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Thema: PID-Regler außer Funktion

  1. #11
    Walter White ist offline Neuer Benutzer
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    So, neues update...

    - Im OB35 sind nur die Call befehle für den FC 64
    - In der Hardwarekonfig konnt ich 100ms nachlesen für den OB35

    nach dem ich nun den umfang der Verschachtelung kenne bin ich fast der Meinung, neu wäre besser....

    der überblick als kurzform:
    - FC 64 Regler aufruf mit Initialisierung
    - FC 225 Reglerausgang
    - FC 206 Routine für Analogwertscalierung
    - FB 41 Regler
    - OP35 Weckalarm
    - DB 250 Instanz DB
    zudem greift die Initialisierung auf folgendes zu:
    - DB 64 -> Ladet und Wandelt in DB 250
    - DB 32 -> Ladet und Wandelt in DB 250
    - DB 140 -> Ladet Prozesswert in DB250

    Die Frage wäre, ob ich den FB41 lassen kann und nur den DB250 raus nehme und den FB mit denrichtigen werten direkt ansteuer?!

    letzte aussage des Bedieners:" Die alte Regelung hätte schon richtig rum geregelt, nur immer zu stark."

  2. #12
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    Hallo Walter,

    Also, was mir pauschal schonmal auffällt:
    1.) dem FB41 ist der DB250 als Instanz-DB zugewiesen... dann braucht man die nicht nochmal an der Eingangs- Ausgangsbeschaltung des FB nochmal die gleichen Daten ranschreiben.
    2.) wenn der OB35 einen Aufruf alle 100ms hat, sollte das auch so dem FB41 mitgeteilt werden... hier ist aber 1 sekunde angegeben (S5T#1s)
    3.) zum Kühlen muss der Propotional-Gain Negativ sein (das Stellglied muss ja weiter öffnen wenn es kälter werden soll)
    (zumal mir ein Proportional-Gain von +10 für eine Heiz/Kühl-Regelstrecke sehr hoch erscheint)

    Der COM-RST wird über den DB205.DBX0.0 gesteuert... dieser "Eingang" dient normaler Weise zum Regler-Reset, wenn man ihn benutzt, dann üblicher weise beim Einschalten der SPS also aus dem Warmstart- Kaltstart- Wiederanlauf-OB heraus, sollte also nur für den ersten Zyklus bei Anlauf der SPS aktiv sein...
    Man Kann Ihn Benutzen MUSS man aber nicht zwingend....

    Das 0-1000(%) am Regler-Ausgang gesetzt sind macht u.U. durchaus Sinn man bekommt eine etwas feinere Regelung -> Auflösung 0,1%
    die Skalierung des entsprechenden PAW muss dann natürlich auch dementsprechend angepasst sein...
    Der Regler gibt 0-1000 (0,0-100,0%) die Skalierung des PAW muss dann auch 0-1000 = 4-20mA (oder 0-10V) ergeben
    (macht natürlich nur Sinn wenn das entsprechende Stellglied auch solche "hohen" Auflösungen "feinfühlig" bearbeiten kann)
    wenn hier am PAW die üblichen 0-100 (%) skaliert sind interpretiert dieser einen Reglerwert 10,0% als 100%...

    Was auch sehr oft sehr gerne Falsch gemacht wird, Die Skalierung von Prozessvariable (PV-IN) bzw. Sollwert-Variable (SP_INT)
    Wenn die nicht gleich Skaliert sind ---> kommt logischer weise nur Müll raus...

    äußerst klassisches Beispiel:
    - Eingangstemperatur wird über Thermoelemnt erfasst, die Analogkarte macht daraus für 50,0°C den Wert (INT) 500 -> nach Real gewandelt wird das zu 500.0 (5.0e+002)
    - Der Sollwert 50°C wird im Panel als Integer-Variable "50" (ohne Komastelle) erfasst -> nach Real gewandelt 50.0 (5.0e+001)


    Das sind so die "üblichen" Verdächtigen wenn ein Regler nicht richtig funktioniert.
    und deine Beschreibung nach das der Regler entweder 0% oder 100% ausgibt, dazwischen aber nix kennt, deuten genau auf solche Skalierungsfehler hin.
    oder eben audf einen viel zu hohen Proportional-Beiwert (GAIN)....

    Gruß ukofumo
    Gruß ukofumo

    Es ist vollkommen egal, wie oft man im Leben hinfällt. Es ist nur wichtig, wie oft man wieder aufsteht.

  3. #13
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    Zitat Zitat von ukofumo Beitrag anzeigen
    1.) dem FB41 ist der DB250 als Instanz-DB zugewiesen... dann braucht man die nicht nochmal an der Eingangs- Ausgangsbeschaltung des FB nochmal die gleichen Daten ranschreiben.
    Braucht man nicht, stört aber auch nicht. Im Gegenteil lassen sich dadurch die Parameter im Online-Zustand beobeachten, und auch schnell über den Dialog (rechte Maustaste) steuern.

    Zitat Zitat von ukofumo Beitrag anzeigen
    2.) wenn der OB35 einen Aufruf alle 100ms hat, sollte das auch so dem FB41 mitgeteilt werden... hier ist aber 1 sekunde angegeben (S5T#1s)
    S5T ist sogar völlig falsch, weil das nur ein Wort und auch noch BCD codiert ist, also völlig falsches Bitmuster und Breite. Der Parameter verlangt den Datentyp TIME (das kommt davon wenn jemand in AWL rumfummelt und keine Ahnung hat, in FUP wäre so etwas gleich aufgefallen).
    Wenn für den OB ein Aufrufzyklus von 100ms eingestellt ist, ist hier T#100ms einzustellen.

