Zuviel Werbung? - > Hier kostenlos beim SPS-Forum registrieren

Seite 1 von 3 123 LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 10 von 30

Thema: S7-200: CPU Austausch mit Problemen

  1. #1
    Registriert seit
    05.07.2010
    Beiträge
    68
    Danke
    1
    Erhielt 1 Danke für 1 Beitrag

    Standard


    Zuviel Werbung?
    -> Hier kostenlos registrieren
    Hallo zusammen,

    ich stehe vor einem Problem, dessen Lösung ich scheinbar nicht kenne (mitunter weil mir die Erfahrung fehlt).

    Aufgabe:
    Ich muss eine S7-200 CPU 226 auswechseln, da das verbaute Modul sporadisch einen Sammelfehler ausgibt. Als Ursache ziehe ich einen Ölfilm (=sporadischer Kurzschluss...) auf der CPU heran, der von einer defekten Filtermatte am Schaltschrank kam (Lüfter sitzt direkt vor dieser CPU).

    Ich habe also zunächst die Bauteilnummer 216-2AD23-0XB0 abgelesen und eine identische CPU gekauft. Die Software besteht aus einem
    - Systemdatenbaustein
    - Programmbaustein
    - Datenbaustein.

    Die Daten liegen mir vom ehem. Programmierer für MicroWIN 4.0 vor. Habe also diese Daten hergenommen und auf die neue CPU aufgespielt.
    Bevor ich die alte CPU ausgebaut habe, habe ich mein Laptop angeschlossen und "Datenbaustein aus RAM erstellen" ausgewählt und abgespeichert (um den aktuellsten Datenbaustein auch in die neue CPU zu "hacken").
    Danach CPU ausgewechselt, den soeben gesicherten Datenbaustein separat aufgespielt und die Anlage gestartet.

    Problem:
    Diverse Funktionen an der Maschine funktionieren nun nicht mehr. So fehlt beispielsweise auf dem angeschlossenen TD200 der Anzeigetext (teilweise).
    Letztlich musste ich die alte CPU wieder einbauen - damit läuft es zunächst wieder.

    Die alte CPU ist prinzipiell in Ordnung, hat lediglich alle 10 - 50 Stunden einen Aussetzer (Sammelfehler), der sich durch einen Neustart beheben lässt.
    Sprich, ich bin theoretisch in der Lage ein komplettes Backup von der alten CPU zu machen.

    Die Softwareversion, die ich vom Programierer habe, verglich ich per "Zielsystem vergleichen" mit der alten CPU. Ergebnis war, dass Systemdaten- und Programmbaustein identisch sind, lediglich der Datenbaustein abweicht.
    Genau diesen hatte ich gehofft durch o.g. Verfahren separat zu sichern.



    Was mache ich denn falsch? ...
    Zitieren Zitieren S7-200: CPU Austausch mit Problemen  

  2. #2
    Registriert seit
    19.06.2008
    Ort
    Ostalbkreis
    Beiträge
    3.140
    Danke
    201
    Erhielt 553 Danke für 498 Beiträge

    Standard

    Gibt es denn unter Microwin keinen Upload? SPS --> PC

  3. #3
    Draco ist offline Benutzer
    Themenstarter
    Registriert seit
    05.07.2010
    Beiträge
    68
    Danke
    1
    Erhielt 1 Danke für 1 Beitrag

    Standard

    Es gibt zweierlei Möglichkeiten, dessen Unterschied ich nicht 100%ig verstehe. Die Hilfe besagt dazu folgendes:

    Unbenannt-2.jpg

  4. #4
    Registriert seit
    04.11.2013
    Beiträge
    141
    Danke
    12
    Erhielt 25 Danke für 20 Beiträge

    Standard

    Anderer Vorschlag: alte CPU öffnen (je 2 Rastklammern seitlich mit Schraubendreher aushebeln) und Platinen mit Isopropanol o. ä. reinigen, anschliessend Kunststoffspray (z. B. Plastik 70 oder Urethan) drauf. Die SIPLUS-Ausführungen der 200er sind ebenfalls lackiert.

  5. #5
    Draco ist offline Benutzer
    Themenstarter
    Registriert seit
    05.07.2010
    Beiträge
    68
    Danke
    1
    Erhielt 1 Danke für 1 Beitrag

    Standard

    Um ehrlich zu sein, ich trau mich das nicht, solange ich keine funktionierende 1:1 Kopie der CPU habe. Im moment habe ich sporaidsche Störungen, die leicht zu beheben sind, ohne nennenswert Produktionsausfall zu haben. Sollte ich die alte CPU unbeabsichtigt beschädigen, wäre das Desaster groß.
    Deinen Vorschlag möchte ich anschließend gern nachkommen, um die CPU auf diesem Weg zu "retten".

    Ein anderer Grund ist auch, dass ich insgesamt vielleicht 20 S7-200 CPUs im Einsatz habe und ein solcher Fehler irgendwann wiederkehren wird. Ich muss schlicht einmal lernen / wissen, wie ich eine CPU 1:1 auswechseln kann

    Hoffe, jemand hat eine zünendende Idee.

  6. #6
    Registriert seit
    26.04.2010
    Beiträge
    292
    Danke
    31
    Erhielt 51 Danke für 50 Beiträge

    Standard

    Hi!

    Versuch mal den Datenbaustein mit Upload von SPS>>>PC den Datenbaustein aus der CPU in dein Projekt zu bekommen.
    Dann vergleiche mal manuell die Datenbausteine aus der CPU und dem Projekt.
    Danach übersetze und übertrage nochmal alles.

    Ich kann mir nur vorstellen, dass Informationen für das TD200 (die ja im Datenbaustein abgespeichert sind) und andere Parameter fehlen und du es deshalb nicht sauber zum Laufen bekommst.


