Hallo,

ich habe eine vorhandene Siemens S7-Steuerung (CPU 313) mit zwei Siemens OP´s (OP7 + TP170A), welche über MPI vernetzt sind.

Im Schaltschrank habe ich eine weitere S7 (Firma Insevis) und ein neues HMI-Panel (Weintek) eingebaut.
Das neue Panel und die neue Insevis-S7 dient zur Funktionserweiterung bzw. Verbesserung. Die Geräte sind mit Ethernet vernetzt.

Um zwischen den alten und neuen Komponenten zu kommunizieren, verwende ich einen IBH-Link (MPI->Ethernet) der bisher auch einwandfrei funktioniert.


Die alte Siemens S7 kommuniziert über PUT und GET mit der neuen Insevis S7. Das neue Weintek-HMI-Panel war bisher nur mit der neuen Steuerung verbunden.
Habe jetzt testweise auch die alte S7 ins neue HMI-Panel eingebunden, damit ich von dort direkt Daten auslesen kann (ohne Umweg über Insevis-S7).

Mir ist dabei aber aufgefallen, dass die "Programmier-Verbindung" zwischen Notebook und alter S7 nicht mehr funktioniert. Ich kann keine Online-Verbindung mehr herstellen um z.b. Bausteine zu beobachten. Lösche ich die Verbindung zwischen neuen HMI-Panel und alter S7, dann kann ich wieder mit dem PC Bausteine beobachten.

Dazu hab ich jetzt mal grundsätzliche Fragen:

Die Verbindungs-Ressourcen der alten CPU sind:

max. 8

PG-Kommunikation Res 1 / Belegt 2
OP-Kommunikation Res 2 / Belegt 2
S7-Basiskommunikation Res 4 / Belegt 0

Da muss ich wahrscheinlich aufpassen oder?

Die alte S7 hatte ursprünglich 1 reservierte PG und 2 OP-Kommunikationen.
Jetzt habe ich einen IBH-Link angeschlossen.
Wie wird die Insevis S7 angesehen? (mit PUT u. GET). Der IBH-Link ist NICHT in Netpro projektiert
Was belegt das fremde HMI-Panel und mein PC, wenn ich Bausteine Online betrachte?

Wäre es besser, den IBH-Link in Netpro bei der alten CPU einzubinden?
Schafft die alte CPU überhaupt all diese Kommunikationen auf einmal?