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Thema: Kunde möchte IP-Adressen automatisch zuweisen an S7-300 und Mobile Panel 177

  1. #1
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    Hallo zusammen,

    ist es generell möglich, das eine S7-300 und ein MobilePanel 177 die IP-Adressen von einem DHCP zugewiesen bekommen?
    In der Hardwarekonfig bzw. im Net-Pro kann ich nur bei der CPU angeben, dass die IP auf anderem Weg zugewiesen wird. Beim Panel nicht. Unter Ethernetteilnehmer bearbeiten, kann ich den Geräten sagen, dass sie die IP automatisch bekommen. Nur funktioniert dann die Kommunikation noch??

    Die Begründung des ITlers des Kunden: "Er möchte nicht das die IP-Adressen in den Geräten eingebrannt sind und möchte diese jederzeit ohne ein PG ändern können."

    Ich streube mich dagegen, nur muss ich eine klare, begründete Aussage machen wieso wir das nicht machen können. Oder sagt Ihr, dass das kein Problem ist und habt gute Erfahrungen mit sowas.
    Zitieren Zitieren Kunde möchte IP-Adressen automatisch zuweisen an S7-300 und Mobile Panel 177  

  2. #2
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    Zitat Zitat von Edition35 Beitrag anzeigen
    Unter Ethernetteilnehmer bearbeiten, kann ich den Geräten sagen, dass sie die IP automatisch bekommen. Nur funktioniert dann die Kommunikation noch??
    Das ist genau das Problem.
    In das WinCC Projekt muss ein festen Partner mit ein festen IP eingestellt werden. Und das ist egal ob S7-300 und HMI in denselben Projekt integriert ist oder nicht.

    Ich wurde an der ITler fragen, warum er sein LAN mit das Maschinen-LAN zusammenbauen will.
    Wenn man auf irgendeiner Grund zugang von den Kunden-LAN auf der Maschine braucht, dann entweder über Router, oder ein extra Ethernet-CP (mit IP Adresse gesetzt über DHCP) in S7-300 einbauen.
    Jesper M. Pedersen

  3. #3
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    Stell Dir mal vor es würde tatsächlich irgendwie gehen.
    Und stell Dir mal vor, wie dann wohl die WinCCflex-Runtime die CPU findet?

    Das Problem ist nicht das Ändern der IP in den Geräten, sondern in der WinCCflex-Projektierung muß die IP-Adresse der Verbindung zur CPU angepasst werden. Da gibt es zwar eine Krücke namens "WechsleVerbindung" - das muß aber extra programmiert werden und die geänderte IP muß im Panel von der Runtime lesbar außerhalb der Runtime gespeichert werden.
    Besser Du sagst dem Kunde, daß er nach einer IP-Änderung mit einem PG mit WinCCflex ES Lizenz das Projekt anpassen muß... und daß er die Schuld trägt, wenn das Panel bei fehlerhafter Eingabe eine andere Anlage steuert und zu Klump fährt...

    Ich bin gegen solche "wandelnden" Anlagen, wo IT-ler meinen, denen beliebig wechselnde IP-Adressen zuweisen zu müssen.
    Außerdem gestaltet sich eine eventuelle Fernwartung schwierig, wenn man immer erst die momentane Zugangsadresse erfragen und anpassen muß. Ganz zu schweigen davon, ob danach das Routing zur Anlage noch funktioniert. Eigentlich gibt es nach der Inbetriebnahme fast keinen Grund zur Änderung der IPs außer planloser Rumspielerei.

    Harald
    Geändert von PN/DP (17.11.2015 um 12:23 Uhr)
    Es ist immer wieder überraschend, wie etwas plötzlich funktioniert, sobald man alles richtig macht.

    FAQ: Linkliste SIMATIC-Kommunikation über Ethernet

  4. #4
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    Hi,

    und "IP auf anderem Weg zugewiesen wird" bedeutet nicht DHCP, das können die CPU's gar nicht.
    Das bedeutet lediglich das die CPU ihre IP entweder selber vom program aus setzt oder von einem externen Gerät per DCP!

