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Thema: Stromaufzeichnung per S7-Steuerung

  1. #1
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    Hallo zusammen.

    Ich habe mir mal ausgedacht eine Stromaufzeichnung per S7 zu bauen.

    Jetzt habe ich aber derzeit ein kleines Problem. Ich weiß nicht welche Hardware ich genau dazu brauche.

    Kurze Erläuterung:

    Ich möchte den Strom via Flexibler Stromzange (man soll ja auch mal andere Leiter messen können) auf AI (0-10V oder mA) einer SPS geben und dann aufschreiben im 3-4min Takt. Ich sehe da nur ein Problem bzgl der Strom- bzw Spannunggrenzen. Ich kann eigentlich nicht so genau sagen welche Spitzen mich erwarten.
    Ich könnte ja hergehen und wandler nehmen und dann so einstellen das 1000A = 10V sind. Aber das widerrum könnte zu grob sein.

    Hat jemand eine Idee was ich für Hardware nutzen kann?

    Oder hat jemand eine andere Idee?

    Vielen Dank

    Gruß
    Thorsten
    Zitieren Zitieren Stromaufzeichnung per S7-Steuerung  

  2. #2
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    Wenn Du nix genaues nicht weißt - wie kann man Dir dann helfen?
    Du könntest ja mal sagen, was Du für Ströme messen willst.
    Schweißströme
    Motoranlauf- und Betriebsströme
    PV Ströme

    Wenn Du das etwas spezifizierst, wird sich hier im Forum wahrscheinlich ein Spezialist finden, der Dir bei der Auslegung Tips geben kann.

    So wie ich das lese fangen Deine Schwierigkeiten ja schon bei der Auswahl der Stromzange an, denn diese ist ja im Grunde schon der Meßwandler.

  3. Folgender Benutzer sagt Danke zu weißnix_ für den nützlichen Beitrag:

    bone (28.11.2014)

  4. #3
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    a) Also bei Flexiblen Stromzangen handelt es sich um Rogowski spulen, welche allesamt eine externe Anschaltung/Verstärkung benötigen.
    b) Da es sich hier in aller Regel um Oszi/Netzanalysatoren/Multimeter handelt geben die das Signal quasi unverändert in z.B. 100mV/A weiter
    c) Es wird der Strom also entsprechend als z.B. Sinuswelle weitergegeben.
    d) Da SPSen relativ häufig keine Zykluszeiten < 1ms (geschweige denn die Analogkarten), scheitert dein Projekt spätestens an dem Punkt.

    Auf die Formel gebracht:
    Für so ziemlich jeden sinnvollen Anwendungsfall ist die SPS typischerweise erheblich zu langsam.

    Mfg
    Manuel
    Warum denn einfach, wenn man auch Siemens einsetzen kann!

    Wer die grundlegenden Freiheiten aufgibt, um vorübergehend ein wenig Sicherheit zu bekommen, verdient weder Freiheit noch Sicherheit (B. Franklin).

  5. Folgender Benutzer sagt Danke zu MSB für den nützlichen Beitrag:

    bone (28.11.2014)

  6. #4
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    Naja, scheitern würde ich nicht sagen. Ausgehend vom Eingangspost mit Aufzeichnung alle 3...4 Minuten könnte ein entsprechender Meßwandler zwischengeschalten werden. Eine Umschaltbarkeit desselben würde sogar verschiedene Meßbereiche und Empfindlichkeiten ergeben.
    Das würde die SPS zu einem reinen Datenlogger machen. Sollte die nix anderes zu tun haben, gibts das aber erheblich günstiger.

  7. Folgender Benutzer sagt Danke zu weißnix_ für den nützlichen Beitrag:

    bone (28.11.2014)

  8. #5
    bone ist offline Benutzer
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    Hallo zusammen,

    erst einmal Danke für die Antworten.

    Zweck der Aufzeichnung sind z.B. Lastverlaufskurven einer Anlage. Daher kann ich nicht genau sagen welche Ströme ich erwarte.

