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Thema: Analogwertglättung

  1. #1
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    Hi,
    Ich bin noch nicht so vertieft in der SPS Programmierung. Ich suche ein Analogwertglättungsbaustein im Tia portal, er soll einen stark schwankenen Analogwert (4-20mA) glätten und mir ausgeben damit ich diesen dann dem regler zufüge. Wo finde ich diesen und wie heißt er?
    Lg
    Zitieren Zitieren Analogwertglättung  

  2. #2
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    Probiers mit einem PT1- Glied.

  3. #3
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    schreib dir in SCL doch ein kleinen baustein:

    gib eine Zeit vor(500ms) eine Anzahl(10).
    Jetzt lässt du den Baustein alle 500ms den Eingangswert in einen Array schreiben und wenn er das 10 mal gemacht hat ermittelst du den Mittelwert und legst ihn auf deinen Ausgang.

  4. #4
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    Lässt es sich nicht am analog eingang selber im hardware einstellen ?
    Standart gibt es bausteinmässig nichts.
    Pt1 ist ne gute wahl . Die kannst du nach formel vom z.b. wikipedia selber umsetzen.

    Bram
    Wenn es nicht auf STRAVA ist, ist es nicht passiert !!

  5. #5
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    Hi,
    ich hatte da mal was gepostet:
    Messwerte in Array fortlaufend schreiben

    Muss nur noch in die "Siemensschreibweise" übersetzt werden...

    viel Spaß
    Shrimps

  6. #6
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    Mittelwert ist eine schlechte Wahl.

  7. #7
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    Zitat Zitat von borromeus Beitrag anzeigen
    Mittelwert ist eine schlechte Wahl.
    Da ich mich immer im Lernen befinde ist dies eine pefekte Antwort...

  8. #8
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    Gut:
    ein Mittelwert, gebildet aus z.B 10 Werte im Abstand von 3s hat den Nachteil, dass er die Tendenz des Wertes zu langsam nachbildet.
    Natürlich hängt vieles vom Ausgangswert, wie der TS schreibt "stark schwankend" ab. Eine zeitliche Gewichtung das aktuellen Wertes ist da die bessere Wahl.
    Das Ausgangssignal ist da mittels eines PT1 Gliedes besser abgebildet.

    Es hängt auch davon ab, was man mit dem Wert überhaupt machen will.
    Grenzwert bilden?
    Einen Regler mit einem Istwert beglücken?
    ...
    ..
    .

    zB kann man das PT1 Glied auch indirekt über einen Regler mit entsprechender Nachstellzeit abbilden.
    Auch Deine Mittelwertbildung ist in Abhängigkeit der Anzahl der Werte und der Messintervalle eine Art PT- Glied. Es wird in den meisten Fällen aber nicht den gewünschten Erfolg bringen, weil das zeitliche Verhalten sehr träge ist.

    Ist Dir das Erklärung genug?

  9. Folgende 2 Benutzer sagen Danke zu borromeus für den nützlichen Beitrag:

    de vliegende hollander (09.02.2016),shrimps (08.02.2016)

  10. #9
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    Mit einer gleitenden Mittelwertbildung bekomme ich immer einen Tiefpass 1. Ordnung, d.h. mit einer Dämpfung von 6 dB pro Oktave, und das egal wie groß ich die Anzahl der Elemente in meinem gleitenden Mittelwert mache. Mit der Anzahl der Elemente verschiebe ich nur die Grenzfrequenz, und die maximale Sperrdämpfung wird auch höher. Mit wesentlich weniger Aufwand erreiche ich mit einem PT1 Tiefpass das gleiche. Wenn schon Speicherung der Elemente in einem Array, dann auch gleich einen FIR-Filter mit "richtigen" Koeffizienten (ein gleitender Mittelwert ist ein FIR-Filter bei dem alle Koeffizienten 1 sind).

    Im Anhang die Frequenzgänge eines gleitenden Mittelwertfilters mit einer entsprechenden Anzahl an Elementen.
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken
    Die Genialität einer Konstruktion liegt in ihrer Einfachheit – Kompliziert bauen kann jeder.

    (Sergei Pawlowitsch Koroljow, sowjetischer Konstrukteur von Raketen und Weltraumpionier)

  11. Folgende 2 Benutzer sagen Danke zu Thomas_v2.1 für den nützlichen Beitrag:

    borromeus (08.02.2016),vollmi (09.02.2016)

  12. #10
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    Zitat Zitat von borromeus Beitrag anzeigen
    Gut:
    ein Mittelwert, gebildet aus z.B 10 Werte im Abstand von 3s hat den Nachteil, dass er die Tendenz des Wertes zu langsam nachbildet.
    Natürlich hängt vieles vom Ausgangswert, wie der TS schreibt "stark schwankend" ab. Eine zeitliche Gewichtung das aktuellen Wertes ist da die bessere Wahl.
    Bei stark schwankend könnte man sich doch auch einen Median vorneweg vorstellen oder? Damit könnte man extreme Tendenzen erstmal wegfiltern und den Median dann noch dämpfen.

    mfG René

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