Hallo.

Ich habe mich durch die Siemens Datenblätter gewühlt, konnte aber keine definitive Aussage finden.
Verbaut ist folgendes:
CPU S7-1513 (6ES7513-1AL00-0AB0 mit aktueller FW)
DI-Karte 32 HF (6ES7521-1BL00-0AB0)

Ich habe einen digitalen Eingang als Prozessalarm definiert. Hier rufe ich den OB40 (Hardware Interrupt) auf. In diesem OB40 zähle ich die Impulse hoch.
Funktioniert soweit auch.
Ich benutze den OB40 also nur, um sicherzustellen, dass der Eingang erkannt wird.

Nun meine Frage:
Wie kann ich eine maximale Impulszahl pro Sekunde ermitteln, die von der DI-Karte erfasst werden können und zudem von der CPU ausgewertet werden?
Und wie ändert sich die maximale Impulszahl, wenn ich 2 digitale Eingänge auf diese Weise ausführe?

Ich habe zum Beispiel ein Durchflussmessgerät mit Analogausgang für den aktuellen Wert und einem Impulsausgang. Der Messbereich geht von 0L bis 20.000 L/h.
20.000 Liter durch 60 Minuten wären dann ja 333,33 Liter/Minute.
333,33 Liter durch 60 Sekunden wären dann ja 5,55 Liter/Sekunde.
1000ms durch 5,55 wäre dann 1 Impuls alle 180ms.
--> Hier denke ich, wäre das für die Karte und die SPS absolut kein zeitkritisches Problem. Meine mittlere Zykluszeit beläuft sich beim fertig gestellten Programm auf 23ms. Also wäre hier aus Zyklusbetrachtung der OB40 garnicht erforderlich. Oder mache ich hier jetzt einen Denkfehler?

Nochmal zur Frage. Wie kann ich rechnerisch ermitteln, wieviel Impulse diese DI-Karte mit Hilfe des OB40 maximal erfassen kann?
Ab wann muss ich eine Zählerkarte verwenden da dann diese DI-Karte nicht mehr richtig die Impulse verarbeiten kann?

Siemens ist bereits kontaktiert, habe aber bisher keine Rückmeldung erhalten.

Ich hoffe hier kann mir jemand weiter helfen, am besten mit einer Formel damit ich dem Kunden belegen kann, dass die Karte absolut ausreichend ist.

Gerne kann man mir auch mittels PN ne Telefonnummer zukommen lassen und ich rufe Euch dann an um das am Telefon besser darzustellen.
Ist wirklich dringend!

Vielen Dank vorab für Eure Unterstützung.

AndyD