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Thema: Warnungen nach Migration

  1. #11
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    Zitat Zitat von Draco Malfoy Beitrag anzeigen
    Habe mal ein Paar FBs von STEP 7 v5.5 nach TIA migriert. Habe in einem FB haufenweise Warnungen
    Soll ich mir jetzt angesichts dieser Warnungen jetzt Sorgen machen oder meckert hier das TIA Portal wegen Nichtigkeiten.
    Zitat Zitat von Draco Malfoy Beitrag anzeigen
    Also jetzt nochmal für mich: muss ich in diesem konkreten Fall was machen oder nicht ? Wie gesagt, in den 300er Steuerungen ist bisher alles prima gelaufen und wurden auch keine Warnungen generiert. Jetzt live in der 1500 zu testen habe ich leider keine Möglichkeit.
    Zitat Zitat von Draco Malfoy Beitrag anzeigen
    Also ich habe die Bausteine von einem Kollegen übernommen, und habe keine Möglichkeit den 49-Seitigen AWL Code mal so eben neu zu schreiben. Wie komme ich denn am Schnellsten zu dem Ergebnis
    Wer hat Dir denn versprochen, dass so ne Migration mal eben, ohne Probleme, ohne zu testen, am schnellsten gemacht ist? Also wenn die Maschine ordentlich laufen soll, dann teste den Code, oder schreib ihn neu. Es gibt so viele Schweinereien, welche auch mit ner 300 in Step7 AWL gemacht sein könnten, da kann man per se nicht davon ausgehen, dass ohne Test alles auf ner 1500 läuft!

    Zu Empfehlung, den Code für ne 1500 optimiert in SCL neu zu schreiben, wurde ja schon weiter oben einiges geschrieben.

    Gruß.

  2. #12
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    .
    Der TE hat offenbar keine Erfahrung in AWL, ob er diese in SCL hat, ist auch noch fraglich.

    Selbst der S5 --> S7 Konverter hat einiges an Warnungen ausgespuckt und es lief trotzdem !
    Selbst die indirekten Aufrufe wurden dort richtig migriert.

    Bei den Fehlermeldungen musste man schon genauer hinschauen, das betraf aber meistens nur
    S5-spezifische Befehle oder Aufrufe von FB´s, die es in S7 nicht mehr gibt.
    Da gab es aber stets ein Migrationsprotokoll, das genau auf die fehlerhafte Zeile hinwies.

    Ich schliesse mich also erstmal dem Beitrag#8 von René an.


    @TE
    Schau auf deine Fehlermeldungen und versuche, den Fehler in den betreffenden Zeilen
    auszumerzen.
    Probiere, dein migriertes (und korrigiertes) Programm zu testen.

    Du hast dein Mengengerüst (E/A/Bus/Baugruppen) nicht genannt, schlimmstenfalls kannst
    du eine Parallelinstallation machen.
    Damit kannst du von der 1500 schnell auf die 300 umschalten, wenn es eine kritische Anlage
    ist und du dir keinen längeren Ausfall leisten kannst.

    Allerdings musst du schon selbst den einen gegen den anderen Aufwand abwägen.
    kind regards
    SoftMachine

  3. #13
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    Zitat Zitat von SoftMachine Beitrag anzeigen
    @TE
    Schau auf deine Fehlermeldungen und versuche, den Fehler in den betreffenden Zeilen
    auszumerzen.
    Probiere, dein migriertes (und korrigiertes) Programm zu testen.

    Du hast dein Mengengerüst (E/A/Bus/Baugruppen) nicht genannt, schlimmstenfalls kannst
    du eine Parallelinstallation machen.
    Damit kannst du von der 1500 schnell auf die 300 umschalten, wenn es eine kritische Anlage
    ist und du dir keinen längeren Ausfall leisten kannst.

