennummer. Die EA Adressen ergeben sich dann durch die Stelle im DB wo die hingemappt werden. und die Symbole sollen sich durch das Objekt ergeben.

    Mein Endziel ist dann eigentlich, dass der Programmierer die Absolutadresse garnicht mehr mitkriegt. Der Weg vom HW Eingang bis zum Datenpunkt im DB soll komplett aus der aus Excel exportierten Quelle ergeben.

    mfG René

  8. #16
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    Zitat Zitat von vollmi Beitrag anzeigen
    Mein Endziel ist dann eigentlich, dass der Programmierer die Absolutadresse garnicht mehr mitkriegt. Der Weg vom HW Eingang bis zum Datenpunkt im DB soll komplett aus der aus Excel exportierten Quelle ergeben.
    Das hatten wir doch schon.
    Es gibt inzwischen so viele "Tools" die das machen.
    Wir waren schon so weit, dass das PLC Programm aus einer Excel Tabelle, in der die Abläufe definiert waren, geniert wurde.
    Doch wir haben es wieder verworfen, das Programm war leider nicht les- und auch nicht wartbar.

    Der Hardwareplan und das Programm ist für den Kunden und muss klar und verständlich sein.
    Ein Eingang heißt bei uns z.B. :
    E 0.0 E_NOT_AUS_IO Rückmeldung Notaus quittiert.
    So wie du es schilderst ist das Programmieren nur noch Selbstzweck, wie soll ein Instandhalter einen Fehler finden?


    bike

    P.S: deshalb habe ich das auch in meiner Signatur so stehen
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  9. #17
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    Wo ist bei so einem Code die Fehlersuche schwer?
    Code:
          UN    "R1S6P3"      =     "DB MMI USV".bSA_UB1
          U     "R1S6P4"
          =     "DB MMI USV".bSA_BAT
          UN    "R1S6P5"
          =     "DB MMI USV".bSA_AUT
          UN    "R1S6P6"
          =     "DB MMI USV".bSA_RED_BAK
    Und wer nennt das oben Programmieren? 2000 Solcher Zeilen kann Excel viel übersichtlicher verwalten und exportieren. Da findet das Programmieren halt erstmal im Excel statt, indem man die Objekte generiert, die NC/NO Invertierungen einträgt etc.

    Wo soll man denn da Fehler suchen? Wenn ein Sicherungsautomat auslöst weiss man ja auf welchem Modul (Hier Rack 1 Slot 6 Pin 3) das Signal ankommen sollte. Also schaut man erstmal aufs Modul nach Schema. Programmieren tut man dann die Funktionen. Aber da muss auch keiner die Hardwareadresse wissen, wozu auch den Hardwarepin dem richtigen DB mit dem Richtigen Symbol hat Excel bestimmt richtig zugewiesen.

    Diese Zeilen zu tippen sind für einen Programmierer doch keine Herausforderung welche die Bezeichnung Programmieren verdient, die sind einfach nur Zeitaufwendig.

    mfG René

  10. #18
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    Zitat Zitat von vollmi Beitrag anzeigen
    Diese Zeilen zu tippen sind für einen Programmierer doch keine Herausforderung welche die Bezeichnung Programmieren verdient, die sind einfach nur Zeitaufwendig.
    Programmierer ist das eine.
    Doch scheinbar verstehst du nicht, dass ich aus Sicht der Instandhaltung das anschaue.

    Jeder "Programmierer" findet seine Symbolik und sein Programmierstil als toll und einfach und für jeden verständlich.
    Doch ist das wirklich so?
    Wenn 10 verschiedene Lieferanten seine tollen? Programme abliefert, wer denkt an die Leute, die damit leben müssen?

    Nix für ungut.


    bike
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  11. Folgender Benutzer sagt Danke zu bike für den nützlichen Beitrag:

    winnman (07.03.2014)

  12. #19
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    Ich muss da bike schon in vielem recht geben. Aber den Wunsch von vollmi, die EA-Jongliererei zu automatisieren kann man aber auch verstehen. Viele große Firmen haben sich solch ein Tool gebaut, und erzeugen aus der schaltplan-IO-Liste schonmal ein Grundprogramm für die SPS in unterschiedlichem Umfang. Nur ist es wirklich so, dass bei späteren Änderungen alle wies Schwein ins Uhrwerk schauen, weil sie mit dem Tool nicht umgehen können, oder es nicht haben. Dann wird doch wieder von Hand Änderungen ins Programm geschrieben, die dann aber in der "Original-Excel-Tabelle" fehlen...

    Interessant ist, dass genau diese Funktionalität in PCS7 enthalten ist. Da gibt's sogar verschiedenen Ausbaustufen IE-Assistent - Advanced Engineering - COMOS. Trotzdem nutzen das auch dort nur die wenigsten, in aller Regel werden die EAs händisch im CFC-Plan eingefügt, evtl. vielleicht noch in der Prozessobjektsicht... Der Grund: es ist für die meisten zu kompliziert und spätestens wenn der erste Instandhalter dran war, ist's vorbei mit den Tools... leider, wie ich finde.

    Zum Thema Symbolik: auch sehr interessant in der Praxis ist es manchmal garnicht so einfach, die Symbolik ordentlich zu vergeben, da für den Programmierer am Anfang die Bedeutung aller EAs garnicht so klar ist. Das ergibt sich im Läufe der Programmierung durch Rückfragen, Schaltplan lesen, Feldgerätedoku lesen etc...

    Also ich find die Tools gut nur die Anwendung setzt viel Disziplin bei allen Beteiligten voraus.

    Gruß.

  13. #20
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    Hallo zusammen,

    ich habe nun ein Ähnliches Problem.

    Die ETs habe ich untereinander schon getauscht, DI Karte getauscht, Stecker getauscht, Busklotz getauscht.
    IP Adresse geändert, Name neu zugewiesen.

    Was kann es noch sein?
    Alle anderen Baugruppen laufen.

    Unbenannt_1.png
    Unbenannt_2.jpg
    Unbenannt_3.jpg

    Unbenannt_5.png



    Und bei mir war es am Ende der Port auf dem Switch.
    Geändert von Steve38 (04.03.2016 um 18:06 Uhr)

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