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Thema: Cont_C Springt

  1. #1
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    Kurve.jpg
    Ich versuche grade einen Regler einzustellen. Verwendet wurde der Cont_C (FB41) von Siemens. Er wird im OB35 jede Sekunde einmal aufgerufen. Der Regler macht nun komische Sprünge am Stellwert die ich mir nicht erklären kann ( Siehe Grafik). dabei Springt der Stellwert kurz auf Null (1% = 0%, Frostschutz im Programm nach dem Regler, habe den Teil auch schon rausgenommen jedoch kamen die Sprünge trotzdem) Die Schwarze Linie auf der Grafik ist der P-Anteil den ich aus dem Regelbaustein aufzeichne. Nun macht der P-Anteil sporadische komische Sprünge z.B.: -140 (Zufällig scheinbar ohne Muster) Diese sogar recht oft. gelegentlich passiert es das der Stellwert dabei mit springt und danach wieder normal regelt jedoch ist der Punkt leicht nach unten versetzt. Deaktiviere ich den P-Anteil so hören die Sprünge auf. Als Parameter verwende ich GAIN 0.5, 1.5, 5, 7.5, 10.0; Integrationszeit 20s, 30s, 60s 90s. (Waren versuche wegen des Einstellens aber es gab immer diese Sprünge.)
    Einen defekt der Messtechnik schließe ich aus da dieser vom Programm bemerkt werden würde, außerdem würd der Messwert auch aufgezeichnet und dort sind keinerlei Sprünge zu sehen.

    Kann mir jemand sagen wie diese Sprünge zustande kommen? Vielen Dank im Voraus!
    Zitieren Zitieren Cont_C Springt  

  2. #2
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    Also laut deinen Kurven sieht es nach einem Istwertsprung aus. Dieser muss ja nicht unbedingt von der Messung selber kommen, es könnte auch ein Programmierfehler vorliegen. Solche Phänomene erhält man gerne bei der falschen Verwendung von Temp-Variablen, z.B. wenn über irgendeine Umschaltung gelegentlich (es reicht ein Aufruf) eine uninitialisierte Temp-Variable verwendet wird. Das gilt nicht nur für die Beschaltung des Istwertes, sondern von allen anderen Bausteineingängen ebenfalls.

  3. #3
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    Wie Thomas schon meinte, bin ich auch der Meinung das es sich um einen Fehler (Spike) in der Parameterversorgung (meistens Soll/Ist) handelt.
    Das muss wie schon erwähnt nicht die Messung sein, sondern kann auch an der Programmierung oder dem Umgang mit dem Messwert liegen.

    Gerade der P-Anteil steht eigentlich im direktem Zusammenhang aus den Parametern: Soll-/Istwertdelta, GAIN und Vorwahl-P-Anteil.+
    Ein Flackern des P-Anteils kann sich eigentlich nur ergeben wenn es an diesen Parametern happert.

    Ein beliebter Fehler ist auch im Zusammenhang mit dem Fakt das es sich beim OB35 um einen tatsächlichen Interrupt handelt.
    Das heißt dass der normale Ablaufcode irgendwo in der Mitte verlassen wird um den OB35 auszuführen.
    Das hat bei dazu passender (unbedachter) Programmierung schon öfters zu Problemen wie von dir beschrieben geführt.

    Beispiel (mir selbst auch schon passiert)
    Könnte sowas bei dir möglich sein?
    If at first you don't succeed, you're not Van Damme!
    ... or maybe using TIA!

  4. #4
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    Vielen Dank für die Antworten!

    Den Ist-/Sollwersprung kann ich ausschließen da in den Aufzeichnungen nichts zu sehen ist und meine Fangschaltung nichts festgestellt hat.

    Ich habe das Programm so geschrieben, das die Werte für den Regler Sollwert, Istwert nur einmal beschrieben werden. Die Werte werden nicht manipuliert oder so. (Es gibt nur einen Transferbefehl vom PEW in die Variable. Die Variable wird dann nur noch geladen für Vergleich usw.) Also kann schlimmstenfalls beim Aufruf des Reglers im Ist-/Sollwert der Wert aus dem letzten Zyklus stehen. Die anderen Werte sind zur Zeit fest beschaltet.

  5. #5
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    Hi

    Den Sollwert kannst du mal als Festwert setzen.
    Ist da das Problem noch da?



    Ansonsten:
    Wie liest du den Istwert ein. (Spannung, Strom )
    Wie oft wir dieser eingelesen ? ( OB35 Aufruf ? Zeitbasis ? )
    Karl

  6. #6
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    Hilfreich wäre, wenn du uns zeigen würdest wie der Regler beschaltet wird.
    Wie schon Thomas geschrieben hat, schaut das nach einem Fehler im Programm aus.


    bike
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    Good programmers write code that humans can understand."
    --Martin Fowler

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