    Allerdings musst du schon selbst den einen gegen den anderen Aufwand abwägen.
    Danke für den Tipp. Ja, das mit dem längeren Ausfall ist so ne Sache. Ich habe da maximal 1 Tag Zeit an der Anlage, meinstens reicht es nur zum Draufspielen und feintunen.
    Also die Fehler wo er gemeckert hat waren einmal mit dem VKE und Resetten (scheint ja mit dem Befehl "SET" davor zu beheben zu sein ?) und dann waren noch Probleme im Datentyp bei der Verwendung von SFB 53. Der alte SFB 53 arbeitet mit INT Werten, während der neue an einigen Stellen scheinbar nur UINT akzeptiert. Hier hätte ich allerdings ne Frage: Ich kann zwar den Datentyp der Variable von INT auf UINT ändern, aber im Code werden ja Konstanten je nach SPB in diese Variable geladen. Eine Abfolge L 256 - T #Adresse ergbibt aber doch nicht dasselbe Ergebnis, abhängig davon ob #Adresse jetzt nun INT oder UINT ist ? Die Laden - Transferieren Routine tut doch nur Bits durch die Gegend schieben, ohne Rücksicht auf Vorzeichen ? Oder nicht ?

  4. #14
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    .
    Nun, ich bin jetzt nicht unbedingt der TIA-Verfechter, aber grundsätzlich sehe ich es wie folgt:


    Ein SET erzwingt das VKE unbedingt, aber es kann vom Programmablauf auch mal eine "0" erforderlich sein.
    Da musst du versuchen, es genauer zu ergründen, leider.

    Beim SFB53 kannst du dir die INT-Werte vor dem Aufruf in eine UINT-Variable umkopieren, eben mit
    L xxx T yyy.
    Und ein "negativer" Datentyp (beim Vorzeichen) ist mir neu.

    Und wenn dir ein Tag an der Anlage nur zum "Draufspielen" reicht, mach´doch eine stationäre
    Parallelinstallation fest installiert im Schaltschrank für eine schnelle Umschaltung: eine CPU aus,
    die andere an und abends wieder zurück.
    kind regards
    SoftMachine

  5. #15
    Avatar von Draco Malfoy
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    Zitat Zitat von SoftMachine Beitrag anzeigen
    .
    Ein SET erzwingt das VKE unbedingt, aber es kann vom Programmablauf auch mal eine "0" erforderlich sein.
    Da musst du versuchen, es genauer zu ergründen, leider.
    Das verstehe ich überhaupt gar nicht. Ich will doch nur ein Paar Merker resetten wie im Beispiel oben ? Da reicht es doch, wenn ich "SET" davor setze, damit diese Anweisung immer ausgeführt wird ?
    Beim SFB53 kannst du dir die INT-Werte vor dem Aufruf in eine UINT-Variable umkopieren, eben mit
    L xxx T yyy.
    Klingt beruhigend. Also ist die Bitfolge einer positiven Ganzzahl im UINT und INT vollkommen identisch ?
    Und wenn dir ein Tag an der Anlage nur zum "Draufspielen" reicht, mach´doch eine stationäre
    Parallelinstallation fest installiert im Schaltschrank für eine schnelle Umschaltung: eine CPU aus,
    die andere an und abends wieder zurück.
    Werde mir möglicherweise soetwas in der Richtung überlegen müssen.

  6. #16
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    .
    Ein SET setzt das VKE immer auf "1" und nachfolgende VKE-abhängige Anweisungen werden
    ausgeführt.
    Im Programmablauf kann es aber auch gewollt sein (durch vorherige Verknüpfungen), dass das
    VKE nicht erfüllt sein soll und auf "0" bleibt. Dann werden eben diese Anweisungen nicht
    ausgeführt.

    INT und UINT sind bis zu einem bestimmten Wert in der Bitfolge gleich.
    Der Typ UINT nutzt aber die VZ-Stelle für die darzustellende Zahl und kann
    damit einen anderen Zahlenbereich als wie in INT darstellen.
    Am besten, du schaust dir die Datentypen für Ganzzahlen mal HIER an.
    kind regards
    SoftMachine

  7. Folgender Benutzer sagt Danke zu SoftMachine für den nützlichen Beitrag:

    Draco Malfoy (22.06.2014)

  8. #17
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    Ok, verstehe. D.h. ich rette vorher mein VKE in einem Übertragsmerker und stelle es nach dem Sprung wieder her. INT und UINT auch verstanden. Sprich, das Vorzeichen sitzt dort am MSB und nicht am LSB. Das erklärt natürlich warum die deckungsgleich sind im Bereich 0 bis 32767. Danke!

  9. #18
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    Gern geschehen !

    Viel Erfolg !
    kind regards
    SoftMachine

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