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Thema: Analoge Werte mitschreiben / aufzeichnen / loggen

  1. #1
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    Moin,

    habe eine 315-2DP und daran ein TP177B.

    Alle paar Sekunden kommt ein Analog-Wert von einem Messgerät rein. Dieses wollen wir getriggert aufzeichnen - es läuft eine Schrittkette, die im Ablauf ca. 20s dauert und nach Abschluss sollen zwei Analog-Werte zusammen gespeichert werden (Anzahl der Durchläufe & Messwert).

    Wir reden von bis zu 90.000 Messwerten - vllt. auch mal mehr.

    Hatte mir die Protokoll-Funktion in WinCC flexible angesehen, aber das Protokoll kann man ja nur drucken und nicht mit nem PC auslesen.
    Zitieren Zitieren Analoge Werte mitschreiben / aufzeichnen / loggen  

  2. #2
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    Ich würde dir dazu vorschlagen, dass du eine Flex-PC-Runtime ins Auge fasst.
    Damit könntest du das machen - sogar per Script in eine Datei mit einem von dir selbst bestimmten Format.
    Ein TP177 ist da der komplett falsche Ansatz ...

    Gruß
    Larry

  3. #3
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    Wenn du irgendwo im Netzwerk nen PC hast, wäre das hier interessant.
    https://support.industry.siemens.com...view/109475508

    Ist ein kleines Standalone-Programm das am PC als TCP-Server arbeitet. Die CPU schickt die Werte mit den Bausteinen an den festgelegten PC-Port
    und das Programm nimmt dann die Daten aus dem Paket und schreibt sie in eine Text/Csv-Datei.

    Du generierst in der SPS den Datensatz den du gerne aufzeichnen möchtest, schickst in per Trigger an den PC, der nimmt die Daten entgegen und hängt Sie hinten an der Datei an.

    Das Beispiel ist zwar für TIA, aber die Bausteine sind offen und in SCL.
    Geändert von RONIN (01.07.2015 um 13:25 Uhr)
    If at first you don't succeed, you're not Van Damme!
    ... or maybe using TIA!

  4. Folgender Benutzer sagt Danke zu RONIN für den nützlichen Beitrag:

    simon.s (03.07.2015)

  5. #4
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    Die Ideen hatte ich auch schon - aber wie immer: nur vorhandene Technik nutze, so simpel wie möglich, es darf nichts kosten.

  6. #5
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    Zitat Zitat von Qnkel Beitrag anzeigen
    so simpel wie möglich, es darf nichts kosten.
    Das ist eh meistens ein Widerspruch in sich. Denn meist werden mit günstigen/begrenzten Mittel komplizierte Lösungen gemacht...
    Ich seh leider echt keinen Weg wie du mit dem 177B nur annähernd auf das kommen könntest was du in #1 beschrieben hast.

    Die nächste und wichtigere Frage ist, bevor wir weiter reden, wie und welcher Form sollen denn die 90k Datensätze gespeichert/abgelegt werden bzw. wie und vor allem
    durch wen sollen die Dateien/Daten ausgewertet/angezeigt werden.

    Erläutere uns das mal, dann wissen wir zumindest wo du hin willst, bevor wir mit unpassenden Vorschlägen um uns werfen.
    If at first you don't succeed, you're not Van Damme!
    ... or maybe using TIA!

  7. #6
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    Die Datensätze sollen nachher am PC ausgewertet werden - die Form ist relativ frei. Entweder sie werden über den Step7-Manager rauskopiert/exportiert oder liegen direkt als simple Textdatei mit Leerzeichen oder Semikolon als Trenner von Anzahl&Messwert.

    Das Ganze soll dann in Excel um es dort weiter zu verarbeiten (Mittelwerte, Diagramm etc.)

  8. #7
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    ... dann sollte dein PC die Datensätze auch gleich auslesen und speichern.
    Wie schon geschrieben - das genannte Equipment ist dafür so nicht einsetzbar ...

    Wie möchtest du nun weiter machen ?

    Gruß
    Larry

  9. #8
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    Wir machen jetzt parallel ein Versuch mit einer Sabo-Steuerung. Die wird mit Codesys programmiert, hat eine USB-Schnittstelle für Speicher-Sticks und fertige Bibliotheken um Werte als CSV dort zu speichern.

    Sollte es bei der Siemens trotzdem noch gefordert werden, hängen wir da günstig ne Sabo-CPU dazu. Die kostet knappe 500€ und kann uns das dann aufzeichnen - alternativ vll ein "echter" Datenlogger, aber die sind recht teuer.

  10. #9
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    Nehmen wir mal an das immer alle 20s ein Datensatz kommt, Messwerte, Zeitstempel usw. und die Anlage 24/7 arbeitet.
    3*60*24*7=30240, maximale Anzahl Einträge pro Woche.
    Geht da dann jeden Tag einer hin und verschiebt die Datei von Hand? Ansonsten müßte die ja dann nach Tagen, Kalenderwochen oä. benannt und archiviert werden.
    Um das vernünftig zu lösen bauch man einen kleinen PC, es gibt doch so Barbones für schmales Geld die man in einen Schaltschrank bauen kann. Den klemmste per Netzwerk auf die SPS und je nach know how, selber ein Programm schreiben oder was fertiges kaufen das alles mitschreibt was du willst und es auch da ablegt wo du willst. Bei der Menge Daten würde sich ja schon ne Datenbank anbieten. Gleichzeitig kann diese Kiste dann auch die Anbindung an ein Leitsystem machen und man kann die Anlage mit einem Logfile überwachen. Den Aufwand hat man ein mal und kann sowas dann immer wieder nutzen.
    Ich hab mir mal mit Libnodave so ein paar Sachen geschrieben die ich immer wieder benutze, angefangen vom Logfile, über das auslesen von Datensätzen bis zum tracken diverser Variablen zur Fehlersuche. Wenn das Grundgerüst einmal da ist kann man sich da ganz fix ein paar tolle Sachen zaubern die einem das Leben einfacher machen.
    Nüchtern betrachtet war es besoffen besser.

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