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Thema: Schrittkette mit mehreren Varianten/Abläufen

  1. #1
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    Hallo liebe SPS-Freunde,

    ich habe ein kleines Problem!


    1. CPU TYP : 315-2DP
    2. Verwendete Softwareversion des Projektierungssystems:
    Step7 V5.5

    Ich schreibe eine Schrittkette mit mehreren Varianten (Programm 1 - 4). Habe einen FC geschrieben, den ich dann mehrfach im OB aufrufe und nur anders beschalte (1, 2, 3 oder 4 Eingabe über OP) über den EN (ENABLE) Eingang. (symbolische Adressierung). Soweit so gut!!

    Mein Problem ist, wenn ich zB. in der Variante 1 (Programm 1) drin bin und zB mich im Schritt 4 befinde und jetzt der ENABLE-Eingang weggenommen wird, dann bleiben meine rücksetzdominanten Merker aktiviert, und lassen sich nicht mehr reseten, weil der Baustein nicht mehr durchlaufen wird!!
    Wie kann ich das verhindern, oder besser gesagt, wie werden die Schritte in der Variante 1 deaktviert?

    Ich hoffe, ich habe mich eingermaßen klar ausgerückt.


    Vielen Dank, schonmal im voraus.


    Gruß,
    stuttx
    Zitieren Zitieren Schrittkette mit mehreren Varianten/Abläufen  

  2. #2
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    Du schaltest also Deine Schrittketten im laufenden Betrieb um?
    Das halte ich schon prinzipiell für bedenklich - natürlich kommt das auf den Prozeß an, aber "Schrittkette" sagt ja, daß ich etwas in Schritten abarbeite und einer auf den anderen aufbaut.
    Also würde ich die Varianten, also die Schrittketten nur in einem definierten Zustand (Anlage steht) umschalten.
    Besteht dann Dein Problem immer noch?

    Wenn Du das so machen mußt, dann mußt Du halt Deine Merker beim Umschalten (den Umschaltmoment mußt Du erkennen) händisch in einem Programmteil zurücksetzen.

  3. Folgender Benutzer sagt Danke zu JSEngineering für den nützlichen Beitrag:

    stuttx (05.02.2015)

  4. #3
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    Es gibt eigentlich nur eine "richtige" Art. die Schnittstelle nicht über ENABLE abschalten sondern weiter durchlaufen und zB einen Reset INPUT oder einen aktiv INPUT programmieren der
    die notwendigen Abschaltungen händelt.

    peter(R)
    The difference between theory and practice in practice is bigger than
    the difference between theory and practice in theory.

  5. Folgender Benutzer sagt Danke zu peter(R) für den nützlichen Beitrag:

    stuttx (05.02.2015)

  6. #4
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    Zitat Zitat von stuttx Beitrag anzeigen
    mich im Schritt 4 befinde und jetzt der ENABLE-Eingang weggenommen wird, dann bleiben meine rücksetzdominanten Merker aktiviert, und lassen sich nicht mehr reseten, weil der Baustein nicht mehr durchlaufen wird!!
    Kann Peter nur zustimmen. Es ist selten gut seinen Baustein komplett mir dem EN abzuschalten.
    Wie du schon festgestellt hast, wird dein Code da drinnen dann nicht mehr aufgerufen und du kannst mit dem Code im Baustein auch auf nix mehr reagieren.

    Zitat Zitat von stuttx Beitrag anzeigen
    bleiben meine rücksetzdominanten Merker aktiviert
    Das hat eigentlich nix mit "rücksetzdominant" zu tun. Das Problem betrifft jeden Wert/Zustand der statisch gespeichert wird der nicht extern vom FC zurückgesetzt/geändert wird. Wenn der nicht-aufgerufene FC es nicht tut, wer soll es dann tun.

    Komplette Programmteile/Bausteine auf Grund von Programmbedingungen nicht mehr aufzurufen führt meistens zu Problemen,
    weil man die Funktion beim Programmieren oft gar nicht drauf auslegt.
    Abhängig von Art und Inhalt kann es sogar unmöglich sein, seine Funktion so zu schreiben das sie sich beim ersten EN-Aufruf automisch selbst initialisiert.
    Wie denn auch man kann im inneren (ohne FC-externe Hilfe) ja nichts mehr machen.

