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Thema: Kleine Unterstützung bei Pumpensteuerung

  1. #1
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    Hallo,

    Ich möchte eine Pumpensteuerung auf einer S7-1214C erstellen, welche die folgenden Eigenschaften haben soll:
    Es soll ein ankommender Volumenstrom von Ca. 60m3/h mittels 3 Pumpen weggepumpt werden. Ich habe leider nur Pumpen mit einem max. Volumenstrom von 50m3/h. Ein Druckaufnehmer misst den Füllstand in dem Pumpenvorlagebehälter. Über ein KTP400 kann man die jeweilige Ein- und Ausschaltschwelle für die Pumpen vorgeben. Somit wird eine Pumpe ständig laufen, eine Pumpe ab und zu anspringen und eine Pumpe aus sein. Soweit ist das auch kein Problem.

    Da die Pumpen das Wasser jedoch über Filter pumpen, hätte ich es gern so gelöst, dass für die ersten 24h Pumpe 1 ständig läuft, Pumpe 2 ab und zu anläuft und Pumpe 3 als Reserve zur Verfügung steht. Nach den 24h soll Pumpe 2 ständig laufen, Pumpe 3 ab und zu angehen und Pumpe 1 aus sein. Nach weiteren 24h soll Pumpe 3 ständig laufen, Pumpe 1 ab und zu an gehen und Pumpe 2 aus sein. Und so soll das immer weiter gehen. Dieser automatische Wechsel soll über eine Variabel Ein- und Aus geschaltet werden können.
    Für 2 Pumpen hatte ich das schonmal im Einsatz, aber bei 3 Pumpen hab ich leider irgendwie ne Blockade.

    Ich hoffe ihr könnt mir den einen oder anderen Tip geben.

    Vielen Dank!
    Zitieren Zitieren Kleine Unterstützung bei Pumpensteuerung  

  2. #2
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    Hallo,

    der Ansatz ist ganz ok, und wenn man wenig manuell eingreift geht der Ansatz auch auf.
    Ich hatte mal ein paar Pumpstationen vor der Nase, und da gab es oft gründe warum einige Pumpen mehr laufen als andere (z.B. Ausfälle, großer Bedarf so das alle laufen, etc).
    Dort hat es sich dann ergeben, dass nicht eine Umschaltung nach einer festen Zeit, sondern zusätlich noch die Gesamtlaufzeit der Pumpen berücksichtigt wird.

    Es ist immer die Pumpe dauerläufer, die die geringste Gesamtlaufzeit hat. Lastpumpe ist immer die mit der zweitgeringsten Gesamtlaufzeit, und immer so weiter, bis zu der Pumpe mit der höchsten Laufzeit.
    Pumpen können manuell gestartet oder gestoppt werden, oder geperrt werden damit sie nicht automatisch anlaufen. Laufen mehrere Pumpen, wird die Last gleichmässig aufgeteilt.

    Um das ganze mal grob als Programm anzureißen.

    Betriebsstunden ermitteln
    Anhand der Betriebsstunden auswählen welche Pumpe Dauerläuft, Last-, sowie Reservepumpe ist.
    Lastverteilung auf die Pumpen
    Manuelle Funktionen für an/abwählen und sperren von Pumpen.

    Grüße

    Marcel
    Stell Dir vor es geht, und keiner kriegts hin!

  3. #3
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    Zitat Zitat von Matze001 Beitrag anzeigen
    Hallo,

    der Ansatz ist ganz ok, und wenn man wenig manuell eingreift geht der Ansatz auch auf.
    Ich hatte mal ein paar Pumpstationen vor der Nase, und da gab es oft gründe warum einige Pumpen mehr laufen als andere (z.B. Ausfälle, großer Bedarf so das alle laufen, etc).
    Dort hat es sich dann ergeben, dass nicht eine Umschaltung nach einer festen Zeit, sondern zusätlich noch die Gesamtlaufzeit der Pumpen berücksichtigt wird.

    Es ist immer die Pumpe dauerläufer, die die geringste Gesamtlaufzeit hat. Lastpumpe ist immer die mit der zweitgeringsten Gesamtlaufzeit, und immer so weiter, bis zu der Pumpe mit der höchsten Laufzeit.
    Pumpen können manuell gestartet oder gestoppt werden, oder geperrt werden damit sie nicht automatisch anlaufen. Laufen mehrere Pumpen, wird die Last gleichmässig aufgeteilt.

    Um das ganze mal grob als Programm anzureißen.

    Betriebsstunden ermitteln
    Anhand der Betriebsstunden auswählen welche Pumpe Dauerläuft, Last-, sowie Reservepumpe ist.
    Lastverteilung auf die Pumpen
    Manuelle Funktionen für an/abwählen und sperren von Pumpen.

    Grüße

    Marcel
    Hallo Marcel,

    das ist ein guter Ansatz mit den Betriebsstunden. Wenn ich noch ein Reset der Betriebsstunden rein nehmen (wenn der jeweilige Filter zurück gespült wurde) sollte das ein gangbarer Weg zu sein.
    Es ist nur für eine temporäre Anlage für ca. ein Monat gedacht.
    Danke!

    Falls noch jemand eine Anregung hat, dann immer raus damit

  4. #4
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    Schau' Dir mal zotos Motorenpendel an.

  5. #5
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    Die rein betriebsstundenabhängige Umschaltung hat Vor- und auch Nachteile.
    Nachteil ist z.B. wenn ich feste Wartungsintervalle habe, sind irgendwann alle Aggregate zur gleichen Zeit für die Wartung fällig.
    Oder falls ein Aggregat für längere Zeit wegen einer Reparatur ausfällt, dann holt dieses nachher die Zeit nach. Evtl. gibt es dann Standschäden an den anderen Aggregaten.

    Ich habe Kunden bei denen ist darum explizit gewünscht, pauschal jeden Tag zu einer festen Uhrzeit die Einschaltpriorität zu wechseln, und die Betriebsstunden nicht zu beachten.

  6. #6
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    Zitat Zitat von Thomas_v2.1 Beitrag anzeigen
    Die rein betriebsstundenabhängige Umschaltung hat Vor- und auch Nachteile.
    Nachteil ist z.B. wenn ich feste Wartungsintervalle habe, sind irgendwann alle Aggregate zur gleichen Zeit für die Wartung fällig.
    Oder falls ein Aggregat für längere Zeit wegen einer Reparatur ausfällt, dann holt dieses nachher die Zeit nach. Evtl. gibt es dann Standschäden an den anderen Aggregaten.

    Ich habe Kunden bei denen ist darum explizit gewünscht, pauschal jeden Tag zu einer festen Uhrzeit die Einschaltpriorität zu wechseln, und die Betriebsstunden nicht zu beachten.
    So ungefähr war meine erste Idee. Hast du evl. dafür einen Vorschlag, wie ich das umsetzen könnte?

  7. #7
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    Ich würde es so versuchen.


    Eine Schrittkette mit 3 Schritten.Weiterschaltung über Zeit.
    Schritt1: 24h Pumpe 1 ständig läuft, Pumpe 2 ab und zu anläuft und Pumpe 3 als Reserve
    Schritt2: 24h Pumpe 2 ständig läuft, Pumpe 3 ab und zu anläuft und Pumpe 1 als Reserve
    Schritt3: 24h Pumpe 3 ständig läuft, Pumpe 1 ab und zu anläuft und Pumpe 2 als Reserve

    Die Frage ist was man bei Ausfall einer Pumpe macht.Betrachtet man nur den Ausfall einer Pumpe kann der Prozess am Leben erhalten werden.
    Wenn 2 Pumpen ausfallen,läuft der Behälter über.Also müsste man pro Schritt noch den Ausfall einer Pumpe berücksichtigen und in dem Schrittkettenmerker mitverwursten.
    Nimmt man den Ausfall von 2 Pumpen noch mit geht's ein klein bisschen länger noch weiter.Kommt auf den Pufferbehälter an.
    Kriegens die Pumpen nicht weg, läuft eh der Pufferbehälter über.Egal welche Pumpe wo ausgefallen ist.Das heisst der Zulauf muss stoppen.

  8. #8
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    Hallo,
    einfach einen Zähler über die Uhrzeit (z.B 6:00) hochzählen.
    Zählerstand 0 --> Pumpe 1, 2, 3
    Zählerstand 1 --> Pumpe 2, 3, 1
    Zählerstand 2 --> Pumpe 3, 1, 2

    Bei Zählerstand 3 Zähler zurücksetzen.
    Bei Störung der Hauptpumpe Zähler hochzählen.

    Gruß
    Joe

  9. #9
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    Keine dumme Idee.Sehr einfach!Gefällt mir.

  10. #10
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    Zitat Zitat von JoeJo Beitrag anzeigen
    Hallo,
    einfach einen Zähler über die Uhrzeit (z.B 6:00) hochzählen.
    Zählerstand 0 --> Pumpe 1, 2, 3
    Zählerstand 1 --> Pumpe 2, 3, 1
    Zählerstand 2 --> Pumpe 3, 1, 2
    Ich mache das auch ganz gerne mit einer Integer Zahl als Prioritätsvorgabe. Diese lässt sich dann auch komfortabel an einem Panel über eine Textliste einstellen.
    Wenn deine Höhenstandsautomatik auch noch eine Integer Zahl für die angeforderten Pumpen (0, 1, 2) ausgibt, kannst du die Startanforderungen einfach verknüpfen.

    Pumpe1ein = (AnzPumpen >= 1 AND Prio = 0) OR (AnzPumpen = 2 AND Prio = 2)
    Pumpe2ein = (AnzPumpen >= 1 AND Prio = 1) OR (AnzPumpen = 2 AND Prio = 0)
    Pumpe3ein = (AnzPumpen >= 1 AND Prio = 2) OR (AnzPumpen = 2 AND Prio = 1)

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