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Thema: Fördersystem Platzverfolgung

  1. #1
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    Hallo,

    Ich möchte eine Platzverfolgung für eine S7-1500 mit dem TIA-Portal V13 Programmieren.

    Grundsätzlich habe ich mir gedacht, dass ich dies nicht über eine FIFO lösen möchte bzw. ich denke nicht, dass es sich so einfach lösen lässt, denn dem Fördersystem werden aus X Maschinen und einer Handaufgabe Objekte in zufälligen Zeitabständen zugebracht und je nach Objekt sind verschiedenen Ausförderpositionen vorhanden. Kurz gesagt auf diesem Band laufen viele unterschiedliche Objekte, die mit einem Datensatz versehen sind und ein bestimmtes Ziel erreichen sollen. (Bsp. Datensatz: Barcode, Gewicht, Ziel…)

    Nun kam mir die Idee den Objekten zusätzlich eine "Adresse" (Koordinaten) zuzuweisen, diese soll aus der Absoluten Position in der Halle bestehen. (Bsp. X=17m, Y=20m) Dies dürfte ja kein großes Problem darstellen, da von den Bändern die Geschwindigkeit ständig abgefragt wird, der mathematische Aufwand sollte für die SPS also auf jeden Fall zu bewältigen sein. Für die Genauigkeit ist ±1m vollkommen ausreichend, da an den entscheidenden Stellen sensorisch abgefragt wird ob ein Objekt vorhanden ist und dann wird das Objekt in der direkten Umgebung mit einer genauen Positionsangabe versehen. Es geht mir lediglich um den Datensatz, der virtuell mit dem Objekt reist.

    Es geht hier im Prinzip nur um Kosteneinsparung. Denn man könnte ja auch vor den entscheidenden Stellen wieder den Barcode lesen lassen, nur dies treibt die Projektkosten exorbitant in die Höhe.

    Ich möchte von euch nur kurz wissen ob das so funktionieren könnte über die Details kann ich jetzt noch nicht viel sagen.

    Mit freundlichen Grüßen,

    Andreas
    Geändert von Rosenberger (07.04.2014 um 14:33 Uhr)
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  2. #2
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    Hallo ich habe so etwas in der Art schon mal mit RFID Chips gelöst die Dinger gibt es fasst umsonst und das Lesegerät hält sich auch in grenzen.

  3. #3
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    Hallo,

    Wetzelaer schon mal danke für deine schnelle Antwort. Das sollte ich vll noch dazu sagen, es kann kein anderes Erkennungsmerkmal am Objekt angebracht werden, denn der Barcode ist von den Endkunden leider so gewünscht und das Objekt ist nicht verpackt, also könnte man diesen nicht einfach in die Verpackung schmuggeln, ich persönlich würde liebend gerne RFID einsetzen

    MfG

  4. #4
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    Hallo,
    es kommt sicher ein bißchen auf den Aufwand an, den du treiben mußt (was soll alles an dem Bauteil gespeichert werden).
    Aber vom Grundsatz her kannst du diese Daten auch genausogut in der SPS speichern und den Datensatz immer über den Barcode wiederfinden (Voraussetzung hier ist natürlich, dass es denselben Barcode, also mit gleichem Inhalt, nur einmal gibt).

    Gruß
    Larry

  5. #5
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    Grundsätzlich läßt sich sowas auch rein CPU-"intern" programmieren, doch egal wie "intelligent" das programmiert ist, kommt es praktisch doch immer vor, daß am Anfang erfasste Objekte nicht am Ziel ankommen (manuell entfernt, Mechanik-Probleme, Druckluft-Probleme, Sensorfehler, Stromausfälle, ...) Um das interne Abbild mit der Wirklichkeit in Übereinstimmung zu bringen, muß dann in aller Regel die Anlage leergefahren werden. Du schreibst ja selbst, daß Du es nicht über FIFO oder so lösen möchtest, es scheint also keine 100% sichere Lösung zu geben, welche ohne Scannen einer eindeutigen Objekt-ID auskommt.

    Wie teuer wird es, wenn das System öfters durcheinanderkommt?
    Fahren die Objekte vielleicht auf Objektträgern, welche man identifizieren könnte?

    Harald
    Es ist immer wieder überraschend, wie etwas plötzlich funktioniert, sobald man alles richtig macht.

    FAQ: Linkliste SIMATIC-Kommunikation über Ethernet

  6. #6
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    Hallo,

    Hm... eure Einwände sind berechtigt.

    Also jedes Objekt (es handelt sich um Autoreifen, deswegen die Vorgabe mit dem Barcode) hat einen garantiert einzigartigen Barcode. Manuelles Entfernen der Reifen ist nicht vorgesehen und in der Reihenfolge kann auch nicht vertauscht werden, da das Band "geschlossen" ist (es können seitlich keine Reifen vom Band fallen). Es können nur an einer Stelle Reifen manuell aufgegeben werde und eben an den X Maschinen. Aus diesen möchte ich den Barcode übernehmen. Mit diesem Barcode kann man mit einer vorhandenen Datenbank die erforderlichen Daten zu dem Reifen auslesen.

    Ich werde mir in den nächsten paar Tagen das Konzept noch einmal gründlich überlegen. Ich danke euch schon einmal für die Gedanken und werde mich mit Sicherheit nochmal zu Wort melden.

    Nachtrag: Es wird hier auch nach neuen Konzepten gesucht die individuell und mit wenig Aufwand an jede Halle angepasst werden können. Denn die Informationsflut wächst durch die Modernisierung im Werk, Angleichung anderer Werke, hohe Qualitätsanforderungen, wachsende Automation und einer beachtlichen Produktpalette (obwohl es ja alles "nur" runde Gummi Dinger sind) gerade extrem schnell.

    MfG,
    Andreas
    Geändert von Rosenberger (08.04.2014 um 14:45 Uhr)

  7. #7
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    Hallo,
    wenn es Anlagen-übergreifend arbeiten soll dann müßten die Daten des jeweiligen Reifens zentral gespeichert werden und auch abgerufen werden können. Das ist vom Grundsatz her sicherlich machbar - hier ist aber ein gut aufgehängtes Konzept mehr als wichtig.
    Von wievielen Daten zu dem Produkt sprechen wir denn eigentlich ?
    Zu was für einem System im Hintergrund der SPS tendierst du ?

    Gruß
    Larry

  8. #8
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    Hallo,

    Das System im Hintergrund besteht schon und wird von einer externen Firma gepflegt. Ich benötige nicht viele Daten, eigendlich nur den Barcode (aus den Maschinen auslesbar) und dann muss man nur noch Ist- und Sollgewicht, das Ziel und wie erfragt dann die Position im Raum hinzufügen. Also der Datensatz pro Reifen ist überschaubar.

    Mit dem Barcode bekomme ich alle relevanten Daten in der gewünschten Form geliefert in der Förderstrecke kommt nur noch das Istgewicht hinzu.

    MfG,
    Andreas
    Geändert von Rosenberger (08.04.2014 um 13:18 Uhr)

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