    Gruß
    Christoph

  5. #5
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    Vielen Dank für die schnellen und kompetenten Antworten. Ihr habt meine Denkweise bestätigt. Der Grund wieso die Maschine ans Netz muss ist schlichtweg der Fernzugriff. Ich setze gerne einen VPN-Modem ein nur leider möchte diesen oft der Kunde als auch unsere Geschäftsleitung nicht bezahlen . So kommt es Zustande, dass bei jeder Anlage/Kunde eine andere Art/Vorgehensweise mit verschiedenen Clients etc. eingesetzt werden muss

  6. #6
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    Stell dir mal vor eine CPU puttet da irgendwas durch die Gegend und auf einmal befindet sich da eine andere CPU. Ist jetzt etwas weit hergeholt, aber nur schon die Vorstellung ist grauenhaft.

    Die IT hat an der AutomatisierungsTopologie nicht herzumzupfuschen, Die CPUs sollten von der IT einen IP Bereich zugeordnet bekommen (meinetwegen auch die Namen), die IT hat ebenfalls dafür zu sorgen das kein DHCP Bereich in dem Bereich parkt wo auch die CPUs sind. Der Entwickler für die Automatisierungsanlage trägt dann die IPs im Projekt ein und dann ist das gut so.

    Ich trenne normalerweise diese Netze nicht voneinander (Physikalisch) einzig die Subnetze sind dann einzig und alleine für die Automatenebene reserviert und die IT sorgt dann auch dafür dass unangemeldete Besucher in diesen Subnetzen direkt vom Switch blockiert werden.

    Manche ITler haben halt das Gefühl das SPSen sich heutzutage wie Handys zu verhalten haben, das sind sie aber nunmal nicht.

    mfG René

    mfg René

  7. #7
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    Also:
    mit gewissem Erfolg läuft die Sache meistens so ab:
    Ich: das hier ist der IndustriePC, auf dem läuft das Leitsystem.
    IT'ler: Ja, der gehört im IT- Netzwerk eingebunden.
    Ich: Nein, bestimmt nicht.
    IT'ler: Doch, das ist unsere "blablabla"- Vorschrift.
    Ich: Tja, automatische Updates könnt ihr aber vergessen, sonst steht das Leitsystem garantiert irgendwann
    IT'ler: das müssen wir prüfen.....
    Ich: die anderen Geräte im Netzwerk, Router, Switches, etc. "gehören" die jetzt auch euch? Mitsamt der LWL- Verkabelung?
    IT'ler: hmm, das müssen wir prüfen....
    Ich: und wie schaut es mit den Umrichtern aus, die einen TCP/IP Port haben, gehören die auch euch?
    IT'ler: naja also, also die nicht....
    Ich: warum sollte ein PC der zu einer Anlage gehört bei der IT sein und ein Umrichter der zur gleichen Anlage nun nicht. Nur weil ihr einen PC kennt? Und einen Umrichter nicht?
    IT'ler: PC ist eben IT.
    Ich: nein, PC ist in der Anlage so wie ein x-beliebiges Regelventil, das ist Teil der Anlage und nur weil es eine Festplatte und einen Ethernetport hat und ihr zufälligerweise auch sowas verwendet heisst es nicht, dass der in die IT gehört.
    ...
    ..
    .

  8. Folgender Benutzer sagt Danke zu borromeus für den nützlichen Beitrag:

    sps-nobi (19.11.2015)

  9. #8
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    Moin,

    Zitat Zitat von PN/DP Beitrag anzeigen
    Stell Dir mal vor es würde tatsächlich irgendwie gehen.
    Und stell Dir mal vor, wie dann wohl die WinCCflex-Runtime die CPU findet?
    mit Static-DHCP funktioniert das, sofern die CPU DHCP unterstützt. Da wird auf dem DHCP-Server zur MAC-Adresse eine IP vorgegeben. Diese MAC bekommt dann immer genau diese IP.

    Klar das die Programmierung dann bei einer Änderung der IP nicht mehr funktioniert - sollte jedem IT'ler der mal was fürs Netzwerk programmiert hat "eigentlich" klar sein.
    x8Bit.de

  10. #9
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    Wie schon gesagt ist es nicht das Problem, der CPU irgendwie eine IP zuzuweisen, sondern das HMI muß zu der CPU eine Verbindung aufbauen und müsste dazu die CPU finden, ohne Änderung der Projektierung - das muß den IT-lern klar sein.

    Harald
    Es ist immer wieder überraschend, wie etwas plötzlich funktioniert, sobald man alles richtig macht.

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