    Gruß,

    Ottmar

  7. #7
    Registriert seit
    04.11.2013
    Beiträge
    141
    Danke
    12
    Erhielt 25 Danke für 20 Beiträge

    Standard

    Du kannst dir online den Datenbaustein anschauen und mit deinem Backup vergleichen, dann siehst du welche Unterschiede es gibt. Vielleicht wurden Parameter bei IBN oder Betrieb geändert ?

  8. #8
    Registriert seit
    19.06.2008
    Ort
    Ostalbkreis
    Beiträge
    3.140
    Danke
    201
    Erhielt 553 Danke für 498 Beiträge

    Standard

    "Laden aus CPU" heißt der Button.

    Und wenn die Symbolik und Kommentare danach i.O sind, dann kannst ja eigentlich das "alte" Projekt einmotten

  9. #9
    Registriert seit
    27.06.2009
    Ort
    am Nordharz
    Beiträge
    3.713
    Danke
    443
    Erhielt 914 Danke für 739 Beiträge

    Standard

    Zitat Zitat von Draco Beitrag anzeigen
    Es gibt zweierlei Möglichkeiten, dessen Unterschied ich nicht 100%ig verstehe.
    Zu Deiner Info: Die S7-200 hat einen Datenbaustein, in der die Initialwerte der Variablen stehen. Der Datenbaustein befindet sich auf dem internen EEPROM.
    Außerdem hat sie einen RAM, in dem die Variablen gespeichert werden. Wann immer in SPS/HMI während der Laufzeit Variablen verändert werden, landet das nur im RAM.

    Bei jedem Neustart werden alle nicht remanenten Variablen im RAM erneut mit den Startwerten aus dem Datenbaustein geladen. Variablen, die nicht im DB vorhanden und auch nicht remanent sind, werden mit 0/false initialisiert.
    Wird beim Neustart Remanenzverlust festgestellt, werden auch die remanenten Variablen im RAM neu initialisiert und der Sondermerker SM0.2 gesetzt.
    (Außerdem kann man noch einen externen EEPROM stecken, der ebenfalls einen DB enthalten kann. Wenn dies der Fall ist, wird bei jedem Neustart als Erstes der interne mit dem externen DB überschrieben. Programm natürlich ggf. auch.)

    Da sich also RAM und DB im aktuellen Programmverlauf unterscheiden können, hast Du es vollkommen richtig gemacht, zunächst den aktuellen RAM als DB zu erstellen/speichern.

    Anschließend sollte das "Laden aus CPU" (STRG-U) möglichst in ein leeres Projekt erfolgen, bei dem mind. Programm-, Daten- und Systemdatenbaustein übertragen werden sollen. Dieses geladene Projekt kann dann in die neue CPU geladen werden und sollte damit eigentlich identisch zur Ursprungs-CPU sein.

  10. #10
    Draco ist offline Benutzer
    Themenstarter
    Registriert seit
    05.07.2010
    Beiträge
    68
    Danke
    1
    Erhielt 1 Danke für 1 Beitrag

    Standard


    Zuviel Werbung?
    -> Hier kostenlos registrieren
    Zitat Zitat von hucki Beitrag anzeigen
    Zu Deiner Info: Die S7-200 hat einen Datenbaustein, in der die Initialwerte der Variablen stehen. Der Datenbaustein befindet sich auf dem internen EEPROM.
    Außerdem hat sie einen RAM, in dem die Variablen gespeichert werden. Wann immer in SPS/HMI während der Laufzeit Variablen verändert werden, landet das nur im RAM.

    Bei jedem Neustart werden alle nicht remanenten Variablen im RAM erneut mit den Startwerten aus dem Datenbaustein geladen. Variablen, die nicht im DB vorhanden und auch nicht remanent sind, werden mit 0/false initialisiert.
    Wird beim Neustart Remanenzverlust festgestellt, werden auch die remanenten Variablen im RAM neu initialisiert und der Sondermerker SM0.2 gesetzt.
    (Außerdem kann man noch einen externen EEPROM stecken, der ebenfalls einen DB enthalten kann. Wenn dies der Fall ist, wird bei jedem Neustart als Erstes der interne mit dem externen DB überschrieben. Programm natürlich ggf. auch.)

    Da sich also RAM und DB im aktuellen Programmverlauf unterscheiden können, hast Du es vollkommen richtig gemacht, zunächst den aktuellen RAM als DB zu erstellen/speichern.

    Anschließend sollte das "Laden aus CPU" (STRG-U) möglichst in ein leeres Projekt erfolgen, bei dem mind. Programm-, Daten- und Systemdatenbaustein übertragen werden sollen. Dieses geladene Projekt kann dann in die neue CPU geladen werden und sollte damit eigentlich identisch zur Ursprungs-CPU sein.
    DAS war mal eine Hilfe soweit, vielen Dank dafür. Ich werde dies gleich ausprobieren

Ähnliche Themen

  1. Austausch CPU 95F
    Von HDD im Forum Simatic
    Antworten: 1
    Letzter Beitrag: 14.11.2014, 12:34
  2. Austausch eines alten TD 200
    Von Draco im Forum HMI
    Antworten: 1
    Letzter Beitrag: 11.11.2014, 12:38
  3. Antworten: 7
    Letzter Beitrag: 12.01.2012, 20:56
  4. ET200U Austausch ohne COM ET 200?
    Von DerTheo im Forum Simatic
    Antworten: 2
    Letzter Beitrag: 25.07.2011, 12:36
  5. Austausch einer S7-200 CPU226 mit Problemen
    Von Draco im Forum Simatic
    Antworten: 2
    Letzter Beitrag: 22.11.2010, 08:38

Lesezeichen

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •