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Thema: S7-200 XP224 Analogeingang schwingt

  1. #1
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    Hallo, also ich bin seit geraumer Zeit am verzweifeln. Ich betreibe über eine DMS Wiegezelle mit HBM Meßverstärker den 0 - 10V Analogeingang der SPS.
    Das Problem ist das der Analogwert nach einer gewissen Zeit das Schwingen anfängt. Ich hab den Wert z.B. auf 100g skaliert, der Wert ist stabil, nach 5 Minuten wandert der Wert von ca. 99,6 - 100,5. Nach 30 Sekunden ist der Wert wieder stabil. Leitungen sind meines Erachtens perfekt geschirmt, Filtereinstellungen alle durchprobiert. Vielleicht hat jemand das gleiche Problem schon gelöst. Ich bin für jeden Tip dankbahr.
    Zitieren Zitieren S7-200 XP224 Analogeingang schwingt  

  2. #2
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    Thermische Effekte an der Wägezelle? Wägezellen haben einen recht geringen Brückenwiderstand von ca. 350Ohm. Nach dem Einschalten erwärmt sich diese und der Meßwert wandert ein wenig.

    Hat der Wägezellenverstärker ein Display? Dann kannst Du schonmal erkennen, ob das Problem vor dem Wägezellenverstärker oder danach auftritt.

    PS: Bei so geringen Meßkräften wirken sich auch schon mechanische Vibrationen beträchtlich aus.

  3. #3
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    Hi,
    wenn es ein Analogwert ist würde ich mal mit dem Multimeter schauen, dann kann man schonmal eingrenzen wer zu verprügeln ist.....

    Gruß
    Mario

  4. #4
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    Hallo weißnix, Du hast ja recht, aber mein Wert wandert auf und ab. Der thermische Effekt bewegt sich ja nur konstant in eine Richtung

  5. #5
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    Hallo mariob, also der Analogwert ist sehr stabil.

  6. #6
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    Thermische Effekte also nicht.

    Zitat Zitat von irytas Beitrag anzeigen
    Hallo mariob, also der Analogwert ist sehr stabil.
    Kannst Du mal noch eine quantitative Aussage hinzufügen? Sind Deine 100g = 10V oder 1V?

    Wie stehts um den Wert am HBM-Display? steht der stabil, während die 200er rumspinnt?

  7. #7
    irytas ist offline Neuer Benutzer
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    also der gesamte Bereich bewegt sich zwischen 9100 (0g = 1,4V) und ca. 32000 Punkte (1000g 9.8V)
    und der Wert am Display schwankt eben um den angegebenen Bereich.

  8. #8
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    Wenn der Wert am HBM-Display ebenfalls schwankt, kannst Du die S7_200 als Fehlerquelle ausschließen.
    Dann musst Du an der Wägezelle/Verkabelung suchen.

    Da wären dann Querkräfte, ungenügende Kraftübertragung/Kraftnebenschluss, Vibrationen, Zugluft u.ä. Störfaktoren die mir sofort in den Sinn kommen.
    Weiterhin käme eine ungeeignete Wägezelle in Frage (krasses Beispiel: Wägezelle 1t Nennlast). Hast Du in Deinem Projekt eine Vorlast gemäß Datenblatt (so um 20% der Nennlast)?

    PS: Schirmung und ähnliches: Deine Messspannung von der Wägezelle ist bei 10V Speisung meist um 20mV bei Volllast. Dein Gramm Jitter sind also Schwankungen des DMS-Ausgangssignals im uV-Bereich! Bei langen Kabeln und 4-Leiterschaltung sind außerdem noch Kontaktwiderstände/Leitungswiderstände zu beachten.
    Geändert von weißnix_ (24.09.2014 um 16:53 Uhr)

  9. #9
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    Zitat Zitat von irytas Beitrag anzeigen
    Ich hab den Wert z.B. auf 100g skaliert, der Wert ist stabil, nach 5 Minuten wandert der Wert von ca. 99,6 - 100,5.
    Was meinst Du mit "skaliert"? (10V = 100g meinst Du wohl eher nicht)

    Zitat Zitat von irytas Beitrag anzeigen
    also der gesamte Bereich bewegt sich zwischen 9100 (0g = 1,4V) und ca. 32000 Punkte (1000g 9.8V)
    und der Wert am Display schwankt eben um den angegebenen Bereich.
    Deine Schwankung um knapp 1g entspricht also weniger als 0,01V bzw. 0,1% vom Meßbereichsendwert?
    Ist das nicht eher ein "Luxus"problem im Zufallsbereich unterhalb der Nachweisgrenze?

    Zitat Zitat von irytas Beitrag anzeigen
    Hallo mariob, also der Analogwert ist sehr stabil.
    Du meinst, direkt am Analogeingang der SPS kannst Du keine Schwankung messen? Eine Schwankung um kleiner 0,01V würdest Du aber messen können? Womit misst Du? Wieviele Ziffern hat Dein Voltmeter?

    Kannst Du ausschließen, daß der Analogwert nicht schon vor dem Meßverstärker oder im Meßverstärker schwankt?

    Was passiert in der Anlage oder SPS nach 5 Minuten und dauert 30 Sekunden lang? (läuft da vielleicht ein Luftbefeuchter )
    Ist diese Schwankung reproduzierbar/provozierbar?

    Harald
    Es ist immer wieder überraschend, wie etwas plötzlich funktioniert, sobald man alles richtig macht.

    FAQ: Linkliste SIMATIC-Kommunikation über Ethernet

  10. #10
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    Also der AD-Wandler der 224XP löst 12 bit auf. Das sind 4096 Teile. Ich betrachte das unterste Bit als Rauschen, bleiben also 2048 Teile (11bit).
    Wenn Du 1000g vernünftig damit auflösen willst, landest Du bei maximal also d=0.5g.
    Auf Zehntelgramm, wie in Deinem obigen Beispiel kannst Du nur durch Kaffesatzlesen (z.B. gleitende Mittelwertbildung) kommen. Da ist der Anzeigewert schon instabil, wenn in China ein Sack Reis umfällt.
    Auf den gleitenden Mittelwert über mindestens 50...100 Messungen würde ich nicht verzichten. Wenn die Messung dadurch zu langsam wird, kannst Du gern auch einen schnelleren Filteralgorithmus programmieren.
    Ich hab eine Abfüllwaage für Pulver am laufen, wo ich den Originalmechanismus durch eine Wägezelle ersetzt habe. Wägebereich 0-6000g. Da löse ich nur auf 2g auf (16bit Siwarex an CPU224), für die Anzeige.

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