    Wahrscheinlich ist das ein Hauptgrund warum der Regler nur Unfug berechnet. Bei den anderen Parametern steht ebenfalls fälschlicherweise S5T.

    Zitat Zitat von ukofumo Beitrag anzeigen
    Das 0-1000(%) am Regler-Ausgang gesetzt sind macht u.U. durchaus Sinn man bekommt eine etwas feinere Regelung -> Auflösung 0,1%
    die Skalierung des entsprechenden PAW muss dann natürlich auch dementsprechend angepasst sein...
    Der Regler gibt 0-1000 (0,0-100,0%) die Skalierung des PAW muss dann auch 0-1000 = 4-20mA (oder 0-10V) ergeben
    (macht natürlich nur Sinn wenn das entsprechende Stellglied auch solche "hohen" Auflösungen "feinfühlig" bearbeiten kann)
    wenn hier am PAW die üblichen 0-100 (%) skaliert sind interpretiert dieser einen Reglerwert 10,0% als 100%...
    Der Ausgang PV_PER skaliert immer von 0..27648. Ob du von 0..1000, 0..1 oder sonstwas skalierst wirkt sich nicht auf eine "feinere" Regelung aus, das ist Nonsense.
    Wichtig ist nur, dass Istwert, Sollwert, Reglerparameter und Stellgrößenbereich zusammenpassen.

  4. #14
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    Hallo und mal ein Danke an alle...

    zur info, den regler habe ich in alle beschrieben richtungen gedreht und er wollte nicht das machen was er sollte.

    Hab es nun selbst direkt in den Fc geschrieben... ist zwar nicht ganz so schön, funktioniert aber

    Fazit: Löschen ist besser als reparieren

  5. #15
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    Zitat Zitat von Thomas_v2.1 Beitrag anzeigen
    Der Ausgang PV_PER skaliert immer von 0..27648. Ob du von 0..1000, 0..1 oder sonstwas skalierst wirkt sich nicht auf eine "feinere" Regelung aus, das ist Nonsense.
    Wichtig ist nur, dass Istwert, Sollwert, Reglerparameter und Stellgrößenbereich zusammenpassen.
    Also erst mal zur Klarstellung PV_PER ist ein Eingang! Hier kommt ein Pereferie-Eingangswort ran. Und wie der aufgelöst wird (0...27648.) muss mit entsprechenden Werten an PV_FAC und PV_OFF angegeben werden.
    (es gibt schließlich auch Eingangsbaugruppen die anders auflösen... z.B. div. Wago-Module etc.) zusätzlich muss PVPER_ON auf TRUE gesetzt werden!

    Wenn ich dann zur Ausgabe den Wert vom LMN abgreife der dann über einen Descale-Baustein auf den entsprechenden PAW gelegt wird, macht es schon Sinn über die Skallierung nachzudenken.
    teile mal deine 27648 durch 1000 oder durch 100... wo hab ich dann wohl die feinere Auflösung (?)
    Es sei denn man legt das PAW direkt auf LMN_PER, aber auch da muss die Auflösung mit LMN_FAC und LMN_OFF angegeben werden...

    Beispiel: wir arbeiten mit Gasbrennern die durchaus bis zu 2000 KW Leistung haben können, da macht es sehr wohl Sinn die Skalierung 0-1000 anzusetzen.
    bei Auflösung 0-100 (%) hätte 1 Punkt gleich 20 KW Leistungsdifferenz, bei 0-1000 wäre die Leistungsdifferenz aber nur 2 KW....

    MfG ukofumo
    Geändert von ukofumo (19.03.2015 um 12:20 Uhr)
    Gruß ukofumo

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  6. #16
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    Zitat Zitat von ukofumo Beitrag anzeigen
    Also erst mal zur Klarstellung PV_PER ist ein Eingang! Hier kommt ein Pereferie-Eingangswort ran. Und wie der aufgelöst wird (0...27648.) muss mit entsprechenden Werten an PV_FAC und PV_OFF angegeben werden.
    (es gibt schließlich auch Eingangsbaugruppen die anders auflösen... z.B. div. Wago-Module etc.) zusätzlich muss PVPER_ON auf TRUE gesetzt werden!
    Siemens unterstützt aber keine Wago-Module sondern nur Analogbaugruppen nach Siemens-Standard

    PV_PER wird IMMER -27648 .. +27648 --> -100.0 .. +100.0 skaliert (*). PV_FAC und PV_OFF kommen erst danach ins Spiel. Da ist CRP_IN aber schon REAL und es kann keine bessere oder schlechtere Auflösung mehr erzeugt werden.

    Genau so ist es auch in der Bausteinhilfe zum FB41 CONT_C dokumentiert.

    (*) Skalierung PV_PER zu PV_NORM
    Code:
    CRP_IN  := INT_TO_REAL(PV_PER) * 100.0 / 27648.0 ;
    PV_NORM := CRP_IN * PV_FAC + PV_OFF ;

    Zitat Zitat von ukofumo Beitrag anzeigen
    Es sei denn man legt das PAW direkt auf LMN_PER, aber auch da muss die Auflösung mit LMN_FAC und LMN_OFF angegeben werden...
    Diese Aussage kannst Du ebenso ins Reich der Legenden verbannen.


    PS: Du meinst doch den FB41 CONT_C? Du weißt auch, daß der intern mit REAL und nicht mit Ganzzahlen rechnet?

    Harald
    Es ist immer wieder überraschend, wie etwas plötzlich funktioniert, sobald man alles richtig macht.

    FAQ: Linkliste SIMATIC-Kommunikation über Ethernet

  7. Folgender Benutzer sagt Danke zu PN/DP für den nützlichen Beitrag:

    JOHKU (21.03.2015)

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