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Thema: Frage zur Zykluszeit bei S7 300

  1. #1
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    Guten abend,

    Ich habe heute begonnen eine neue Steuerung in betrieb zu nehmen. Dabei habe ich 28 SEW Movimot Antriebe über den Profibus projektiert. Dabei lade ich die projektierten Antriebe per PEW/PAW Zugriffe in einen Datenbaustein. Aktuell sind leider, da die Elektriker nicht hinterher kommen noch kein Profibus aktiv. Die Steuerung bleibt aber durch denn OB 121/122 am leben. Nun ist mir heute aufgefallen, dass die Zykluszeit bei 78ms liegt. Schmeiß ich den Aufruf aus dem OB1 so habe ich 1ms Zykluszeit. Die CPU ist ein 314 PN/DP. Da das unsere Standard CPU ist und wir damit schon viel größere Projekte projektiert haben kommt mir das ziemlich komisch vor.

    Nun zu meiner Frage : kann es sein, das durch die fehlenden Profibus Slaves irgendwie jeder PEW Zugriff einen kurzen Fehler inklusive Zyklusverzögerung auslöst?

    Hoffe ich konnte mich halbwegs verständlich ausdrücken. Möchte eigentlich ungern die CPU tauschen.

    Gruß SPS-Freak
    Zitieren Zitieren Frage zur Zykluszeit bei S7 300  

  2. #2
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    .
    Schau mal in deinen Diagnosepuffer, was der sagt.


    .
    kind regards
    SoftMachine

  3. #3
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    Naja der sagt logischerweise Zugrifffehler Adresse 300 etc. Meine frage ist ja, ob das die Zykluszeit explodieren lässt.

  4. #4
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    Kannst ja deine PEW/PAW Zugriffe mal durch EW/AW ersetzen, ist bis auf sehr wenige Ausnahmen sowieso besser.
    P-Bereich in der HW-Konfig vergrößern ... hat so nebenbei noch den Vorteil, das der Diag-Puffer nicht zugemüllt wird.

    Es wäre durchaus vorstellbar, das dieses permanente OB-Aufrufen in Verbindung mit dem bezogen auf die Zykluszeitbelastung sowieso langsamen Peripheriezugriff schon einiges in der Zykluszeit ausmacht,
    wobei mir jetzt gerade ein wenig die Bemessunggrundlage fehlt wie viel genau das denn ausmachen würde.

    Auf der anderen Seite: 78 ms Zykluszeit sind gemessen an dem was man von so mancher S5 oder Prozessleitsystem kennt sowieso noch Ultra-High-Speed.

    Mfg
    Manuel
    Warum denn einfach, wenn man auch Siemens einsetzen kann!

    Wer die grundlegenden Freiheiten aufgibt, um vorübergehend ein wenig Sicherheit zu bekommen, verdient weder Freiheit noch Sicherheit (B. Franklin).

  5. #5
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    .
    Durchaus, aber in welchem Umfang weiss ich nicht.

    Nimm´ doch einfach mal nur 3 Antriebe in den OB1 und schau dann nach.

    Wenn du die Anzahl der Antriebe dann Stück für Stück erhöhst und deine Zykluszeit steigt, hast du die Antwort.

    Aber dein Datenbaustein ist auch in der Steuerung drin, oder ?

    .
    kind regards
    SoftMachine

  6. #6
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    Also wir haben die 314 PN oft im Einsatz und sind da nie oft über 10ms.
    Ich dachte immer die Belastung für die SPS höher wenn ich das Abbild größer mache. Hab mich mit meinem Baustein am Standard SEW Baustein orientiert und der arbeitet auch mitn Peripheriezugriffen.

  7. #7
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    Ja das habe ich auch schon gemacht. Jeder antrieb macht mindestens 5 ms aus. Wobei der Rangier FC nur jeweils 4 Zugriffe lesend bzw schreibend hat. Kann es an dem einem DB Aufruf als Block_DB liegen um die temporären Daten wieder in den zugehörigen FC zu bekommen? Also ich mache in den FC einen DB auf und schreibe die Statusworte in den DB des Antriebs.

  8. #8
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    .
    Zitat Zitat von SoftMachine Beitrag anzeigen
    .

    Nimm´ doch einfach mal nur 3 Antriebe in den OB1 und schau dann nach.

    Wenn du die Anzahl der Antriebe dann Stück für Stück erhöhst und deine Zykluszeit steigt, hast du die Antwort.

    Aber dein Datenbaustein ist auch in der Steuerung drin, oder ?

    .

    Zitat Zitat von SPS-freak1 Beitrag anzeigen

    Ja das habe ich auch schon gemacht. Jeder antrieb macht mindestens 5 ms aus.

    Ich würde vorschlagen, du wartest mal auf deine Elektriker aus Beitrag #1 und schaust dann, wo du liegst.

    Anschliessend postet du hier nochmal deine Beobachtungen.


    .
    kind regards
    SoftMachine

  9. #9
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    Hallo,
    die genannte 314er CPU ist sicherlich nicht der Renner - ich würde mir hier also die Frage stellen, was das SPS-Programm sonst noch so macht. Nach meiner Meinung werden sich die fehlenden PB-Slaves nicht in dieser Form auf die Zykluszeit auswirken. Eine Vergrößerung des Prozessabbildes (sofern diese CPU das überhaupt kann) würde das Ganze auch nur dann verbessern, wenn das aktuelle Programm mit Perepherie-Zugriffen "herum-aast" - werden aber die Regler-Daten "nur" in einen DB geladen und die Steuer-Informationen aus einem DB geschrieben (je 1 mal im Zyklus) so sollte das gar keinen Unterschied ausmachen.

    Das, was du in deinem Beitrag #7 schreibst, gibt mir ein wenig zu denken, da ich das so nicht zuordnen kann. Kannst du so einen Baustein mal exemplarisch posten ?

    Gruß
    Larry

  10. #10
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    Zitat Zitat von SPS-freak1 Beitrag anzeigen
    Also wir haben die 314 PN oft im Einsatz und sind da nie oft über 10ms.
    Ich dachte immer die Belastung für die SPS höher wenn ich das Abbild größer mache. Hab mich mit meinem Baustein am Standard SEW Baustein orientiert und der arbeitet auch mitn Peripheriezugriffen.
    Also der Zyklusoverhead wird mit Sicherheit ein wenig ansteigen, bei größerem Prozessabbild, dafür ist dann aber der konkrete Zugriff auf EW gegenüber PEW um ca. Faktor 300 0,05us ggü. 15us schneller (bei einer exemplarischen 317er), bei deiner 314Cer musst du halt nachschauen.

    Zum Standard-SEW-Baustein:
    Diese Bausteine sind ca. 100 Jahre alt, sprich zu der Zeit als die erstellt wurden ging es schon aus rein technischen Gründen nicht anderster.

    Zu deinem Beitrag 7:
    Der ist brutal wirr geschrieben ... so dass ich mir, ähnlich wir Larry da 0,garnix drunter vorstellen kann.

    P.S. Wobei wie gesagt der größte Vorteil für mich darin liegt, das a) das ganze automatisch konsistent ist, b)Diagpuffer, c) sogar Sachen wie SFC20 problemlos funktionieren.

    Mfg
    Manuel
    Geändert von MSB (18.03.2015 um 07:35 Uhr)
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