    Ich habe aber gestern noch ein bisschen rumgesucht und es gibt da eine spezielle Klemme von der Fa. Beckhoff, ich glaub das war die 3404.
    Das Problem was ich habe ist, wie schon MSB meinte, die Auswahl der Zange. Da bin ich mir nicht so sicher welche ich nehmen könnte.

    Mit der Klemme wäre es ja dann kein Problem, Spannung und Strom aufzuzeichnen und dementsprechend eine Lastkurve zu erstellen.
    In Echtzeit brauche ich das ganze wie gesagt auch nicht. Es soll dann sowas wie ein Leistungsdatenlogger werden.

    Gruß
    Thorsten

  9. #6
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    Irgendwie kommen wir so nicht weiter:

    Lastverlaufskurven einer Anlage
    Das kann alles sein. So das ganze multimetertauglich ist vom Meßbereich, kannst Du ja mittels PEAKHOLD die Spitzen ermitteln.

    Dann wäre da die Art der "Zange": Ist es eine herkömmliche, geschlossene Zange oder tatsächlich eine offene, flexible Rogowski Spule?

    Über die Analogklemme kann man nachdenken, wenn das Messsystem feststeht.
    Geändert von weißnix_ (28.11.2014 um 06:32 Uhr)

  10. #7
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    ... trotzdem ist der Einwand von MSB berechtigt und richtig.
    In diesem Fall würde ja trotzdem nur der Momentanwert auf der Sinuskurve eingelesen werden. Das würde, gerade beim Loggen als x Minuten, eine relativ sinnlose Kurve ergeben - oder sagen wir besser "zufällige" ...
    Die SPS müßte also hier das Gleiche tun, wie es z.B. ein Multimeter macht : sie müßte sehr schnell abtasten und aus den eingehenden Werten einen Mittelwert bilden (IMMER). Dieser kontinuierlich gebildetet Mittelwert könnte dann geloggt werden ...

    Gruß
    Larry

  11. #8
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    Hallo,

    naja wie kann noch genauer werden ... also ich von verschiedenen Anlagen (Maschinen) die kW´s aufzeichnen, quasi alle 3-4min (oder auch länger) ca. 3-4Tage den aktuellen Leistungswert.
    Dieser kann 0 oder auch mal 300.000, kommt halt drauf an was ich messe.

    Und, ja ich hätte gern eine flexible Zange, also wie du schon sagtest eine Rogowski Spule.

    Tut mir echt Leid wenn ich dir das zu ungenau beschreibe, ich weiß echt nicht wie ich da genauer werden soll.

    Ich will jetzt keine Lastspitzen rausfinden, sondern den eigentlichen Lastverlauf innerhalbs eines gewissen Zeitraums, quasi wie ein Zähler.

    Gruß
    Thorsten

  12. #9
    bone ist offline Benutzer
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    hmm ok @Larry

    das ist ein netter Einwand und macht durchaus sinn.

    Wie arbeitet den so ein Leistungsdatenlogger, macht der sowas auch?

    Ich würde ja soein Logger kaufen, aber ich hätte das schon gern etwas spezieller

    gruß
    Thorsten

  13. #10
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    Zitat Zitat von Larry Laffer Beitrag anzeigen
    ... trotzdem ist der Einwand von MSB berechtigt und richtig.
    In diesem Fall würde ja trotzdem nur der Momentanwert auf der Sinuskurve eingelesen werden. Das würde, gerade beim Loggen als x Minuten, eine relativ sinnlose Kurve ergeben - oder sagen wir besser "zufällige" ...
    Die SPS müßte also hier das Gleiche tun, wie es z.B. ein Multimeter macht : sie müßte sehr schnell abtasten und aus den eingehenden Werten einen Mittelwert bilden (IMMER). Dieser kontinuierlich gebildetet Mittelwert könnte dann geloggt werden ...
    Du hast gelesen, das ich hier eher einen separaten, noch auszuwählenden Meßwandler anstrebe? Der sollte dann im Idealfall ein geeignetes Signal herausbringen.
    Das größte Problem scheinen derzeit die unscharfen Spezifikationen zu sein. Deshalb schlug ich auch den umschaltbaren Messwandler vor.

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