    Selbst wenn man es hinbekommt, eine Erweiterung in der Zukunft und schon passt es nicht mehr.

    Das einzig vernünftige ist, wenn du dir einen eigenen Enable/Reset/Stop/wieauchimmerduihnnennst-Eingang am FC einfügst und dann im FC korrekt reagierst.
    If at first you don't succeed, you're not Van Damme!
    ... or maybe using TIA!

  7. Folgender Benutzer sagt Danke zu RONIN für den nützlichen Beitrag:

    stuttx (05.02.2015)

  8. #5
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    Ich würde eine schrittkette so aufbauen, das diese je nach Programm sich unterschiedlich verhält. Und fertig ist es. Bzw die einzelnen Komponenten mit kleinen schrittketten versehen und eine Schrittketten managed Reihenfolge etc.

  9. Folgender Benutzer sagt Danke zu SPS-freak1 für den nützlichen Beitrag:

    stuttx (05.02.2015)

  10. #6
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    Ich würde es auch anders machen, aber um dein Problem zu behebe....

    Würde ich an den Merker, mit dem du die jeweilige Schrittkette aufrufst, eine negative Flanke hängen und mit dieser eine 0 in den Bereich der in der Schrittkette beschriebenen Merker transferieren (MOVE-Box). Das musst du aber z.B. im OB1 machen...

    Gruß Andreas

  11. #7
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    Alternativ kann man auch einfach, jeden FC bei der Programmänderung einmalig aufrufen und alle Merker zurücksetzen

  12. #8
    stuttx ist offline Neuer Benutzer
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    Hallo liebe Kollegen,

    ich bin erstaunt wie viele schon bereit am Problem betreiligen. Vielen Dank schon mal!!

    Ok, auf deutsch gesagt, ich programmiere da einen qutasch zusammen .

    Ich wollte es mir ganz einfach machen, indem ich die einzelnen Programme über das OP auswähle und den ensprechende FC aktiviere. Natürlich könnte ich es so machen und es funktioniert auch, aber nur wenn die Einsteller/Bediener das jeweilige Programm bis zum Grundschritt fahren und dann können sie problemlos das Programm wechseln. Ich mache mir nur Sorgen, weil der Prüfplatz ins Ausland geht und ich bezweifle, dass sie es sich merken werden das sie das Programm nur im Grundschritt wechseln sollen/können!!

    Wie sollte ich dann einen Tippbetrieb programmieren? Bis jetzt habe ich es so gemacht wie mit den Programmen 1 - 4, ich aktiviere den "FC-Tippbetrieb" über den EN Eingang mit einem Bildmerker vom OP und sie können sich dann mit der F1 Taste "durchtippen". Allerdings MÜSSEN sie hier auch im Grundschritt stehen bleiben, sonst wäre es fatal!!

    Danke für Eure Anteilnahme .

    Ciao

  13. #9
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    Also ich persönlich würde so ein Programm nicht ruhigen Gewissens ins Ausland geben. Gerade wenn etwas so weit weg ist, darf es den Bediener nicht möglich sein, durch eine Fehlbedienung die Anlage zu zerstören. Einen generellen Reset einzubauen bzw die Programmauswahl nur in einigen Punkten zu erlauben sollte ja keine großes Problem darstellen.

  14. Folgender Benutzer sagt Danke zu SPS-freak1 für den nützlichen Beitrag:

    stuttx (05.02.2015)

  15. #10
    stuttx ist offline Neuer Benutzer
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    Danke.

    Wie kann ich die Veränderung vom Programm über das OP verhindern, wenn der Prüfplatz nicht in Grundstellung steht?
    Er soll erst gar nicht eine andere Zahl im OP eingeben können. Die Veränderung der ProgrammZAHL (1-4) sollte nur im Grundschritt erfolgen können.
    Geändert von stuttx (05.02.2015 um 22:19 Uhr)

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